Spuk, Geister, Telepathie und Wahrträume – alles nur Quantenphysik?

Ich bin begeisterter Abonnent des Video Podcasts „Sternstunde der Philosophie“ vom Schweizer Radio und Fernsehen. Jede Woche erscheint ein neues Interview mit Experten und Expertinnen rund um Themen zu Philosophie und Ethik. Im Juni 2018 ging es um paranormale Phänomene (Video unten verlinkt). Interviewpartner des einstündigen Gesprächs war der Physiker und Psychologe Walter von Lucadou. Zitat aus Wikipedia: „1989 gründete Lucadou die parapsychologische Beratungsstelle der Wissenschaftlichen Gesellschaft zur Förderung der Parapsychologie in Freiburg, die er seither leitet.“

Wie es sich für einen Wissenschaftler gehört, bewertet von Lucadou nicht die Phänomene, die Menschen als paranormal empfinden und wegen derer sie sich an die Beratungsstelle wenden – sondern es wird einfach nüchtern untersucht, auf welche Ursachen die Erlebnisse zurückzuführen sind.

Für mich war das Interview deshalb besonders interessant, weil am Wochenende mein kleiner Hund zu Hause an Altersschwäche gestorben ist – und im Haushalt so einige Phänomene aufgetaucht sind, die recht merkwürdig waren. Das Internetradio funktionierte einen Tag lang nicht, obwohl das WLAN störungsfrei war, meine Smartwatch musste rebooted werden, obwohl sie zu 100 Prozent aufgeladen war – und die Funkuhr machte schlapp und brauchte eine neue Batterie – alles am selben Tag nach dem Tod. Ich war richtig gerührt…

Natürlich können das alles Zufälle sein, doch auch von anderen Menschen haben ich schon oft gehört, dass nach Todesfällen merkwürdige Phänomene auftauchten. Und sehr viele Menschen kennen ja den Effekt, dass die Glühbirnen rausknallen, wenn man emotional extrem aufgeladen ist und den Lichtschalter betätigt.

Der Physiker Walter von Lucadou vermutet, dass es sich bei Wahrträumen (Träume, die dann Wirklichkeit werden – sehr weit verbreitet) und Spukphänomenen (oft mit Häusern verbunden – ebenfalls sehr weit verbreitet) auf Gesetze der Quantenphysik zurückzuführen sind. Er spricht von kausalen Zusammenhängen und von Verschränkungen. Schon Einstein bewertete diese Verschränkungen als „spukhafte Fernwirkungen“. Er lehnte diese Phänomene aus der Quantenphysik ab und glaubte nicht daran. Ob er sich irrte?
spektrum.de: Wie real ist die Quantenverschränkung?

Wirklich spannendes Interview für alle, die schon häufiger mit unerklärlichen Phänomen zu tun hatten. Irgendwie tröstlich: Keine spukenden Geister, keine Magie und Hexerei, keine Verrückten die sich Quatsch einbilden – einfach Quantenphysik? Ich glaube ja.

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

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