Home / Innovation / Eva Ihnenfeldt: So nutze ich Twitter-, Xing-, Facebook-, Mail-, SMS-, WhatsApp- Nachrichten…

…und Google+ nun gar nicht 😉 . Heute werde ich einmal berichten, wie ich die Nachrichtenfunktionen der verschiedenen Kommunikationskanäle nutze. Und das in kurzen Worten. Würde mich sehr freuen wenn in den Kommentaren noch andere Nutzungsgewohnheiten hinzukommen – denn so viele Menschen es gibt, so viele Kommunikationsformen gibt es auch. Und ob selbständig, angestellt, Schüler, Student oder was auch immer – das Social Web besteht aus Menschen und nicht aus Robotern…

Mein Umgang mit Nachrichtenfunktionen bei Twitter, Xing, Facebook, E-Mails, WhatsApp, SMS

Twitter

Twitter ist für mich ein wichtiges Tool, um Nachrichten zu lesen und Nachrichten weiterzugeben. Jeden Morgen lese ich über 100 Zeitungen und Blogs – undTweets SteadyNews bemühe mich, die wichtigsten News als Links bei Twitter an meine Follower weiterzugeben. Das Ganze hat sich so entwickelt, da sich unsere über 200 Alumni durch den SteadyNews Twitteraccount täglich über die wichtigsten News in der webbasierten Kommunikation informieren können sollen – und natürlich auch alle anderen, die diesen Dienst schätzen. Ich versuche Unterhaltungen bei Twitter zu vermeiden um meine Follower nicht zu nerven – ganz gelingt mir das natürlich nicht, aber ich gebe mir wirklich Mühe.  SteadyNews bei Twitter

Die Direct Messages bei Twitter nutze ich nicht, da es für mich keinen Grund gibt, vertrauliche Nachrichten auf 140 Zeichen zu reduzieren. Aber es wurde mir dann doch zu Recht vorgehalten dass ich selbst nicht mitbekomme wenn eine DM bei Twitter eingeht. Darum klicke ich jetzt jeden Morgen beim Frühstück auf die DM’s um niemanden zu enttäuschen der gerne über DM’s kommuniziert.

Xing

Xing ist das Sammelbecken für meine Businesskontakte. Ich nutze es vor allem als virtuelles Visitenkartenverzeichnis. Besonders wichtig ist Xing für unsere Akademie, weil wir Veranstaltungen und Weiterbildungen gern über die Eventfunktion bei Xing bewerben. Nicht nur dass dort die virale Verbreitung hervorragend funktioniert – das Ticketsystem ist ausgereift und erspart uns bei den BarSessions (die ja NonProfit Veranstaltungen sind) viel Verwaltungsaufwand.

Die Xing Nachrichten nutze ich gern und viel. Man kann die älteren Nachrichten chronologisch nachverfolgen, und da immer das Profil und das Foto des Dialogpartners sichtbar sind kann man auch mit Menschen kommunizieren die man nicht direkt wiedererkennt. Xing-Nachrichten erlauben Dateianhänge und werden schnell beantwortet. Der Dialog ist professionell und angenehm pragmatisch. Ich gehe einmal täglich in meinen Xing Account und überprüfe bzw. beantworte die Nachrichten sowie Kontaktanfragen.

Facebook

Facebook NachrichtenDa ich nicht gern Privates im Web kommuniziere konzentriere ich mich bei Facebook auf die Facebook Gruppen unserer Social Media Manager Zertifikatslehrgänge, die Alumnigruppe, unsere Dozentengruppe und die Facebookgruppe von uns drei Geschäftsführern. Ab und zu scrolle ich durch die Timeline – aber durch die zunehmende Werbung immer seltener. Ich bemühe mich täglich zu kontrollieren welche Interaktionen auf Profil, Fanpages, Gruppen stattgefunden haben und verlinke spannende News zu unserer BAR-Fanpage, die von der wunderbaren Redakteurin Irene Mechsner betreut wird – genau wie der Twitteraccount der BarRuhr (danke Irene!)

Facebook Nachrichten nutze ich sehr gern, da sie Vorteile gegenüber den normalen E-Mails haben. Man kann die Chronologie des Gesprächs verfolgen, man hat das Foto des Dialogpartners, kann Links, Bilder, Videos wunderbar einbetten – und bei mir sehr nahe stehenden Menschen habe ich die Chatfunktion aktiviert – so dass wir uns rasch Informationen und Verabredungen zuschieben können: Einkaufszettel, Fragen, Links, Tipps – per Chat kommuniziere ich gern mit meiner Familie.

E-Mails

E-Mail Nachrichten sind weiterhin die Basis meiner webbasierten Kommunikation. Privat bin ich hier eigentlich nie. Ich bemühe mich um kurze Mails die es dem Dialogpartner ersparen in ein langwieriges Hin und Her zu treten. Sobald eine Sachlage etwas ausführlicher wird steige ich um auf Telefonate. Ich habe im Laufe der Jahre gelernt dass Geschriebenes ein Hort der Missverständnisse sein kann – darum reduziere ich schriftliche Kommunikation auf das Notwendigste (telefonieren geht auch immer viel schneller!). Trotz alledem bekomme ich täglich etwa 150 Mails und brauche für die Bearbeitung etwa 1,5 bis 2 Stunden am Tag – auch am Wochenende sind es immer mindestens 30 Minuten – mal einen Tag auslassen rächt sich sofort 😉

Mit Mails bin ich immer unzufriedener, weil häufig Mails im Spam-Ordner landen die wirklich wichtig sind – oder Mails auch einfach verschwinden, was geschäftlich äußerst problematisch ist. Ich denke hier wird es in den nächsten Jahren eine völlige Erneuerung geben – E-Mails werden zur elektronischen Postdienstleistung, die unter das Briefgeheimnis fallen und kostenpflichtig sind.

WhatsApp und SMS

WhatsApp nutze ich wenig, aber es macht mir mit am meisten Spaß. Sehr ähnlich wie SMS, aber man kann Links, Fotos und Videos einbauen – und auch in Gruppen kann man mit Jedem kostenlos kommunizieren – egal ob iPhone Nutzer oder nicht. Man kann längere Nachrichten schreiben, und alles geht schnell, unkompliziert, direkt. SMS und WhatsApp sind meine liebsten privaten Nachrichtentools, weil sie keine Arbeit machen und emotional besonders freundlich sind.

So, wie ist es bei Ihnen und Euch? Habt Ihr auch manchmal das Problem dass Ihr Euch nicht mehr erinnern könnt über welchen Kanal Ihr mit Jemandem im schriftlichen Dialog ward? Ich habe mich manchmal schon verrückt gesucht – und auch schon mal Pech gehabt und die Nachricht einfach nicht mehr gefunden. Alles in Allem verwende ich täglich für die schriftliche Dialog-Kommunikation 2 – 3 Stunden.

Wann ich dann noch arbeite? Das IST meine Arbeit, und hinzu kommen Dozententätigkeit, Blogredaktion, Telefonate, Treffen im „Real Life“ und Organisation. 2013 habe ich zum ersten Mal nach vielen Jahren gewagt, drei Wochen Sommerurlaub zu machen – und dank meiner wunderbaren Kollegen Holger und Marie geht das jetzt endlich. Das ist total schön, und in dieser kostbaren Zeit hatte ich auch alle Strippen gekappt und tatsächlich das Internet, Telefon und jegliche Erreichbarkeit aus meinem Urlaub komplett verbannt. Wie in dieser Bierreklame – ich liebe mein Leben – aber die Einsamkeit liebe ich auch…

 

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

5 thoughts on “Eva Ihnenfeldt: So nutze ich Twitter-, Xing-, Facebook-, Mail-, SMS-, WhatsApp- Nachrichten…

  1. Liebe Eva, wunderbar dein Beitrag, der mit knackig-knappen Worten viel Inhalt bietet! Ich nutze Soziale Netzwerke auch zumeist nicht privat. Zwar gibt es hin und da mal ein nettes Guten Morgen mit einem Bildchen oder eine kleine Aktion (meist Backen) mit meiner Tochter, aber meine Kinder sind im Netz in Verbindung mit mir Tabu, um sie zu schützen. Also keine Bildchen, wie sie aufwachsen …
    Ich liebe Twitter, weil auf kleinstem Platz ganz viel Information passt und gehe jeden Morgen zu allererst dort hin. Ich freue mich über intelligente Beiträge, die mir nicht wie plumpe Werbung vorkommen und so habe ich meine Kreise gezogen. Ebenso die Kreise bei Google+ – auch diesen Kanal finde ich wirklich super gelungen und absolut informativ. hier habe ich schon wirklich viel Interessantes und Nützliches gefunden und auch geteilt. Eine große Auswahl an guten Gruppen, die mir vorgeschlagen werden.
    Bei Facebook bin ich auch vertreten und nutze es viel. Privat in Gruppen, ansonsten jedoch viel lieber um Informationen zu verteilen.
    Mit Mails muss ich viel arbeiten, denke, dass 90% der Kommunikation darüber läuft. Wobei du sicherlich Recht hast: es ist oftmals beim geschriebenen Wort das Problem, dass man falsch verstanden wird, weil einfach die Tonalität fehlt. Da ist ein Telefonat einfacher und viel effektiver.
    WhatsApp und SMS benutze ich ausschließlich privat, grundsätzlich ist mein Mobiltelefon privat. Nachrichten mit Kunden vornehmlich über E-Mail, ab und zu über Facebook, noch nie über Twitter. Xing muss sich mir noch erschließen, da bin ich noch nicht so aktiv.
    Wie kommt es, dass du „Google+ nun gar nicht“ nutzt? Mir gefällt es dort wirklich gut.
    Und ein eindeutiges JA – das Internet und somit die Sozialen Medien bestehen aus realen Menschen, die eine persönliche Motivation haben, warum sie dort, und vor allem wo genau, vertreten sind.

  2. Pingback: Links anne Ruhr (20.11.2013) » Pottblog

  3. Hallo lieber Tobias, ich gebe zu dass ich Mails unverschlüsselt nutze. Ich habe auch ein LG Smart-TV – bin also selbst mit meinem Fersehverhalten transparent. Das liegt zum Einen daran, dass ich die Verschlüsselung von E-Mails kompliziert finde – zum Anderes ist es so, dass ich nach dem Grundsatz lebe „Das beste Geheimnis ist eine offene Tür“. Natürlich ist es für die Geheimdienste leicht politisch verdächtige Menschen durch ihr Kommunikationsverhalten zu identifizieren – aber auch im Nationalsozialsimus war es eine Kleinigkeit, durch Nachbarn und andere Denunzianten politische Gegner aus dem Weg zu räumen. Und in China und anderen autoritären Systemen ist das Internet ein Segen für Dissidenten – und eine gute Möglichkeit sich zu vernetzen und Wahrheiten viral zu verbreiten.

    Meine Nachrichten über soziale Netzwerke sind so schlicht und privat, die könnten auch an Litfaßsäulen hängen – da gibt es keine Geheimnisse die ich schützen wollte.

  4. Hallo liebe Manuela, danke schön! Ja die Mails – die Postkarten des Internets… ich hoffe sehr dass wir Deutschen mit der riesigen Post (DHL ist weltweit das umsatzstärkste Logistikunternehmen überhaupt http://www.gutscheinwurst.de/dhl-das-weltweit-umsatzsaerkste-logistikunternehmen-im-portraet/) uns auf den Weg machen, einen sicheren elektronischen Nachrichtenversand erfolgreich zu positionieren – auch bei mit sind 90% der relevanten Kommunikation die Mails. Das mit Google+ liegt bei mir wohl daran, dass ich Dialoge tatsächlich am liebsten mündlich führe – schriftlich diskutiere ich nicht gern. Ich bin zwar bei Google+ in der Gruppe „Social Media Manager“ https://plus.google.com/u/0/communities/115993870621288419091?cfem=1 – aber leider bin ich wirklich ein schlechter Dialogpartner. Welche Communities bei Google+ nutzt Du – und warum? Das würde mich wirklich sehr interessieren!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Theme developed by TouchSize - Premium WordPress Themes and Websites