Endlich: YouTube-Kurzvideos (Shorts) können ausgeblendet werden

YouTube hat in Deutschland – je nach Messmethode – rund 70 bis 104 Millionen monatlich aktive Nutzer, was die Plattform zur größten Social-Media-Plattform macht. Rund 80 Prozent der Bevölkerung nutzen YouTube regelmäßig. Seit Jahren gibt es für viele dieser YouTube-Konsumenten ein echtes Ärgernis: Die aufdringliche Überflutung mit Short-Videos. Nun endlich gibt es Möglichkeiten, Shorts immer weiter zu reduzieren – bishin dazu, dass sie (mit etwas Geduld) nicht mehr angezeigt werden.

YouTube Shorts

Bild von chiplanay auf Pixabay

In Deutschland wurden YouTube Shorts im Juli 2021 eingeführt, wie auch in über 100 weiteren Ländern.  Zunächst kamen sie 2020 in Indien auf den Markt – als Reaktion auf den TikTok Erfolg. Shorts werden von Google seit 2022 aggressiv gefördert. Längere Videos wurden zurückgedrängt, Shorts dominierten in den Empfehlungen. Diese Priorisierung wurde im Jahr 2025 noch weiter verstärkt über einen gezielten KI-Einsatz.

Der Krug geht zum Brunnen…

Nun hat YouTube zum ersten Mal zwei Möglichkeiten geschaffen, wie man die aufdringlichen Kurzvideos einschränken kann – ganz abschalten ist leider nicht direkt möglich, aber laut Expertenauskunft mit etwas Geduld machbar.

1. In den Suchergebnissen lassen sich Shorts-Einblendungen nun reduzieren. Rechts bei den drei Punkten kann der Nutzer anklicken „Weniger Shorts anzeigen“. Damit kann man zwar nicht alle Shorts deaktivieren, aber es hilft schon einmal. Immer, wenn wieder Shorts erscheinen, den Vorgang wiederholen. Irgendwann erscheinen dann nach Ansicht von Experten keine Shorts mehr 

2. Eltern können im Rahmen von Family Link Einschränkungen für Shorts festlegen, damit ihre Kinder nicht in die Suchtspirale geraten – so wie es bei TikTok sehr häufig passiert. Unter „Shirt Feed Limit“ können Eltern festlegen, ob Shorts 15 Minuten täglich – oder auch längere Zeit bis zu zwei Stunden am Tag konsumiert werden dürfen. Bei Bedarf lässt sich diese Short-Unterhaltung auch auf 0 Minuten reduzieren – dann sind Shorts komplett blockiert.

YouTube-Verbot für Kinder unter 16 Jahren in Australien

Australien hat im Dezember 2025 eine Altersbeschränkung für die Nutzung von Social-Media-Portalen eingeführt. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen keinen Zugang zu eigenen Social-Media-Accounts erhalten. Millionen Accounts wurden seitdem deaktiviert. Von dem Verbot sind im Wesentlichen folgende Plattformen betroffen: TikTok, YouTube, Facebook/Instagram, Snapchat, Reddit, X (Twitter) und Twitch. Laut der australischen Regierung funktioniert die Zusammenarbeit mit den Betreibern der Plattformen gut – diese haben mittlerweile mehr als 4,7 Millionen Zugänge von Jugendlichen und Kindern deaktiviert. 
heise.de Australien: 4,7 Millionen Social-Media-Konten von Unter-16-Jährigen gesperrt

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steadynews.de

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