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Welche Zukunft hätten Sie denn gerne? Einladung zum offenen Dialog über Deutschlands Zukunft 0

Vorwärts oder rückwärts? Mehr Öko oder mehr Wachstum? Oder von allem ein bisschen? Die Wahrheit liegt bekanntlich meistens irgendwo in der Mitte. Aber wie ist das mit der Zukunft? Die gemeinnützige Initiative D2030 hat sich darüber intensiv Gedanken gemacht und nach einem ersten Online-Dialog Einflussfaktoren und Zukunftserwartungen zu alternativen Szenarien von Deutschland im Jahr 2030 verdichtet. Doch nun wird erneut eine entscheidende Expertise benötigt: Ihre!

Mit vier Grund- und acht Subszenarien startet die Initiative D2030 in den zweiten Online-Dialog.

Bildquelle: D2030

So könnte Deutschland 2030 aussehen: Nachdem die Digitalisierung den globalen Arbeitsmarkt kräftig durchgerüttelt und viele Jobs überflüssig gemacht hat, ist die deutsche Wirtschaft im radikal beschleunigten Wettbewerb zurückgefallen. Ehemalige Weltmarktführer sind von disruptiven Konkurrenten aus dem Ausland zurückgedrängt worden. Die zahlreichen Verlierer der digitalen Transformation suchen ihr Heil in der weit gehenden Abschottung des Landes und einer autoritären Politik. Während die Ausgaben für innere und äußere Sicherheit in die Höhe schnellen, ziehen sich viele Menschen ins private Biedermeier-Idyll zurück.

Oder so: Deutschland hat die erste Welle einer digitalen und gesellschaftlichen Transformation erfolgreich bewältigt. Alteingesessene mittelständische Unternehmen und neu gegründete Startups haben die Chance beim Schopf ergriffen und prägen eine neue Wirtschafts- und Arbeitswelt. Manche Aufgaben, die 2017 noch gut bezahlt waren, werden mittlerweile von Software oder Robotern übernommen. Aber in der flexiblen und sozial gut abgesicherten Projektwelt der 2030er Jahre bieten sich ständig neue Arbeits- und Verdienstchancen. Dafür, dass ein Großteil der Menschen diese auch wahrnehmen kann, sorgt ein modernisiertes Bildungssystem. Und Gesellschaft und Politik fragen immer häufiger nach den Kompetenzen, Wünschen und Meinungen des Einzelnen. Gleichzeitig ist ein neuer gesellschaftlicher Zusammenhalt entstanden, der allerdings weniger auf einem versorgenden und bevormundenden Staat fußt, sondern vielmehr auf einer aktiven Zivilgesellschaft.

Doch was wird aus der ökologischen Krise, dem hohen Ressourcenverbrauch und dem Klimawandel? Gelingt es, wirtschaftlichen Wohlstand und ökologische Stabilität zu vereinbaren?

Die politisch unabhängige und gemeinnützig organisierte Initiative D2030 will eine Landkarte von Deutschlands Zukunft entwerfen. Denn inmitten vielfältiger Krisen und allgemeiner Orientierungslosigkeit fehlen Bilder möglicher und lebenswerter Zukünfte. Und eine Vision, die die Bürger zusammenbringt. Darum hat D2030 seit dem vergangenen Herbst gemeinsam mit Bürger*innen und Expert*innen Szenarien entwickelt, von möglichen Zukünften Deutschlands im Jahr 2030. In einem zweiten Schritt sollen diese nun konkretisiert und verfeinert werden – und erneut ist die Beteiligung möglichst vieler Menschen gefragt. Darum läuft von Ende April bis Ende Mai 2017 der zweite Online-Dialog zur Zukunft Deutschlands. Und vom 06. bis 07. Juli 2017 findet in Berlin eine große Zukunftskonferenz statt. Auch dort sollen die möglichen Zukunftsszenarien weiter diskutiert und bearbeitet werden, und Eckpunkte für ein Memorandum zur Bundestagswahl 2017 werden entstehen.

Den Link zur Teilnahme am Online-Dialog die Einladung zur Zukunftskonferenz und weitere Informationen zum Projekt finden Sie auch auf www.d2030.de. Die Initiative D2030 bietet einen offenen Beteiligungsprozess. Die Ergebnisse und Szenarien stehen allen zur Verfügung (Open Source).

Kontakt: Andreas Schiel | schiel@d2030.de | twitter.com/a_schiel

Über Eva Ihnenfeldt

Eva Ihnenfeldt leitet gemeinsam mit Dennis Arntjen das Unternehmensnetzwerk Kmu-digital.net - das Netzwerk von Unternehmen im digitalen Wandel. Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

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