Was ist eigentlich SMO? Definition von „Social Media Optimization“

Suchmaschinenoptimierung (SEO, SEM, SMO) ist grundlegend wichtig für alle Unternehmen, die in irgendeiner Form Aufträge über das Internet generieren. SEM ist der Oberbegriff für alle Maßnahmen, die zur besseren Findbarkeit einer Website eingesetzt werden. SEO bezeichnet vor allem die technischen Grundlagen, Keyword-Strategien und Back-Links. SMO ist wohl die jüngste Sparte des SEM. Bei „Social Media Optimization“ geht es um Inhalte, um Vernetzungen, und um Web 2.0 – ums „Mitmach-Netz“.

Die klassische Suchmaschinenoptimierung ist zum großen Teil ein typisches Aufgabengebiet von jungen, sportlich gesinneten Männern.  Diese liefern sich einen permanenten Wettstreit mit Google, beschäftigen zahllose Internet-Autoren mit dem Schreiben von keyword-lastigen Beiträgen und fingierten Bewertungen, kaufen Back-Links und verdienen gutes Geld mit ihren Kunden, die häufig Web-Shops betreiben.

Doch nicht ganz selten bleibt der Kunde auf der Strecke, wenn die Website von Google „abgestraft“ wird. Dann will er danach nie wieder was von SEO hören, denn aus Google entfernt zu werden, geht schnell – wieder aufgenommen zu werden, ist nicht so leicht…

Doch neben der Suche nach einem seriösen SEO-Spezialisten ist der SMO-Experte ein zweites Standbein bei der bestmöglichen Platzierung in Google. SMO arbeitet nicht gegen, sondern mit  Google. Die Social Media Optimization versucht genau das umzusetzen, was sich die Suchmaschinenbetreiber wünschen:

  • guter, informativer Inhalt trifft auf die richtigen Leser
  • Nutzer können mitmachen, ihr Feed-Back ist gefragt und erwünscht
  • Andere Websites übernehmen Inhalte, verlinken, verweisen, venetzen – es findet möglichst viel interaktive Kommunikation statt

Das hört sich nach viel Arbeit an – und es bedeutet auch Arbeit, doch im Vergleich zu anderen Werbeformen ist das Web 2.0 als Optimierungskanal immer noch äußerst preisgünstig – und effektiv!

Der bekannte Blogger Rohit Bhargava hat fünf Grundregeln aufgestellt, nach denen SMO funktioniert. Sie heißen in etwa:

  • Aktualisiere Deine Inhalte so oft wie möglich, schreibe nachhaltige Infos mit keyword-optimierten Titelzeilen
  • Nutze Buttons für Social Bookmarking Dienste, stell Deine Seiten dort ein und vergib Tags (Schlagworte)
  • Stelle RSS-Feeds zur Verfügung, lass andere Deine Inhalte einfügen
  • Belohne eingehende Links, gib die Gelegenheit zu Kommentaren
  • Übermittle Deine Inhalte an so viele Websites wie möglich – bau ein Netzwerk auf

Manches ist einfach Gewohnheit – man muss es lernen, dann geht es schnell – anderes erfordert Mühe, Sorgfalt und großzügige Kundenorientierung. Man könnte noch mehr Tipps anfügen:

  • Fasse Deine Inhalte regelmäßig zusammen und versende die Headlines als Newsletter
  • Stelle die Inhaltsangaben Deiner News in kostenlosen Presseportalen öffentlich
  • Nutze Twitter, um auf Deine News, Infos und spannenden Inhalte aufmerksam zu machen

Wie diese Punkte schon deutlich machen, ist SMO ausgesprochen googlefreundlich – und zukunftsweisend. Denn das zukünftige Suchmaschinenszenario (semantisches Web, Web 3.0) wir vor allem darauf setzen, dem Nutzer genau die Informationen zu liefern, die er sucht, ob als Text, Bild, Grafik, Animation oder Film. Für Unternehmen bedeutet es, Google nicht überlisten – sondern partnermäßig bedienen zu wollen – vernetzt in Communities, die gemeinsam in die gleiche Richtung blicken und gleiche Ziele verfolgen (wie ein optimales Produkt bauen, Projekte organisieren, – oder einfach nur zusammen Spaß haben…)

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