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Wichtig fürs Google Ranking: Euer lebendiger Google-My-Business-Eintrag 0

Ist lokal verorteten Selbstständigen und Unternehmen eigentlich bewusst, wie entscheidend ihr Google-My-Business-Eintrag beim Google Ranking ist? Gerade für Einzelhändler könnte es viel wichtiger sein, aktiv am lebendigen Google-Unternehmenseintrag zu arbeiten, als an Instagram oder Pinterest. Wie t3n schreibt, sind aktuelle und dialogorientierte Googles My-Business-Signale entscheidend verantwortlich dafür, wie weit oben man unter den entsprechenden Keywords (wie „Hotel Dortmund“) im so genannten Local Finder gelistet ist. Im Folgenden einige Tipps, wie man den Google-My-Business-Eintrag permanent frisch und kundenorientiert halten kann:

Die Google-My-Business-Aktivitäten sind Studien nach zu 25 Prozent dafür verantwortlich, dass das lokal ansässige Unternehmen gut im Local Finder platziert ist. Um unter die begehrten ersten drei Treffer bei den lokalen Suchergebnissen zu kommen, sollten mehrmals wöchentlich dort Aktivitäten stattfinden. Doch was alles könnte das sein?

  1. Unternehmensinformationen auf allen Portalen gleich halten. 
    Google achtet bekannterweise sehr darauf, dass bei organischen Suchergebnissen und den „heiligen goldenen Google Sternen“ nicht getrickst werden kann. Darum prüfen die Google-Programme sehr genau, ob Unternehmensangaben wie Adresse, Telefonnummer, inhaltliche Beschreibung und Öffnungszeiten überall gleich sind. Also bitte darauf achten, dass bei all Ihren Unternehmenseinträgen im Wen und in sozialen Netzwerken die gleichen Angaben stehen. Sonst bezweifelt Google (und auch so mancher Kunde) Ihre Glaubwürdigkeit
  2. Kundenfragen im Profil beantworten
    Besonders zu lieben scheint Google die Rubrik „Fragen und Antworten“. Doch was kann man tun, damit möglichst viele Fragen von Kunden gestellt werden, ohne dass die Glaubwürdigkeit aufs Spiel gesetzt wird? Man könnte zum Beispiel treue, internetaffine Kunden bitten, eine Frage im Google-My-Business Account zu stellen. Doch bitte nicht innerhalb kürzester Zeit, sondern schön verteilt. Wenn jeden Monat eine neue Frage dort auftaucht – und vom Unternehmen zeitnah beantwortet wird, wirkt sich das sicher positiv auf das Ranking in den lokalen Sucherergebnissen aus
  3. Rezensionen von Kunden erhalten und beantworten
    Ebenso wichtig wie die „Fragen und Antworten“ sind die Rezensionen – die „5 goldenen Sterne“. Doch gerade hier kann man viele Fehler machen, die die Glaubwürdigkeit in Frage stellen. Bloß keine Empfehlungen von Mitarbeitern des Unternehmens provozieren (werden häufig direkt gelöscht, auch wenn unter Pseudonym geschrieben). Bloß nicht viele Rezensionen innerhalb kürzester Zeit durch eine Kampagne anregen. Solche Tricks werden rasch von den Google Robots erkannt und können schlimmestenfalls zur Abstrafung führen.
  4. Fotos und Videos hochladen
    Überprüfen Sie Google-My-Business Profile von Unternehmen, die es richtig gut machen. Sie werden dort sicher viele Fotos finden, vielleicht auch Videos! Es gibt Google-Unternehmensprofile mit hunderten von Fotos, die auch emotional starke Wirkung zeigen und zu Sympathie und Vertrauen beitragen. Die Fotos und Videos erscheinen auch in Google Maps und können dort einzeln geliked werden. So wie Sie in Ihrem Instagram-Profil ein ganzes Album vereinigen können, können Sie es auch in Ihrem Google-My-Business-Profil. Gerade für Dienstleister eine tolle Möglichkeit, sich zu präsentieren und um Vertrauen zu werben – zum Beispiel mit kurzen Video-Sequenzen.
  5. Häufig Beiträge schreiben bei Google-My-Business
    Gerade jetzt, wo Google+ langsam eingestampft wird, wird die aktive Nutzung von Google-My-Business anscheinend von Google belohnt. Ab und zu (vielleicht einmal wöchentlich) einen Beitrag einstellen im lokalen Profil. Ob Neuigkeiten, Veranstaltungshinweise, Produktinformationen oder Sonderangebote. Die Beiträge bleiben etwa eine Woche lang prominent sichtbar. Klickt man auf „Alle anzeigen“, sieht der Besucher auch ältere Beiträge, Ankündigungen, Angebote etc. Man kann Links einfügen und somit auf Zielseiten lenken.
  6. Die Google-My-Business-App nutzen
    Besonders komfortabel ist es, das Unternehmensprofil über die Mobile App von Google zu bearbeiten. Dort hat man den direkten Zugriff auf die Google-Fotodatenbank vom Smartphone und kann schnell und agil aktualisieren, bearbeiten, löschen, antworten… Wo Marken sich viel Mühe mit Instagram geben, können lokal ansässige Unternehmen tatsächlich gezielte Aufmerksamkeit erhalten, wenn sie Google durch ein lebendiges Google-My-Business Profil erfreuen und damit in den organischen Suchergebnissen nach oben kommen.
  7. Die richtigen Keywords verwenden
    Kreative Intelligenz ist erforderlich, um die richtigen Keywords für Ihre Produkte, Dienstleistungen und Angebote auszuwählen. Wie und was sucht Ihr potentieller Kunde? Was können Sie tun, um direkt als „Problemlösung“ sichtbar zu sein, wenn Interessenten in Ihrer Umgebung nach Ihren Produkten und Dienstleistungen fahnden? Je härter der Wettbewerb, desto fokussierter sollten hier Ihre Keywords definiert sein. In Dortmund als Bekleidungsgeschäft unter dem Keyword „Jeans“ gelistet zu sein, wird wohl schwierig werden, doch bei „Jeans Girls“ oder „aktuelle Markenjeans“ könnte es schon aussichtsreicher werden. Probieren geht über Studieren. Versetzen Sie sich in einen Kunden und googlen Sie. Lernen Sie aus den Ergebnissen der lokalen Suchergebnisse. So lernen Sie von den Besten.
  8. Empfehlen Sie andere Orte als aktives Google Local Guide Mitglied
    Google legt viel Wert auf die weltweite Community von Local Guides, die häufig Google Orte, an denen sie waren, bewerten. Restaurants, Hotels, Freizeitorte, Flughäfen… Je mehr Rezensionen, Fotos, Videos man hochlädt und je mehr man anderen Google-Usern hilft, sich zurechtzufinden (indem man zum Beispiel Fragen beantwortet zu den besuchten Orten) desto wertvoller wird man als Local Guide bewertet und steigt im Level. Ob das wirklich hilfreich ist für das eigene Unternehmensprofil, ist nicht so direkt zu beantworten. Doch eines passiert auf jeden Fall: Man nutzt Google Orte immer mehr wie man ein soziales Netzwerk nutzt – und das führt dazu, dass man auch häufiger über den eigenen Eintrag spricht und Fotos, Videos, Beiträge und Antworten eingibt.

Also nur zu! Es ist wirklich schade, wie wenig Unternehmen aktiv ihre Google-My-Business-Einträge pflegen. Aber es ist ein echter Wettbewerbsvorteil für diejenigen, die es dann als die Wenigen begreifen und tun 🙂

t3n vom 26.11.18: Der SEO-Dienstleister Moz analysiert Google-My-Business-Profile

Desktop-Ansicht vom Google-My-Business-Profil

 

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

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