Eva Ihnenfeldts Weihnachtsbrief 2009

Eigentlich bin ich Weihnachtsmuffel. Als eigensinniger Nicht-gut-zu-Führender mag ich es nicht, wenn mir von überall her aus „befohlen“ wird, zu lieben, den Armen zu spenden und ergriffen zu sein. In sehe dann das Komplementärbild  (hinter dem, was man sieht, steckt immer das Gegenteil) – und das macht mich misstrauisch. Meine vier Kinder kennen das schon – wenn alles strahlt und sich in den Armen liegt, wird Mama trotzig und möchte am liebsten ausreißen.

Doch jedes Jahr fange ich mich kurz vor Weihnachten wieder -gottseidank! In diesem Jahr war es Avatar, der 3D-Kinofilm von James Cameron (Titanic), der mich aus meiner Anti-Haltung befreite. Das alte archetypische Märchen: paradiesisch lebende Ureinwohner werden durch westliche Aggressoren aus ihrer Heimat vertrieben und abgemetzelt,weil diese in ihrer Gier an bestimmte Rohstoffe heranwollen.

In Zeiten, in denen es für uns selbstverständlich geworden ist, uns an den neuen Vietnam-Kriegen zu beteiligen, in Zeiten, in denen die natürliche Liebe zu Mutter Natur und allen fühlenden Wesen zum medial aufgeputschten  „Klimawandel“ erklärt wird, zur Task Force der Politik (tja, so gewöhnt man uns geschickt an  eine „Weltregierung“), in Zeiten der maßlosen Selbstüberschätzung, macht dieses Märchen Mut.

Ich bin davon überzeugt, dass sich hinter dem „Klimawandel“ vor allem eins verbirgt: die Verhinderung eines freien Wettbewerbes mit den aufstrebenden „Schwellenländern“, indem man nun auch noch Luftzoll einführt! Dieser Emmissionszoll ist genauso wenig naturzugewandt wie die Energiesparlampe, die ja in ihrer Produktion und Entsorgung weitaus umweltschädlicher ist als die gute alte Glühbirne. Oder wie die Abwrackprämie, die Hunderttausende von gut funktionierenden Autos naturfeindlich verschrottet. Die Emissionsabgabe hat einfach ökonomische Gründe und will (wie immer) Machtverhältnisse zementieren.

Die Haltung der Industrienationen wird von Cameron so eindringlich vorgeführt, dass die Kinobesucher ganz still waren, als sie das Kino nach 160 Minuten verließen. Es ist so unendlich traurig, Natur beherrschen zu wollen. Es ist so unendlich traurig, Menschen niederzumetzeln, um sich Energiebesitz zu sichern. Es ist so unendlich traurig, Sprache zu vergewaltigen, um Krieg und Unrecht zu rechtfertigen.

Eva Ihnenfeldt Redaktion SteadyNewsIn diesem Sinne wünsche ich Ihnen, dass Sie es den Werbeprofis der Politik und der Wirtschaft nicht zu leicht machen. Wir dürfen unserem Gefühl vertrauen, unseren Herzen und unserer eigentlichen Sehnsucht. Und da, ganz tief in unserem Herzen,wünschen wir uns alle dasselbe: Frieden, Freude, Harmonie und Wohlergehen für alle fühlenden Wesen – man nennt es Liebe.

Und noch was in eigener Sache: ich weiß, ich verschreib mich machmal – das geht aber auch alles so schnell im Internet! Es tut mir leid, es tut mir leid, es tut mir leid…

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

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