Relevanz der Mitarbeiterzufriedenheit – wie halte ich sie aufrecht?

Die Zufriedenheit der Mitarbeiter spielt eine zentrale Rolle für ein Unternehmen. Vor allem in Hinblick auf die Digitalisierung und der Vernetzung der Menschen im Internet, ist es unerlässlich auf ein gutes Betriebsklima zu achten. Denn schlechte Arbeitsbedingungen oder eine inadäquate Bezahlung kann den Ruf eines Unternehmens langfristig schädigen und die Wettbewerbsfähigkeit gefährden. Bewertungen können innerhalb weniger Minuten im Internet publiziert werden, sodass Millionen von Menschen auf diese zugreifen können.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay 

Bevor qualifizierte Arbeitnehmer sich für einen Betrieb entscheiden, werfen letztere nicht selten einen Blick auf Bewertungen im Internet, um sich ein Blick über die Zufriedenheit aktueller oder ehemaliger Mitarbeiter zu verschaffen. Die Zufriedenheit ist ein Fundament, auf dem ein Unternehmen steht, weshalb es wichtig ist zu wissen, welche Möglichkeiten es gibt die Zufriedenheit zu steigern oder zu erhalten. Bereits kleine Aufmerksamkeiten, wie Erfrischungen, frisches Obst oder einen Wasserkocher mit kostenlosem Tee im Pausenraum, können einen Einfluss auf die Zufriedenheit von Mitarbeitern haben.

Maßnahmen zur Verbesserung des Betriebsklimas

Unternehmen sind in der Pflicht die Zeichen der Zeit zu erkennen, bzw. die Änderungen im Wandel der Zeit ernstzunehmen. Die Ansprüche an einen Arbeitgeber ändern sich fortwährend in der schnelllebigen Wirtschaft. Ein Faktor, der heutzutage eine besondere Rolle spielt, ist die Work-Life-Balance. Neben dem Gehalt gewinn der Freizeitausgleich eine ebenso bis hin bedeutendere Rolle, wenn es darum geht den richtigen Arbeitgeber zu finden. Deshalb ist es als Betrieb wichtig nach Möglichkeit dafür Sorge zu tragen, dass Mitarbeiter genügend Freizeitausgleich haben und so Zeit mit ihrer Familie verbringen können. Flexible Arbeitszeiten oder die Verwaltung der Arbeitszeit in einem Onlinesystem runden das Angebot ab. Die Digitalisierung ist ein Trend, der keinen Halt kennt. Arbeitnehmer priorisieren Arbeitgeber, die modern sind und entsprechend das Arbeitsumfeld gestalten. Durch Modernisierungsmaßnahmen lässt sich auf diese Weise die Zufriedenheit von Mitarbeitern steigern und es erhöht die Attraktivität für zukünftige Arbeitnehmer. Es wird zusätzlich die Produktivität des Unternehmens verbessern und vereinfachen, was dem Erfolg des Betriebs zugutekommt. Eine Modernisierung könnte zum Beispiel durch das Bereitstellen von digitalen Zeiterfassungssystemen sein.

Auch ein Online-Konto zur Einsicht der Arbeitszeiten wirkt sich positiv auf die Zufriedenheit aus. Dabei müssen es nicht immer große Aktionen sein, um eine Verbesserung der Zufriedenheit einzuleiten. Es können auch Kleinigkeiten sein, die in der Summe betrachtet sehr viel ausmachen. Ein sauberer und großflächiger Pausenraum zeugt von Wertschätzung und bietet Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch mit anderen Mitarbeitern. In einen Pausenraum dürfen hochwertige Utensilien, wie eine Mikrowelle oder guten Kaffee wie durch eine Moccamaster Kaffeemaschine darf beispielsweise nicht fehlen, damit die Mitarbeiter sich innerhalb der Pausenzeit wohlfühlen. Der Pausenraum ist außerdem ein guter Einstieg um einen guten Ausgleich in der Work-Life-Balance zu starten. Machen Sie also mit einem guten Kaffee den Anfang und lassen Sie sich von dem Feedback Ihrer Mitarbeiter inspirieren.

 

 
 
 
 
 
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Möglichkeiten, die Zufriedenheit zu ermitteln

Bevor es dazu übergeht, sich mit praxisbezogenen Beispielen auseinanderzusetzen, die zu einer Verbesserung führen, ist es wichtig zu wissen, wie es überhaupt möglich ist eine Unzufriedenheit festzustellen. Denn Mitarbeiter äußern diese häufig nicht direkt aus Angst von beruflichen Konsequenzen. Damit ein Betrieb sich einen realistischen Überblick über die aktuelle Lage im Unternehmen machen kann, ist es zum Beispiel möglich eine anonyme Mitarbeiterbefragung zu initiieren. Mit einer Befragung lassen sich umfangreiche Daten erfassen, die einen soliden Eindruck darüber geben, welche Verbesserungen noch notwendig sind und welche Dinge innerhalb des Unternehmens gut laufen. Die Organisation einer Befragung kann in Eigenregie erfolgen, bzw. vom Unternehmen selbst durchgeführt werden. Hier gilt zu beachten, dass dies die personellen Ressourcen des Betriebes in Anspruch nehmen wird, sodass es je nach Betriebsgröße, einen erheblichen Aufwand darstellen kann. Alternativ besteht die Möglichkeit die Befragung mithilfe eines externen Dienstleisters durchzuführen. Erfahrene Anbieter sind in den Abläufen routiniert und geschult und können im vorgegebenen Zeitrahmen die Befragung professionell und zuverlässig durchführen. Dabei ist es wichtig, aufgrund der großen Angebotsvielfalt, zu prüfen, inwieweit der Anbieter seriös ist und die notwendigen Kompetenzen besitzt, um die Befragung im Unternehmen einzuleiten.

Fazit

Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt, die eine Verbesserung der Zufriedenheit ermöglichen. Betriebe sollten die Problematik spezifisch erfassen, wie zum Beispiel durch eine Befragung, um gezielt entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, sofern diese erforderlich sind. Es wird langfristig nicht nur den Mitarbeitern zugutekommen, sondern dem ganzen Unternehmen.

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

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