Soll ich mein Kind auf eine Privatschule schicken?

Das deutsche Schulsystem steht massiv in der Kritik. Für viele Kinder in öffentlichen Grundschulen ist Deutsch eine Zweitsprache. Wenn Kinder, die Deutsch als Muttersprache beherrschen und deren Eltern in der Lage sind (vielleicht auch mit Unterstützung der Großeltern), eine private Grundschule zu finanzieren, stellt sich immer häufiger die Frage: „Soll ich mein Kind auf eine Privatschule schicken?“

Pro und Contra Privatschule

Bild von Amore Seymour auf Pixabay

Finanzielle Belastung:  Eltern, die mehr als 32.000 anrechenbares Einkommen im Jahr verdienen, sind in vielen Gemeinden schon zahlungspflichtig, wenn sie ihre Kinder in die Kindertagesstätte geben. Sie sind also bereits gewohnt, mehr als einhundert Euro monatlich aufzuwenden – bei sehr hohen Einkommen können die Kita-Monatsgebühren sogar vierstellig werden. Zwar sind die letzten beiden Jahre vor Einschulung für alle Eltern gebührenfrei, doch die Entscheidung, sich für eine kostenpflichtige Privatschule zu entscheiden, ist schon einmal naheliegender. 
wdr1 – NRW: So viel zahlen Eltern in ihrer Stadt für Kita-Gebühren

Privatschulen – Auswahl: Es gibt konfessionelle Privatschulen (christlich, jüdische, muslimisch), Waldorfschulen, Montessori-Schulen, internationale Schulen und Schulen mit individuellen Konzepten. 
Aktuell sind in Deutschland über 10 Prozent aller allgemeinbildenden Schulen Privatschulen. 
Privatschulenverzeichnis-Deutschland

Gebühren: Ein hoher Prozentsatz der Kosten sind bei Privatschulen, die  (als anerkannte Ersatzschule) über staatliche Zuschüsse finanziert werden, abgedeckt. Hinzu kommen individuelle Schulgelder, Spenden und Beiträge von Fördervereinen. Durchschnittlich beträgt das Schulgeld für Eltern zwischen 200 und über 1.000 Euro monatlich. Kirchliche Träger oder Vereine bringen oft zusätzlich zu den staatlichen Zuschüssen eigenes Kapital ein, z.B. über Spenden oder Kredite.
spiegel.de: Das zahlen Eltern für Privatschulen

Organisatorischer Aufwand: Zunächst ist der Aufwand, eine geeignete private Grundschule zu finden, nicht zu unterschätzen. Hinzu kommt, dass es einen freien Platz geben muss und eventuell ein Aufnahmeverfahren erfolgreich bestanden werden muss. Wichtig ist, die langen Wartelisten zu bedenken und sich früh genug anzumelden, wenn eine geeignete Privatschule gefunden wurde.

Da die Auswahl an Privatschulen in vielen Gebieten Deutschlands noch gering ist, ist das Engagement der Angehörigen höher als beim Besuch einer staatlichen Schuleinrichtung. Nicht nur die zu bewältigenden Beförderungswege und -zeiten, auch das erwartete Engagement der Familien in der Schulgemeinschaft ist zu bedenken. 

Emotionaler Aufwand: Kinder, die eine Privatschule besuchen, sind in ihrer umgebenen Nachbarschaft häufig von gleichaltrigen Kindern isoliert. Zusätzlich kann das Kind Opfer der sozialen Spaltung werden. Für ihre sozialen Kontakte außerhalb der Schule und den Aufbau kindlicher Freundschaften ist ebenfalls die Unterstützung der Angehörigen wichtig (Besuche, Vereine, Aktivitäten…)

Zu bedenken ist auch, dass Kinder in Privatschulen häufig wohlhabend sind und ihre Ausstattungen, Freizeitaktivitäten, Urlaube und Status-Repräsentationen der Eltern (z.B. Auto) dem eigenen Kind emotional Probleme bereiten können. 

Fazit

Ich würde Eltern und Angehörigen empfehlen, sich schon in den ersten drei Lebensjahren des Kindes intensiv mit der Frage „Soll ich mein Kind auf eine Privatschule schicken?“ beschäftigen. Der Vorteil des Besuchs einer privaten Grundschule ist, dass es aufgrund des höheren Bildungsniveaus wahrscheinlich leichter sein wird, nach dem vierten Schuljahr auf eine anspruchsvolle Schule (z.B. auf ein Gymnasium) zu wechseln. Vier Jahre monatliches Schulgeld lassen sich – vor Allem, wenn Großeltern etwas hinzusteuern – nach der Bewältigung  der Kita-Gebühren bzw. der Tagesmuttergebühren zumindest dann verschmerzen, wenn es sich um ein Einzelkind handelt.

Dipl. Päd. Uta Reimann-Höhn: Ist die private Grundschule gut für dein Kind (oder sind öffentliche Grundschulen besser)?

Eva Ihnenfeldt: Superhelden-Coaching – Deine Traumwelt, Deine Kraft Was wäre, wenn wir dank Streaming, YouTube und Social Media unsere eigenen Interpretationswelten bauen? Abseits von Religionen und Ideologien als Regisseure unserer Realität – selbstbestimmt mit Bedeutung gefüllt? Das ist mein Job: Gemeinsam mit meinen Klienten gestalten wir ihre Realität neu – nicht Fakten entscheiden, sondern die selbstgewählten Interpretationen. So können meine Klienten erkennen, wie großartig sie sind. Die Superhelden-Transformation In meiner Kindheit wurde ich zur Superheldin, um zu überleben. Fantasie rettete mich: unsichtbare Gefährten, Zauberwelten, starke Vorbilder aus dem Fernsehen – mutig, selbstbewusst, unregierbar. Als Einzelkind träumte, malte, schrieb und spielte ich mir ein emanzipiertes Leben mit meinen Barbies zurecht. Ab der Pubertät wurde ich meine eigene Superheldin: halb Heilige, halb Rebellin – mal Mary Poppins, mal Cruella de Vil. In der prozessorientierten Psychologie heißt das: Traumwelten aufbauen. Mein Coaching Heute baue ich mit Klienten Superhelden-Traumwelten. Als „heilige Verbrecherin“ gehe ich auf Augenhöhe: Ich antworte offen auf ihre Fragen zu meinem Leben und zeige Wege in ihre einzigartige Großartigkeit. Erfahrung zeigt: Nicht Geld, Macht oder Liebe machen glücklich – sondern die Überzeugung, ein fantastischer Superheld zu sein. Ob Soldat, Mutter oder Rebellin: Erkenne Deine Kraft, handle danach. Wie wir arbeiten Wir tauchen wie Alice im Wunderland in Deine persönliche Realität: spüren Abenteuer aus, wachsen durch selbstbestimmte Entscheidungen. Formate (Videocalls fallen weg – die schaffen künstliche Distanz) Telefon (mit Protokoll) WhatsApp-Chat Persönliches Treffen (z. B. Café) Honorar Frei vereinbart im Erstgespräch – passend zu Deiner Situation. Bereit für Deine Superhelden-Geschichte? Lass uns starten!

steadynews.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert