Unternehmen ignorieren Datenschutz: nur 5 von 100 halten sich an alle Gesetze

In Deutschland gibt es ein strenges Datenschutzgesetz – doch nur wenige Firmen halten sich im Internet an die Bestimmungen. Das ergab eine Studie des Karlsruher Instituts für Technologie und der Universität Regensburg. Für die Studie wurden 100 Online-Shops, Auktionsplattformen, Informationsplattformen und Suchmaschinen untersucht.

Unter den geprüften Online-Portalen waren auch Spiegel Online, die Reiseseite Expedia und die Versandhäuser Otto und Quelle. Vor allem interessierte die Forscher die Frage: „Wie transparent ist es für den Verbraucher ersichtlich, was mit seinen persönlichen Daten geschieht“.

Das Ergebnis: nur fünf von 100 Anbietern halten sich vollständig an die Datenschutzbestimmungen. So gaben 31 Anbieter nur sehr grob an, welche Daten von ihnen erhoben werden. Sechs machten hierzu überhaupt keine Angaben – und etwa ein Drittel verschwiegen, wie lange die persönlichen Informationen gespeichert werden.

Ein Viertel der untersuchten Firmen nutzt Coockies zur Datenerhebung, ohne dass die Nutzer in irgendeiner Form über Art, Umfang und Zweck der erhobenen Daten informiert werden. Die allermeisten Firmen erwähnen zwar den Coockie-Einsatz, informieren aber unzureichend oder falsch.

Zwölf der 100 untersuchten Portale verzichteten auf die gesetzlich vorgeschriebene Einwilligung des Kunden zur Weitergabe seiner persönlichen Daten. Zwanzig Prozent verschwiegen, wer von ihnen die Daten erhält. Über ein Viertel der Unternehmen gaben keine Gründe an, warum sie personenbezogene Informationen weitergeben.

Selbst wenn ein Nutzer konkret Auskunft über die Verwendung seiner Daten verlangt, gehen 35 Prozent der Anbieter darüber hinweg, ohne ihrer Auskunftspflicht nachzukommen. Auch auf Verlangen werden die Daten anschließend nicht gelöscht.

80 Prozent der Web-Firmen nutzen Google-Analytics, obwohl das Programm keine Möglichkeit gibt, den Nutzer darüber zu informieren – oder gar dessen Einwilligung, einzuholen. Ein Verfolgen des massenweisen Datenmissbrauchs ist illusorisch – die Landesdatenschützer verhandeln direkt mit Google, über eine einvernehmliche Lösung.

Unternehmen sind gut bedient, wenn sie nicht bekannt geben, wann und wie sie die Daten der Nutzer verwenden. Denn ohne „Selbst-Bekenntnis“ ist es für Datenschützer fast unmöglich, die Einhaltung der Gesetze zu überprüfen.

Allenfalls, wenn ein Unternehmen auch auf Nachfrage die Auskunft verweigert, könnten in Zukunft Bußgelder verhängt werden – ab dem 1. April 2010 wird es ein entsprechendes Gesetz geben.
Quelle: taz

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