Neuer Trend: die virtuelle Sekretärin aus Billiglohnländern

Zeitaufwändige Internetrecherchen, Flug- und Ticketbuchungen, Produktinformationen und Kontaktdaten von Ansprechpartnern, das sind einige der typischen Aufgaben, die neuerdings Assistentinnen aus Billiglohnländern für deutsche Kleinunternehmen erledigen, vermittelt von Agenturen, die die „Virtuelle Persönliche Assistentin“ anbieten: billig, gut qualifiziert, deutsch sprechend, flexibel.

Das Unternehmen Strandschicht wurde von zwei Hochschulabsolventen gegründet: Bastian Kröhnert und Simon Barth, beide 23 Jahre jung. Sie vermitteln deutschsprachige Assistentinnen aus Polen und Bulgarien, die für 10 Euro die Stunden gemietet werden können. Es gibt keine Grundgebühr, keine Mindeststundengrenze – bezahlt wird rein nach Bedarf.

Vor allem Selbständige, Jungunternehmen und Freiberufler wie Journalisten greifen gern auf Agenturen wie Strandschicht zurück. Neben den günstigen Stundensätzen (bei umfassenden Stundenkontingenten kann der Honorarsatz bis auf 5 Euro pro Stunde sinken) schätzen die Kunden die Flexibilität und Unverbindlichkeit der Dienstleistung.

Die Aufträge werden direkt über Strandschicht abgewickelt. Die Kunden kennen nicht einmal die Namen der Assistentinnen. Die Frauen sind in der Regel um die 25 Jahre alt, haben häufig Germanistik studiert und sind interessiert an zeitlich flexiblen Jobs, die sie von zu Hause aus erledigen können.

Das Durchschnittseinkommen in Polen liegt zurzeit bei 700 Euro, das in Bulgarien bei 300 Euro. Die Assistentinnen verdienen über Strandgut etwa so viel wie bei Mc Donalds. Da viele durch Studium und Familie nur eingeschränkt arbeiten können, sind die Jobs mit PC und Internet ideal.

Die meisten Aufgaben sind meist aufwändig, aber anspruchslos. Die virtuellen Assistentinnen tippen Audio-Dateien ab, recherchieren im Internet, buchen, telefonieren, kontaktieren, terminieren und ordnen.

Quelle: Der Spiegel

FTD

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

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One thought on “Neuer Trend: die virtuelle Sekretärin aus Billiglohnländern

  • Reply Hannelore 25. Mai 2014 at 23:14

    Es muss ja nicht unbedingt aus Billiglohnländern sein. Auch bei uns gibt es gute Unternehmen, die solche Services anbieten. Ein gesamtes Officemanagement zu guten Preisen.

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