Ein Prozent der deutschen Steuerzahler zahlt 25 Prozent aller Einkommenststeuern

Ich weiß es heißt, wer Geld hat ist böse, und wer arm ist, ist ein besserer Mensch – allein weil er arm ist. Wenn man sich in der Geschichte – und auch heute in vielen Ländern der Erde – anschaut, wie Menschen unter lebensunwürdigen Bedingungen arbeiten mussten und müssen, wir sie ohne Absicherung und ohne Schutz ausgebeutet werden, ist diese Ansicht auch verständlich und richtig – doch passt das wirklich in unsere Zeit und unsere Kultur?

Ein Prozent aller Deutschen verdient so viel, dass sie 25 Prozent der gesamten Einkommenssteuer zahlen. Kann man daraus den Schluss ziehen, dass diese Menschen viel zu hoch bezahlt werden? Dass sie, wenn sie Unternehmer sind, ihre Arbeitskräfte ausbeuten und skrupellos nur ihre eigenen Interessen vertreten – ohne Rücksicht und ohne Gewissen?

Heißt das nicht viel mehr, dass wir in einem Land leben, in dem der Wohlstand der Bürger auf immer weniger Schultern lastet, die immer mehr leisten müssen, um das alles noch zu finanzieren? Es mag ja sein, dass es begnadete Erben gibt, die sorglos und verwöhnt ihr ganzes Leben lang vermögend bleiben, ohne auch nur einen Handschlag dafür zu tun. Aber das geht nur sehr sehr selten gut. Das Glück ist mit den Tüchtigen, und wer nicht kämpft, dem zerrinnt alles Vermögen und alles Glück durch die Hände. Das Schicksal vieler Lotto-Millionäre beweist, wie flüchtig Geld ist, und wie schwer es ist, Geld zu verwalten, das man nicht im wahrsten Sinne des Lebens verdient hat.

Ich bin froh und dankbar in einem Land zu leben, in dem auch die nicht so Lebenstüchtigen, die Kranken und die Bedrückten keine Angst vor dem Verhungern haben müssen, in dem es ein Auffangnetz gibt, das funktioniert, wenn man nicht arbeiten gehen kann, darf, soll oder will.

Aber eine Bitte: Hört auf, die Tüchtigen auch noch für ihre Leistungen zu verachten und zu verurteilen. Vielleicht könnte man jetzt zu Weihnachten ja auch einfach mal „Danke“ sagen – denn sooooo selbstverständlich ist das Alles nicht. Also sag ich mal stellvertretend für 81.702.329 Einwohner minus dieser 383.000 Vielverdiener: Danke schön!

Quelle: MIttelstanddirekt

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

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