Firefox-OS-Smartphone im Herbst in Deutschland

Ein mit dem Betriebssystem von Firefox ausgestattetes Smartphone bringt im Herbst die Telekom in Deutschland auf den Markt. Ob sich der Herausforderer gegen die Platzhirsche iOS und Android durchsetzen wird bleibt abzuwarten.

Das Alcatel One Touch wird dabei von der Telekom-Firma Congstar vertrieben werden und läuft mit dem quelloffenen Betriebssystem der Mozilla Foundation, die seit 2011 an einer Alternative für Smartphones arbeitet. Von den Funktionen her soll sich dabei das Smartphone nicht von anderen unterscheiden. Einzig allein das Betriebssystem ist neu: Firefox OS baut auf der Internetseiten-Beschreibungssprache HTML auf. Das ZTE Open ist in Europa seit Juli erhältlich, es kostet in Spanien um die 69 Euro. Vor allem für Schwellenländer soll das neue Firefox-Smartphone verstärkt angeboten werden.

Eine Besonderheit: Das Firefox-Handy soll das gesamte Internet zum App-Shop machen. Die Anwendungen können über den „Firefox Marketplace“ gefunden und heruntergeladen werden. „Firefox OS reißt die Mauern zwischen Apps und dem Web ein, weil Firefox-OS-Apps auf Webtechnologien wie HTML5 basieren“, erklärte Mozilla-Manager Jay Sullivan im Februar. Wie das Problem des erzwungenen Offline-Seins und der Datensicherheit – schließlich sind Viren mit dem Internet Tür und Tor geöffnet – behandelt werden wird ist noch nicht bekannt.

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