Arbeitsmarkt positiv – Arbeitslosenquote im Juni 2021 bei 5,7 Prozent

Die BA gibt bekannt, dass im Juni 2021 die Zahl der Arbeitslosen deutlich zurückgegangen ist. Die Unternehmen stellen wieder mehr Personal ein. Nachdem die Zahl der Langzeitarbeitslosen durch die Pandemieeinschränkungen auf mehr als eine Million angestiegen ist, gibt es nun einen Wandel bei gemeldeten neuen Stellenangeboten: Besonders in den Bereichen Handel und Gastronomie geht es aufwärts.

Bild von Dirk Wouters auf Pixabay 

Doch auch im gesamten Dienstleistungssektor und in der Industrie ist die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften sprunghaft gestiegen. Zeitarbeitsfirmen suchen nach Personal, aber auch Maschinenbauer und Unternehmen aus der Elektroindustrie. Auf dem Bau gibt es ebenfalls leichte positive Tendenzen.

Nun wird wieder der Fachkräftemangel in Deutschland sichtbar. Für Unternehmen wird es immer schwieriger, geeignetes Personal zu finden. 43 Prozent geben an, dass sie den Fachkräftemangel als Geschäftsrisiko empfinden.

Was bedeutet der Trend für Arbeitslose?

Viele Menschen leiden daran, dass sie ihre Arbeitslosigkeit als unabwendbares Schicksal empfinden. Wer schon hunderte von Bewerbungen erfolglos versendet hat, verliert den Glauben an sich selbst. Der Rutsch in die Langzeitarbeitslosigkeit tut sein Übriges dazu. Was kann man tun, um sich wieder selbst „am eigenen Schopf“ aus der Mutlosigkeit zu ziehen?

Ganz wichtig ist, nicht passiv auf geeignete Vermittlungsangebote zu warten. Die Mitarbeiter bei der BA und bei den Jobcentern sind überfordert damit, passgenaue Stellenangebote für ihre Kunden zu finden. Die Betreuung der vielen Fälle erlaubt es nicht, individuelle Lösungen zu recherchieren und anzubieten.

Tipp: Nehmen Sie die Coaching-Angebote der Agenturen in Anspruch! Dank des AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) ist es in vielen Fällen möglich, ein kostenloses Karriere- und Vermittlungscoaching bewilligt zu bekommen, das eine sehr wirkungsvolle Unterstützung bei der Jobsuche darstellt.

Je mehr Eigeninitiative Sie ergreifen, desto besser sind Ihre Chancen – und desto mehr steigt auch Ihr Selbstbewusstsein bei der „Jagd“ nach dem richtigen Job. Meist reicht es nicht, Bewerbungen zu schreiben. Um sich im Wettbewerb um die guten Stellen durchzusetzen, ist es sinnvoll, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen. Ja nach Branche und Arbeitsmarktlage gibt es verschiedene Wege, um positiv auf sich aufmerksam zu machen.

Recherchieren Sie im Internet, welche Eigenmarketing-Aktivitäten in ihrem Beruf sinnvoll und erfolgsversprechend sind. Wagen Sie es, sich sichtbar zu machen über XING und LinkedIn. Nutzen Sie Kontakte und Netzwerke, ergreifen Sie die Initiative.

Es ist schwer, sich auf aktives Eigenmarketing einzulassen. Schwer ist es auch, einen Berufswechsel ins Auge zu fassen und nach Fördermöglichkeiten zu fahnden, die Ihnen erlauben, beruflich einen echten Neustart zu wagen
Doch es geht vieles! Gerade für Langzeitarbeitslose gibt es viele Projekte und Fördermöglichkeiten, die Sie womöglich noch nicht kennen.

Also bloß nicht aufgeben und in Passivität versinken. Das Leben ist Kampf, das stimmt. Aber es kann auch Spaß machen, um das eigene berufliche Glück zu kämpfen! Also nutzen Sie selbstbewusst Ihre Möglichkeiten. Es geht voran auf dem Arbeitsmarkt, das ist ein gutes Zeichen und macht Mut.

Quelle: Süddeutsche vom 30. Juni 2021

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.