Konkurrenz für Amazon: Facebook und Instagram wollen Online-Einkaufszentrum werden

Durch die Entwicklung im Jahr 2020 sind auch kleine und mittlere Unternehmen gezwungen, sich auf digitale Plattformen zu begeben, um Handel zu treiben. Einzelhändler lernen, ihre Produkte in Online-Shops zu präsentieren – und direkt zu verkaufen. Instagram und Facebook bieten nun an, dass Händler ähnlich wie beim Amazon-Marktplatz ihre Produkte über Facebook und Instagram anbieten, bewerben und verkaufen können. Auch die Zahlungsabwicklung passiert direkt über den Konzern. Bis Ende des Jahres 2020 bleiben der Facebook-Shop und Instagram-Shop für Händler gebührenfrei.

Die virtuelle Shopping-Mall

Bild von Tumisu auf Pixabay 

Ein spannendes Experiment, auf das ich schon lange warte. Gerade Instagram hat sich bereits zur virtuellen Shopping-Mall entwickelt und spricht vor Allem Konsumenten an, die auf der Suche nach käuflichen Inspirationen sind. Im Gegensatz zu Amazon wird man als Kaufwilliger in den sozialen Netzwerken ständig überrascht mit Produktempfehlungen – bei Amazon hingegen sucht der Konsument gezielt nach Produkten, vergleicht Angebote und entscheidet sich anhand von qualitativen und monetären Vorteilen und/ oder Rezensionen.

Trotz der verschiedenen Ansätze könnte Facebook ein ernsthafter Konkurrent für Amazon werden. Je nachdem, wie attraktiv die „virtuelle Shopping-Mall“ wird und wie sehr die Konsumenten von den Messenger-Diensten und den kommunikativen Service-Leistungen der Händler profitieren können, könnte die erlebnisarme Corona-Zeit ein idealer Startpunkt sein, um die Menschen an den spontanen Kauf über emotionale Entertainment-Ideen zu gewöhnen.
SteadyNews: Wie Marken, kleine Unternehmen und StartUps Influencer-Marketing nutzen

Würde ich als Einzelhändler die Shop-Funktion von Facebook nutzen?

Auf jeden Fall würde ich mich mit dem Facebook-Shop bzw. Instagram-Shop auseinandersetzen, auch wenn ich als lokaler Einzelhändler zunächst einen hohen Aufwand betreiben müsste, um mich in die digitalen Verkaufsprozesse einzufinden. Man muss ja nicht gleich das gesamte Sortiment online anbieten! Einfach experimentieren, Erfahrungen sammeln und lernen. Der Social-E-Commerce kann nur erschlossen werden, wenn man sich reinbegibt und übt. Oder wie ich immer sage: „Social Media ist wie Fahrrad fahren – man lernt es nur durchs Tun“

Quelle: The Mooty Fool – Warum sich Facebook auf den E-Commerce konzentriert

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.