Frontback: Keine Filter, kein Photoshop sondern nur zwei Bilder

Instagram – alter Hut. Vine – auch nicht gerade neu. Selfies machen – der Trend kommt sogar ins Museum. Aber Frontback?

Momentan erlebt Frontback eine Begeisterungswelle in den USA, in den Japan und auch in Brasilien. Dabei ist das Prinzip der App eigentlich recht simpel: Frontback nutzt bei Geräten sowohl die vordere als auch die hintere Kamera und stellt aus zwei Bildern eines zusammen. Eine kleine Photocollage entsteht so – mit nicht nur dem Bildmotiv sondern auch den Reaktionen derer, die das Bild gerade in dem Augenblick gemacht haben. Der Slogan der App lautet dementsprechend dann auch „You und what you see“. Kleiner Wermutstropfen: Die App ist erstens nur mit iOS7 lauffähig und zudem explizit für das iPhone 5 gedacht – ob auch noch das 4er mit der App funktioniert muss man ausprobieren.

Frontback verzichtet bewußt auf Filter auch wenn die App wohl die selben Funktionalitäten wie Instagram bietet – man kann Bekannten folgen, die Bilder in Soziale Netzwerke teilen. Bewußt wolle man, so die Firma Checkit, nicht nur das besondere Motiv sondern auch den Kontext des Bildes mittransportieren. Während die App einen Boom in den USA bei Sportereignisse und ähnlichen Events erlebt, nutzen Japaner den begrenzten Rahmen der App um sich selbst auszudrücken – wie bei der poetischen Form des Haiku kann man Frontback nur begrenzt nutzen, aber diese Beschränkung ruft bei den Nutzern die Kreativität hervor. Die erste Frontback-Konferenz in Japan wird übrigens komplett von den Fans der App organisiert – ob und wie der Trend sich auch in Deutschland manifestiert bleibt abzuwarten. Obwohl: Es ist fast wie Instagram…

 

 

 

 

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