In Berlin sind viele Senioren und Gehbeeinträchtigte in den letzten Wochen (Winter 2025/26) Opfer von Stürzen aufgrund des Glatteises geworden. Bei YouTube hörte ich einen pensionierten Prominenten aus der Politik sagen, dass er persönlich das Glück hatte, dass seine Apple-Smartwatch den Rettungsdienst informierte, nachdem er bei seinem Sturz auf vereistem Gehweg bewusstlos geworden war. Der Rettungsdienst wäre in wenigen Minuten vor Ort gewesen. Ich selbst kenne bisher nur die Notrufsysteme, die in der Wohnung und unmittelbaren Umgebung der Senioren ermöglichen, über Knopfdruck den Notdienst zu rufen – doch unterwegs und bei Bewusstlosigkeit sind diese Systeme unbrauchbar. Darum hier ein paar Hinweise für Senioren und Angehörige, die ihre Eltern, Großeltern oder sonstigen Angehörigen mit einer Smartwatch davor schützen wollen, zu spät Hilfe zu erhalten, wenn ihnen etwas passiert…
Smartwatches mit Sturzerkennung und Gesundheitsdaten-Überwachung

Es gibt seit einiger Zeit Smartwatches, die in der Lage sind, einen plötzlichen Sturz zu erkennen – und sogar bei Bewusstlosigkeit einen Notruf absetzen zu können. So, wie es den Smartwatches möglich ist, Schritte und Sportarten zu erkennen und zu messen, ist es auch möglich, anhand der Beschleunigung und der Bewegungsmuster zu erkennen, ob ein Sturz vorliegt.
Anhand weiterer Gesundheitsdaten wie Messung der Herzfrequenz oder fehlender Reaktion auf Alarmsignale der Smartwatch kann unabhängig vom Besitzer ein Notruf ausgelöst werden, da in diesem Fall von Bewusstlosigkeit ausgegangen werden kann.
Hier ein ausführlicher Beitrag von chip.de, welche Smartwatches bereits solche Optionen bieten und worauf man achten muss, wenn man sich (oder Angehörige) mit einer Smartwatch vor Unfällen und gesundheitlichen Notfällen schützen will.
Chip.de vom 10.09.2025: Smartwatches mit Sturzerkennung: Das sind die besten 5 Optionen




