Home / Management / BVMW Metropole Ruhr: Gedanken nach einem BVMW-Abend im Schloss Bladenhorst

Wie können Unternehmen ihre Mitarbeiter und Führungskräfte effektiv fördern und entwickeln? Was bringen Seminare und Workshops zur Personalentwicklung? Das waren einige der Themen, die Frank Domberg, Berater und Coach bei der GUP GmbH mit Sitz in Dortmund, auf seinem Vortrag beim BVMW vorstellte. Einen Abend vor Fronleichnam hatten sich etwa 40 Unternehmerinnen und Unternehmer in der Reihe „Unternehmerabend“ im Schloss Bladenhorst in Castrop-Rauxel getroffen, um ihr Wissen über Personalentwicklung zu vertiefen, und um sich in der wunderschönen Atmosphäre des berühmten Wasserschlosses auszutauschen und zu vernetzen.

Reginald Hohmeister, BVMW-Sprecher der Metropole Ruhr, begrüßt die Gäste auf Schloss Bladenhorst

Reginald Hohmeister, BVMW-Sprecher der Metropole Ruhr, begrüßt die Gäste auf Schloss Bladenhorst

Eingeladen hatte Reginald Hohmeister, BVMW Sprecher der Metropole Ruhr, der seit vielen Jahren von Recklinghausen aus kleine und mittlere Unternehmen der Region zusammenführt, begleitet und betreut. Seine Veranstaltungen finden häufig in einem vertraulicheren Rahmen statt, so dass auch prominente Unternehmern und Entscheider aus dem Ruhrgebiet gern zu Gast sind und aus ihrem Leben, ihrem Schaffen und ihren Erfahrungen berichten.

Schloss Bladenhorst_Personalentwicklung

Frank Domberg bei seinem Vortrag zur Personalentwicklung in Unternehmen

Ich selbst war mit zwei meiner neu gewonnen Mitglieder des BVMW Dortmund gekommen und freute mich, wie zwanglos und effektiv die Vernetzung wieder einmal funktionierte. Seit Februar bin ich nun Beauftragte des BVMW für Dortmund und sehr froh darüber, diesen Schritt gegangen zu sein. Je tiefer ich in die Strukturen des Verbandes Einblick gewinne, je mehr Veranstaltungen ich besuche und je besser ich die intensive Zusammenarbeit der etwa 300 BVMW-Kreisverbände in Deutschland verstehe, desto mehr begreife ich den Mehrwert, den die BVMW-Mitglieder nutzen können. Wichtig ist natürlich, dass man sich als Unternehmer/In aktiv an den Möglichkeiten beteiligt, die der Verband bietet. Eine passive Mitgliedschaft allein ist zwar förderlich, wenn man das Emblem auf der Website einstellt und eventuell als Schild am Gebäude anbringt – doch der wirkliche Nutzen entsteht erst dann, wenn man die BVMW-Mitgliedschaft aktiv in die eigene Marketingstrategie integriert.

Vorteile einer BVMW-Mitgliedschaft

  1. BVMW-Veranstaltungen: Allein in der Metropole Ruhr sind neun (!) Verbandsbeauftragte des BVMW unter der Wirtschaftsregion-Leitung von Peter Dannowski aktiv. Jeder setzt in seiner Region eigene Schwerpunkte, bringt die eigene Persönlichkeit und die eigene Arbeitsweise mit ein. Als Team trifft sich die BVMW Metropole Ruhr regelmäßig, tauscht sich aus und unterstützt sich gegenseitig.

    Selbstverständlich können alle BVMW-Mitglieder an allen Veranstaltungen des BVMW teilnehmen. So entsteht allein schon in der Metropole Ruhr ein dichtes Netzwerk – und die Qualität der Veranstaltungen ist häufig mit einem hohen Lernwert verbunden. Auch die Verbindungen zu den BVMW Beauftragten in Südwestfalen/ Ennepe-Ruhr-Kreis/ Bergisches Land/ Sauerland und Märkischer Kreis ist sehr intensiv und lebendig. Gemeinsam entwickeln wir neue Formate, Arbeitskreise und Schwerpunkte – wie aktuell zum „Digitalen Wandel“ in der Industrie.
  2. Die BVMW-Lobbyarbeit: Ziel des BVMW ist es, möglichst viele mittelständische Unternehmen bei sich zu vereinen. Denn während Konzerne und Global Player extrem wirksame Lobbys in der Politik bilden, ist der Mittelstand durch die Vereinzelung der Betriebe benachteiligt – und das, obwohl 99,6% aller Unternehmen in Deutschland zum Mittelstand gehören und zusammen etwa 56,5 Prozent zur gesamten Wirtschaftsleistung beitragen.Der BVMW leistet unter der Leitung von Mario Ohoven als Präsident in Berlin unermüdlich und direkt im Herzen der deutschen Politik hervorragende Lobbyarbeit für diese mittelständischen Unternehmen. Ob TTIP, Erbschaftssteuer, Bürokratiebelastung und andere Marktbarrieren – in Verbindung zu Presse, nationalen und internationalen Stakeholdern, Organisationen und Politikern und ist der BVMW heute als Interessensorganisation extrem einflussreich. Allein aus diesem Grund sollte die Mitgliedschaft für produzierende KmU und inhabergeführte Unternehmen selbstverständlich sein.
  3. Das überregionale BVMW-Netzwerk: Viele BVMW-Mitglieder nutzen vor Allem das dichte Netzwerk des BVMW mit seinen rund 55.000 Mitgliedern. Denn auch wenn die regionalen Unternehmensveranstaltungen nicht häufiger besucht werden können, gibt es viele Möglichkeiten, von der Zusammengehörigkeit zu profitieren. Regelmäßig finden große Kongresse und regionalübergreifende Veranstaltungen statt, auf denen prominente Speaker, Experten und Entscheider sprechen und auf denen man sich mit Unternehmern aus ganz Deutschland vernetzen kann. Der exklusive Rahmen der Events und die hohe Qualität sind mitverantwortlich dafür, dass sogar Inhaber und Geschäftsführer, die selten Veranstaltungen besuchen, die Gelegenheiten nutzen, um sich zu informieren, sich inspirieren zu lassen – und sich auzutauschen.
  4. Die BVMW-Beauftragten als Unternehmens-Scouts: Das Besondere des BVMW im
    Eva Ihnenfeldt (BVMW-Beauftragte für Dortmund) und Scoop-Sponsoring Gründer Dennis Arntjen

    Eva Ihnenfeldt (BVMW-Beauftragte für Dortmund) und Scoop-Sponsoring Gründer Dennis Arntjen

    Vergleich zu anderen Verbänden ist sicherlich, dass die Beauftragen selbst unternehmerisch handeln. Sie sind als Leiter der Kreisverbände keine Angestellten mit Gehaltsansprüchen, sondern erwirtschaften durch die eigene Leistung für ihre Mitglieder einen Gewinn – gemessen an der Mitgliederzahl. Durch den Verband erhalten sie Unterstützung in der Verwaltung, durch Schulungen, Materialien, Formate… doch jeder Beauftragte entscheidet eigenständig, wie er/sie Schwerpunkte setzt und den Mehrwert für die eigenen Mitglieder gestaltet. Dadurch entsteht eine Arbeitsweise und Verantwortlichkeit, die typisch ist für Selbstständige und Unternehmer.

    Manche Kollegen haben ein so großes Netzwerk aufgebaut, dass sie Vollzeitmitarbeiter beschäftigen und den BVMW als Hauptunternehmen betreiben, andere führen ein eigenes Unternehmen und sind zusätzlich BVMW-Beauftragte in ihrer Region.

    Diese Beauftragten sind vor Ort das entscheidende Argument für Selbstständige, Freiberufler, KmU’s, Handwerker und Händler, sich dem BVMW anzuschließen. Denn dadurch, dass dieser „Unternehmens-Scout“ ein wirtschaftliches Interesse daran hat, dass die Mitglieder einen echten Mehrwert aus der Mitgliedschaft generieren, ist er/ sie ein optimaler Ansprechpartner. Ob man Kooperationspartner sucht, Mitarbeiter, Agenturen, Ansprechpartner in anderen Regionen, ob man Informationen braucht oder Probleme hat – durch die intensive Verbindung mit vielen Unternehmen und Beratern vor Ort kann der BVMW meist helfen – und wenn man selbst keine Antwort weiß, kennt man jemanden, der jemanden kennt… Was für ein konkreter Vorteil für Suchende und Anbieter! Unternehmen können im Rahmen der BVMW-Veranstaltungen öffentlich zu sich einladen, Experten können Vorträge halten, in Arbeitskreisen wird diskutiert und gemeinsame Projekte werden auf den Weg gebracht.

Ich selbst habe als erste Aktivität hier vor Ort in Dortmund eine Interviewreihe mit Dortmunder Unternehmen gestartet, die großen Anklang findet – und die für mich beim Aufbau des BVMW-Profils für Dortmund eine wertvolle Unterstützung bedeutet. Falls Sie auch dabei sein möchten (natürlich ist eine BVMW-Mitgliedschaft keine Voraussetzung)
Hier finden Sie alle weiteren Informationen zur Serie: „Interviews mit Dortmunder Unternehmen“

Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von: Ursula Katzer Fotodesign

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

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