Avast: Hacker benutzen Kinderseiten für Malware

Hacker konzentrieren sich mehr und mehr auf Kinderseiten um Malware auf den PC zu schmuggeln. Vor allem Seiten mit Browserspielen sind laut Avast beliebt. Die Firma wehrte allein bis zum 12.01. Angriffe von über 60 Seiten ab, die spezielle Angebote für Kinder anboten.

Die meistbesuchte Website war cutearcade, eine Sammlung von Online-Spielen mit Anzieh-Spielen, Ausmalbildern und sogar Hello Kitty. Die avast! Benutzer meldeten ab dem 10. Januar über 12.600 mal eine Infektion auf dieser Seite. Der bösartige Trojaner leitet die Besucher auf die Seite linuxstabs.com, einem bekannten Verbreitungspunkt von Malware um. “Spiele wie diese erfordern Mausklicks und Kinder denken nicht großartig darüber nach was sie anklicken,” sagte Ondrej Vlcek, CTO von AVAST Software. “Das macht sie – oder die Computer ihrer Eltern – recht anfällig für Malware.”

Das Onlineverhalten der Kinder mit spontanen Wechseln zwischen einzelnen Spielen und Webseiten erhöht die Chancen sich eine Malware einzufangen. “Wenn es etwas Gefährliches gibt, wird ein Kind es finden. Aber der Wechsel zwischen verschiedenen Internetseiten ist ein normales Verhalten für die meisten Menschen – unabhängig vom Alter,” fügte Herr Vlcek hinzu. Die meisten der infizierten Seiten scheinen legitim, obwohl einige speziell erstellt worden sein könnten um Malware zu verbreiten. Sie enthalten ein Sammelsurium von Java-Script-Infektionen, Umleitungen und potenziell unerwünschten Programmen.

Für Computer-Anwender, ob Erwachsener oder Kind, gibt es keine Möglichkeit die Gefahr visuell zu erkennen.  “Die Leute brauchen zumindest ein Antiviren-Programm, das nach verschiedenen Arten von Malware scannt und Internetseiten auf Infektionen überprüft. Für zusätzliche Sicherheit sollten die Anwender erwägen Virtualisierungsfunktionen zu nutzen um einen virtuellen Computer in einer ‘Sandbox’ einzurichten,” erklärte Herr Vlcek.

Quelle: Avast

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