Frauen im Beruf: Es heißt nicht mehr Kinder oder Karriere

Der Blick 70 Jahre in die Vergangenheit erscheint wie eine Zeitreise, insbesondere wenn es um das Frauenbild der Gesellschaft geht. Damals wurde von einer Frau schlicht erwartet, dass sie zu Hause bleibt, Kinder großzieht und der Mann zur Arbeit geht. Moderne Frauen, aber auch moderne Männer haben sich längst weiterentwickelt.

Bild von StockSnap auf Pixabay 

Der Mann von heute ist durchaus zur Haushaltsführung und Kindererziehung in der Lage und wenn die Frau auf Geschäftsreise ist, kann er sich auch mit einer Fleshlight Abhilfe schaffen. Frauen hingegen machen heute selbstbewusster denn je Karriere, sehr zur Freude zahlreicher Unternehmen, die von den kreativen Eigenschaften einer Frau enorm profitieren können.

Kinder oder Karriere – muss es immer eine Entscheidung sein?

Noch vor 50 Jahren war es eine Entscheidung, die jede Frau irgendwann traf. Entweder Kinder oder Karriere. Wer sich für die Karriere entschied, wurde nicht selten von feindlichen Blicken bestraft, immerhin galten die Frauen damals noch als sonderbar, wenn sie sich gegen die Mutterschaft entschieden. Aber warum eigentlich „entweder – oder“, wenn auch beides möglich ist?

Tatsächlich ist es bis heute so, dass Akademikerinnen häufiger auf Kinder verzichten und sich stattdessen für die Karriere entscheiden. Doch mehr und mehr setzt sich ein Modell durch, das modernen Frauen die Karriere ermöglicht, ohne dabei aufs Kinderkriegen zu verzichten. Mit einem guten Betreuungskonzept ist das auch durchaus möglich, denn trotz Mutterschaft bleibt die Frau auch immer noch ein Individuum.

Es zeigt sich aber auch in der Männerwelt ein Umdenken, denn immer mehr Männer gehen in Elternzeit. Im Jahr 2021 waren es rund ein Viertel aller Elterngeldanträge, die von Männern gestellt wurden. Statistisch bleiben 24-Stunden Papas aber auch kürzer zu Hause als Frauen. Während eine Frau im Schnitt das erste Jahr beim Kind bleibt, entscheidet sich der Mann im Schnitt für 3 – 4 Monate Elternzeit und anschließende Krippen-Betreuung.

Nicht alle Frauen wollen Karriere machen

Moderner Feminismus sieht vor, dass die Rolle der Frau gestärkt wird. Unterschiede zwischen Frau und Mann sollten im 21. Jahrhundert überholt sein. Zur Akzeptanz gehört aber auch, die individuelle Entscheidung einer Frau zu akzeptieren. Denn nicht immer ist der Karrierewunsch präsent, es gibt nach wie vor Frauen, die sich bewusst gegen eine berufliche Laufbahn entscheiden und sich stattdessen für die Mutterschaft entscheiden.

Was vor 70 Jahren noch als normal angesehen wurde, wird heute eher als Rückschritt des Feminismus bezeichnet. Zu Unrecht! Das Recht, sich selbst zu entfalten bedeutet auch, jeden Weg wählen zu dürfen, der dem eigenen Gusto entspricht. Toleranz bedeutet daher nicht, dass nur die Karrierefrau von heute keine Seltenheit in der Gesellschaft mehr ist, sondern dass auch der fehlende Karrierewunsch respektiert wird. Ebenso muss akzeptiert werden, dass es heute sogar alleinerziehende Väter gibt, die das Singleleben mit Fleshlight Girls genießen und sich ohne Schwierigkeiten um Haushalt, Kinderbetreuung und Job kümmern.

Das Durchsetzungsvermögen muss gestärkt werden

Wenn es um Themen wie Recht & Geld geht, sind nach wie vor viele Frauen unsicherer als Männer. Das zeigt sich vor allem in Bereichen des Berufslebens. Nach wie vor spielt die ungleiche Bezahlung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine entscheidende Rolle, doch Männer haben in diesem Bereich noch immer mehr Durchsetzungsvermögen. Frauen fordern weniger häufig Gehaltserhöhungen ein, obwohl sie gleiche oder stellenweise sogar bessere Arbeit leisten als die männlichen Kollegen.

Während es in vielen Bereichen ein Umdenken der Männerwelt und der Geschäftswelt braucht, müssen in diesem Bereich die Frauen dazulernen. Denn auch karrierebewusste Frauen, die sich dennoch für die Familiengründung parallel hierzu entscheiden, müssen ihr Auskommen aus eigener Kraft bestreiten. Und umso wichtiger ist es, dass die geleistete Arbeit fair entlohnt wird. Hinzu kommt, dass Dominanz und klare Linien bei Gehaltsverhandlungen langfristig für mehr Respekt durch den Arbeitgeber sorgen.

Es wird noch einige Jahre dauern, bis Karrierefrauen mit Kind ebenso zum normalen Gesellschaftsbild gehören, wie reine Hausfrauen und Mütter. Zukunftsorientiert ist es wünschenswert, wenn künftig keinerlei Unterschiede mehr zwischen Vätern und Müttern, Frauen und Männern gezogen werden, denn die moderne Wirtschaft profitiert von der Vielfalt.

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

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