Wann lohnt sich eine Facebook-Fanpage – und wie komme ich an Fans?

Eva Ihnenfeldt, Social Media Expertin: Soziale Netzwerke können unzweifelhaft unnötige Zeitfresser sein, und auch „Fans“ können ein Unternehmen unnötig belasten, wenn sie nur wild auf Rabatte und Gewinnspiele sind, ohne wirklich ernsthafte Kunden oder Empfehler zu werden. Es gibt viele Versuche, den Wert einen Facebook-Fans zu errechnen – doch letztendlich muss der Sinn individuell betrachtet werden, ein Online-Shop ist kein Arzt, und ein Arzt ist kein produzierendes Unternehmen….

Zunächst unterscheiden wir zwischen dem persönlichen Profil bei Facebook und der „Fanpage“. Ein persönliches Profil ist im Business sicher sinnvoll – in den USA hat Facebook schon Google an Seitenaufrufen eingeholt, und im Business wollen wir schließlich mit unseren Produkten bzw. Dienstleistungen findbar sein – da ist Datenschutz weniger wichtig als im Privatleben.

Ein persönliches Profil bei Facebook können wir pflegen und nutzen – wir können  es aber auch bleiben lassen. Es ist ok, einige hundert Freunde zu haben, doch auch 15 Freunde sind kein Makel.

Eine Fanpage hingegen ist eine ernsthafte Verpflichtung. Sie ist als Icon in unserer Website eingebunden, sie ist womöglich in der E-Mail-Signatur eingebaut und über Google findbar. Was für einen Eindruck macht es, wenn jemand auf diese Links klickt und landet auf einer Fanpage, die ungepflegt ist oder verwaist?

Außerdem sind die meisten Unternehmen völlig unfähig, den „Spirit“ von Social Media zu begreifen. Auf vielen Facebook-Fanpages finden wir nur Eigenwerbung, Gewinnspiele, Umfragen und seelenlose Postings „Wie findet Ihr die neue Wintermode von xxx?“, die auch nicht besser sind als die ärgerlichen Werbebotschaften, die wir aus den Briefkästen fischen – oder die uns jahrelang als „Newsletter“ geärgert haben, bis das Gesetz dem Spamming endlich ein Ende bereitet hat.

Sicher bringen Gewinnspiele viele Fans bei Facebook, wenn man geschickte Strategien anwendet (man kann auf diese Weise bis zu 10.000 Fans auf einen Schlag generieren!), aber wer will diese „Fans“? Kann es nicht eventuell sogar schädlich sein, wenn man umgeben ist von tausenden von Internet-Junkeys, die sich von Gewinnspiel zu Gewinnspiel zappen, um möglichst viele Schnäppchen zu sammeln. Das sind gewiss keine Wunschkunden, die man im realen Leben gerne im Laden hätte!

Für mich sind Facebook-Fanpages ein Segen, wenn dort wirklich Kommunikation stattfindet, wenn Unternehmen wie Hess-Mode oder wie die GLS-Bank tatsächlich daran interessiert sind, was ihre Kunden zu sagen haben. Wenn Beschwerden ernst genommen werden, wenn erforscht wird, was die Kunden sich wünschen, wenn man sich persönlich näher kommt und wenn man gemeinsame Projekte entwickelt, die nachhaltig und seriös umgesetzt werden.

Ich empfehle gerade Selbstständigen und kleinen Unternehmen, ein persönliches Profil bei Facebook anzulegen, und mit diesem persönlichen Profil einen weiteren Kommunikationskanal zu ermöglichen. Ob man dann begeisteter Facebook-Nuterz wird oder nur auf andere Facebook-Mitglieder reagiert, kann sich frei entwickeln – jeder findet dort seine Nische mit der Aktivitätsrate, die passt.

Eine Facebook-Fanpage ist professionelles Marketing der „neuen Zeit“, und ohne die notwendigen Kapazitäten und ohne eine sorgfältige Kommunikationsstrategie mit definierter Zielsetzung: „Ich will meine Kunden in die Produktentwicklung mit einbeziehen“, „Ich will meine Kunden-Hotline auch über Facebook anbieten“, „Ich will meine Kunden (oder auch Wähler 😉 )persönlich kennen lernen“ wird facebook zur Spam-Schleuder, die eben auch nur Leute anzieht, die auf so etwas stehen…

Eva Ihnenfeldt
SteadyNews
Dozentin und Unternehmensberaterin
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Eva Ihnenfeldt: Superhelden-Coaching – Deine Traumwelt, Deine Kraft Was wäre, wenn wir dank Streaming, YouTube und Social Media unsere eigenen Interpretationswelten bauen? Abseits von Religionen und Ideologien als Regisseure unserer Realität – selbstbestimmt mit Bedeutung gefüllt? Das ist mein Job: Gemeinsam mit meinen Klienten gestalten wir ihre Realität neu – nicht Fakten entscheiden, sondern die selbstgewählten Interpretationen. So können meine Klienten erkennen, wie großartig sie sind. Die Superhelden-Transformation In meiner Kindheit wurde ich zur Superheldin, um zu überleben. Fantasie rettete mich: unsichtbare Gefährten, Zauberwelten, starke Vorbilder aus dem Fernsehen – mutig, selbstbewusst, unregierbar. Als Einzelkind träumte, malte, schrieb und spielte ich mir ein emanzipiertes Leben mit meinen Barbies zurecht. Ab der Pubertät wurde ich meine eigene Superheldin: halb Heilige, halb Rebellin – mal Mary Poppins, mal Cruella de Vil. In der prozessorientierten Psychologie heißt das: Traumwelten aufbauen. Mein Coaching Heute baue ich mit Klienten Superhelden-Traumwelten. Als „heilige Verbrecherin“ gehe ich auf Augenhöhe: Ich antworte offen auf ihre Fragen zu meinem Leben und zeige Wege in ihre einzigartige Großartigkeit. Erfahrung zeigt: Nicht Geld, Macht oder Liebe machen glücklich – sondern die Überzeugung, ein fantastischer Superheld zu sein. Ob Soldat, Mutter oder Rebellin: Erkenne Deine Kraft, handle danach. Wie wir arbeiten Wir tauchen wie Alice im Wunderland in Deine persönliche Realität: spüren Abenteuer aus, wachsen durch selbstbestimmte Entscheidungen. Formate (Videocalls fallen weg – die schaffen künstliche Distanz) Telefon (mit Protokoll) WhatsApp-Chat Persönliches Treffen (z. B. Café) Honorar Frei vereinbart im Erstgespräch – passend zu Deiner Situation. Bereit für Deine Superhelden-Geschichte? Lass uns starten!

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