Private Pflegeversicherung wird in den kommenden Jahren immer wichtiger!

Versicherungsexperte Detlef Schumann aus Bochum: Private Pflegeversicherung wird in den kommenden Jahren immer wichtiger! Immer mehr Menschen in den westlichen Ländern verzichten zugunsten von Freizeit und Konsumverhalten darauf, eigene Kinder zu bekommen. Auch diesen Menschen droht in nicht allzu ferner Zukunft durch eine höhere Lebenserwartung das Risiko einer Pflegebedürftigkeit. Während noch vor rund 40 Jahren die durchschnittliche Lebenserwartung einer Frau bei 73 Jahren und die eines Mannes bei 69 Jahren lag, dürfen heute geborene Kinder schon auf ein dreistelliges Lebensalter hoffen.

Durch die moderne medizinische Versorgung steigt die Möglichkeit, schwere Krankheiten wie Krebs, Demenz oder Parkinson, die häufig erst im hohen Alter ausbrechen, zu behandeln. Ein Pflegerisiko ist bei diesen Erkrankungen oft um ein Vielfaches höher. Ob die Gesellschaft diese Pflegekosten auch in Zukunft tragen kann ist ungewiss?

Ich erinnere mich an einen Fernsehfilm, in dem fiktiv Pflegebedürftige in riesigen Sälen auf Gummibetten gelagert und quasi wie in einer Autowaschanlage durch die Morgenwäsche gefahren wurden. Das dieses grausige Szenario hoffentlich nie Wirklichkeit wird, ist allen zu wünschen, welche heute geboren werden.

Dennoch gibt eine hohe Scheidungsrate und eine immer älter werdende Gesellschaft Grund zur Sorge. Welche geschiedene Ehefrau wird schon gerne ihren früheren Ehemann oder die frühere Schwiegermutter pflegen wollen?

Nicht geborene Kinder zahlen weder in Renten noch in Pflegekassen ein und können auch nicht eine Pflegeleistung erbringen oder die Kosten dafür tragen. Durch die heutige Mobilitätanforderung an Berufstätige, sind selbst Kinder häufig nicht mehr am Wohnort ihrer Eltern beschäftigt und leben weit von den Eltern entfernt. Da werden zukünftig viele neue Erwerbszweige entstehen, welche sich auf Einkaufen und Hausarbeiten beziehen. Selbst der fitteste Rentner wird seine Wohnung mit 80 Jahren nicht mehr selbst renovieren können.

Eine Vollkaskomentalität, wie sie heute noch von den Steuerzahlern aufgebracht wird, ist bei einer schrumpfenden aber alternden Bevölkerung vom Staat nicht mehr zu leisten.

Heutige Bezieher von staatlichen Tansferleistungen zahlen weder in Renten noch in Pflegekassen die notwendigen Beiträge ein, um im Alter aus diesen Beiträgen Leistungen in daseinsermöglichender Höhe zu erhalten.

Wer heute berufstätig ist, dem wird zum Einen die Finanzierung der heutigen Rentner, der Empfänger von staatlichen Hilfen, und der Ausbildung seiner Kinder abverlangt.

Durch die Krisen in der Welt werden Steuergelder statt in sinnvolle Bildungseinrichtungen in kriegsähnliche Auslandseinsätze gesteckt. Der Staat und damit der Steuerzahler wird also viele Leistungen nicht mehr erbringen können. Schon heute müssen viele Kommunen mit Nothaushalten ihre Geschäfte führen.

Wer sich also in Zukunft nicht auf ein staatliches Almosen verlassen möchte, sollte jetzt handeln, denn auch ein Antrag zur Pflegeversicherung stellt Gesundheitsfragen und es gibt nur wenige private Rentenversicherungen, die eine Option auf Umstellung in eine Pflegeversicherung beinhalten.

In diesem Sinne

Beste Grüße aus Bochum
Detlef Schumann

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

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