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Arbeitswelt – Wie wir Belastungen in Zukunft reduzieren 1

Wenn wir uns über den Wandel der Arbeitswelt unterhalten, so haben wir in der Regel die vielen neuen digitalen Berufe im Blick. Tatsächlich sind in den vergangenen Jahren völlig neue Branchen entstanden, in denen junge Unternehmen höchst erfolgreich sein konnten. Doch auch der Bereich der körperlichen und handwerklichen Arbeit, der längst nicht an Bedeutung verloren hat, wird revolutioniert. Welche Dinge unsere Arbeitslast in den nächsten Jahren reduzieren könnten, das sehen wir uns hier in diesem Artikel an.

Ergonomie als oberstes Gebot

Bild von Michael Jarmoluk auf Pixabay

Schon seit dem 19. Jahrhundert gibt es das Forschungsfeld der Ergonomie. Ziel der Verantwortlichen ist es, Arbeit möglichst schonend und nachhaltig zu gestalten. In der Regel kommt uns dieses Konzept schon dann in den Sinn, wenn wir uns über den Komfort am Büroplatz unterhalten. Doch je größer die körperliche Anstrengung einer Arbeit ist, desto mehr wächst auch die Bedeutung einer guten und fundierten Ergonomie an.

In den letzten Jahren wurden zum einen neue Technologien entwickelt, welche unsere Ergonomie drastisch verbessern können. Durch sie soll es gelingen, wieder einen wichtigen Schritt nach vorn beim Schutz der Arbeitnehmer zu machen. Experten sehen aber nicht nur diese neuen Technologien als einen wichtigen Fortschritt an. Weiterhin ist auch das Bewusstsein für die Bedeutung ergonomischer Arbeit gewachsen. Dies könnte in den nächsten Jahren hilfreich sein, um in noch mehr Firmen diesen Weg zu ebnen, der letztlich Vorteile für Arbeitnehmer und für Arbeitgeber bietet.

Entlastung durch Exoskelette

Ein daran angrenzendes Konzept, welches bis dato noch futuristisch anmuten mag, verbirgt sich hinter den Exoskeletten. Hierbei handelt es sich um eine Stützstruktur, welche den Träger bei seinen Bewegungen unterstützen und diese mechanisch verstärken. Weitere Infos darüber, wie Exoskelette in der Arbeitswelt eingesetzt werden könnten, finden sich auch auf dieser Seite.

Dies dürfte zum Beispiel bei körperlich anstrengenden Arbeiten, wie in der Automobilproduktion, eine wesentliche Unterstützung für die Mitarbeiter sein. Gesundheitliche Beschwerden und Verschleißerscheinungen, wie sie heute in der Branche oftmals einen frühzeitigen Ruhestand zur Folge haben müssen, ließen sich auf diese Weise ausschließen. Nützlich wäre dies nicht zuletzt im Hinblick auf den demographischen Wandel, durch den immer mehr ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in körperlich anstrengenden Berufen arbeiten. Entsprechend groß sind die Hoffnungen, welche mit dieser neuen Technologie verbunden sind.

Entzerrung und Verkürzung der Arbeitszeit

Doch nicht nur die tatsächliche Anstrengung, der wir bei der Arbeit ausgesetzt sind, könnte sich in den nächsten Jahren verändern. Gleiches gilt auch für die absolute Arbeitszeit, die jede Woche per Vertrag abgeleistet werden muss. Schon die Coronakrise zeigte, dass viele Betriebe ohne Schwierigkeiten auf eine 35-Stunden-Woche umstellen können. Aus ihrer Sicht handelt es sich um eine Möglichkeit, flexibel auf unterschiedliche wirtschaftliche Situationen zu reagieren.

Besonders durch den Effekt der Digitalisierung könnte in den nächsten Jahren der Bedarf an tatsächlicher menschlicher Arbeitszeit weiter sinken. Die Reduktion der pro Woche geleisteten Stunden wäre dann für die Unternehmen ein Weg, um wieder ein Gleichgewicht herstellen zu können. Schon jetzt gibt es in Deutschland einzelne Branchen, wie zum Beispiel den Metallbau, welche von der typischen 40-Stunden-Woche des vergangenen Jahrhunderts abgerückt sind.

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

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