Zusatzstoffe in Lebensmitteln steigen ständig an. Nitrit (E250) oder Phosphate (E450) sind häufig Wurst und Käse beigefügt. Sie können bei häufigem Verkehr zu Entzündungen und Darmproblemen führen – langfristig auch die Risiken einer Krebserkrankung erhöhen. Doch ich mache mir den sicheren Einkauf leicht: Ich gebe meine Einkaufsliste vor dem Besuch des Supermarkts kurz in mein KI-Tool ein (ich bevorzuge Perplexity) und lass diese überprüfen. Schnell, einfach – und bildet mich unkompliziert weiter.
Warum sollten wir Zusatzstoffe meiden?
In Fach-Medien erfahren wir, dass die Zahl der Immunschwächungen/Abwehrkräfteschwächung, Allergien Autoimmunerkrankungen auch in Deutschland ansteigen. Chemische Zusatzstoffe in Lebensmitteln (wozu auch Getränke gehören!) sind nach Auffassung vieler Experten erheblich mitverantwortlich dafür. Ein bewusster Einkauf kann bis zu 90 Prozent davor schützen, ohne dass man zu teuren Bio- und Reformhauswaren greifen muss.
Allergieinformationsdienst: Störungen des Immunsystems
Angefangen hat es mit Insektenmehl…

Seit Dezember 2025 habe ich bei meinen Einkäufen sehr genau die Zutatenlisen studiert, da ich unwissentlich kein Insektenmehl mitkaufen wollte. Ich habe nichts gegen Insektenverzehr, wenn ich diesen wissend tätige – doch ich habe etwas dagegen, wenn er mir „untergejubelt“ wird wie bei so machen proteinreichen Fertigprodukten.
So würde ich sensibler auch gegenüber anderen chemischen Zusatzstoffen wie Glutamat in Fertiggerichten, Snacks, Soßen… (E621), Carrageen in Sahne (E407), Nitrit in Mettwürstchen (E250), Phosphaten in Wurst, Schmelzkäse, Tiefkühlpizza (E450) usw. Übrigens bieten Angaben wie „natürlich“ oder „ohne Zusatzstoffe“ keine Sicherheit, sie sind oft reines Marketing, wie man dann beim Studieren der der Zusatzliste erkennt …
Mein Einkaufslisten-Check mit KI
Ich bin ein bequemer Mensch. Außerdem will ich im Supermarkt nicht dauernd Leuten im Weg stehen, weil ich mit Lesebrille stundenlang die Zutatenlisten decodiere. Ich mache es mir einfach – ich nutze die KI.
1. Ich erstelle meine Einkaufsliste in Google Notizen. So habe ich sie unterwegs zur Hand und kann sie vor dem Einkauf ganz einfach kopieren.
2. Ich gebe die Liste komplett im Chatbot ein mit dem Auftrag: „Prüfe auf Zusatzstoffe und schlage Alternativen vor“.
Hier ein Beispiel meiner Einkaufsliste
- Bananen
- Kiwi
- Äpfel (aromatisch wie Pink Lady)
- Weißkohl
- Kartoffeln
- Mettwürstchen
- Speckwürfel aus der Kühlung
- Sauerkraut
- Gouda Kühltheke
- Eier
- Sahne haltbare Kochsahne
- Creme fraiche
KI-Bewertung:
- Bananen: Pestizidbelastung hoch, Zusatzstoffe keine. Besser Bio-Bananen.
- Kiwi: Mittel belastet, keine Zusatzstoffe. Wenn möglich Bio-Kiwi.
- Äpfel (Pink Lady): Oft hoch mit Pestizidcocktail belastet, keine Zusatzstoffe. Lieber Bio-Äpfel oder regionale Sorten wie Elstar/Boskoop.
- Weißkohl: Gering belastet, keine Zusatzstoffe. Regional/saisonal, Bio nice-to-have.
- Kartoffeln: Regelmäßig Rückstände, keine Zusatzstoffe. Bio sinnvoll, vor allem mit Schale.
- Mettwürstchen: Viele Zusatzstoffe (Nitrit, Phosphate, teils Glutamat). Besser Bio-/Hof-Mettwürste oder frisches Bio-Hack.
- Speckwürfel Kühlung: Oft Nitrit, Raucharomen, Stabilisatoren. Lieber Stück Bio-Speck kaufen und selbst würfeln.
- Sauerkraut: Kaum Zusatzstoffe, wenn klassisch fermentiert. Auf „ohne Konservierungsstoffe“ achten, gern Bio.
- Gouda Kühltheke: Meist wenige Zusatzstoffe. Zutatenliste checken, Bio-Gouda bevorzugt.
- Eier: Keine Zusatzstoffe, Pestizid-Thema über Futter. Bio- oder Freiland-Eier (0/1) nehmen.
- Sahne haltbar/Kochsahne: Oft Stabilisatoren, E407. Lieber frische Sahne mit nur „Sahne/Milch“, gern Bio.
- Crème fraîche: Teils Verdickungsmittel. Variante nur mit Sahne + Kulturen oder Bio wählen.
Ich habe dann noch nachgefragt, ob ich einmal monatlich unbedenklich Mettwürstchen essen darf – und das wurde mir bestätigt. Da bin ich froh.
Ja, ChatBots sind nicht perfekt, das stimmt. Halluzinieren ist bei mathematischen Aufgaben und wissenschaftlichen sowie gesellschaftlichen Fragen häufig. Ich nutze Perplexity, da ich dort die Mainstream-Medien als Quellenangabe ausblenden kann und mich auf akademische – oder auch internationale – Quellen fokussiere. Bei so einfachen Prompts wie diesem besteht allerdings keine Gefahr der „Unwahrheiten“, die mich in Probleme bringen.
Ist übrigens interessant, Getränke einzugeben!
Ich probiere mal:
- Plagiat einer Coca-Cola von Lidl
- Schweppes Bitterlemmon Plagiat
- Holunder-Sirup für den Sodastreamer
- Rotwein
Hier die Bewertung der KI
- Lidl Coca-Cola-Plagiat (Freeway Cola): Phosphorsäure, Aromen, Koffein, Zucker/Süßstoffe (Aspartam, Acesulfam-K in Zero).
- Schweppes Bitter Lemon Plagiat: Citronensäure, Aromen, Chinin, Süßstoffe (Cyclamat, Acesulfam-K in Zero).
- Holunder-Sirup SodaStream: Süßstoffe (Acesulfam-K, Sucralose), Farbstoffe (E150d), Konservierer, Stabilisatoren.
- Rotwein: SO₂ (Schwefeldioxid), Hefenährsalze, Enzyme, Klärmittel (Fischgelatine, Bentonit).
Natürlich kann man immer kurz nachfragen wie: Wieviel Würfel Zucker sind in einem Liter Coca-Cola? Oder: Ich bin Allergiker – Hast Du fünf Empfehlungen für ein preiswertes Mittagessen für mich?
KI ist nicht „böse“ und KI macht nicht dumm – KI ist ein Werkzeug! Man kann dadurch dumm und böse werden – aber genauso auch klug und menschlich. Wir haben die Wahl…



