Epstein-Files: Sich schützen oder sich informieren? Tipps für die Recherche

Die Epstein (korrekte Aussprache ‚Epstien‘)-Akten: Am 30. Januar 2026 wurden über drei Millionen Seiten von Dokumenten, weiterhin über 2000 Videos und 180.000 Bilder veröffentlicht. Seitdem erscheint die uns vertraute Welt wie zerrissen, zerstört, von ihrem fiktionalen Schleier komplett entblößt in ihrer Hässlichkeit. Geht es hier nur um sexuelle Entartung einiger Menschen, sie sich ihre perversen Hobbys leisten konnten? Oder geht es um mehr? Geht es um die grundlegende Frage, wer eigentlich diejenigen sind, die unabhängig von offiziellen Regierungsformen die Welt beherrschen? Und noch tiefer gefragt: Hat das grausame Spiel womöglich sogar eine spirituelle Ebene, die wir höchstens aus Horrorfilmen kennen? Was tun? Augen zu und durch – oder sich immer tiefer eingraben in den Kaninchenbau? Im Folgenden ein Pro und Contra:

Contra Recherche:

Dutroux und das unfassbare Grauen: Marc Dutroux erschütterte in den neunziger Jahren ganz Belgien, da nach der Aufdeckung seiner unfassbaren Verbrechen an Kindern/Mädchen, die von Auftraggebern für sexuelle Misshandlungen und rituelle Kulthandlungen benutzt wurden, keine erfolgreichen Ermittlungen und Verhaftungen der Täter und Auftraggeber erfolgten. Stattdessen starben viele Zeugen unter Umständen, die als Suizid oder Unfall dargestellt wurden.
ZDF-Doku zu Marc Dutroux von 2001 Marc Dutroux und die 27 toten Zeugen

Damals habe ich wie besessen versucht, so viele Informationen wie möglich zu erhalten (es gab noch kein www-Internet), weil mein Weltbild völlig auseinanderbrach. Sollte es möglich sein, dass es geheime, mächtige Gesellschaften gibt, die sich faustähnlich mit dem Bösen verbünden, um Jugend, Erfolg, sexuelle Stimulierung und Machtausübung zu maximieren? Sollte das internationale Netzwerk dieser Kreise wirklich so riesig sein, dass Polizei, Justiz und andere Behörden verhindern, dass diese Verbrecher dingfestgemacht werden? Das ist doch verrückt!

Als jetzt Ende Januar 2026 die Millionen Seiten der offiziellen Epstein-Akten (mit vielen Schwärzungen – vor Allem von Täternamen) veröffentlicht wurden, wollte ich eigentlich gar nicht mehr ‚reinschauen. Ich weiß ja, dass es letztendlich nur ein paar Bauernopfer geben wird, und dass die Drahtzieher und  sadistischen Verbrecher sich keine Sorgen machen müssen. Eigentlich sind diese ganzen Offenlegungen nichts weiter als „Brot und Spiele“ fürs Volk. Seht her, wie mächtig wir sind! Ihr könnt uns gar nichts, also seid schön brav…

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Pro Recherche:

Jaja, das sehe ich ja alles ein. Und eigentlich weiß ich ja schon seit Mitte der neunziger Jahre genug über Geheimlogen, Sexsklaven-Handel, Pädophilie und rituelle Grausamkeiten, und doch empfinde ich diese erneute Desillusionierung als gut.

Natürlich werden die meisten Menschen sich angewidert abwenden, werden mit dem Gedanken „Man kann ja sowieso nichts ändern“ resigniert versuchen, beruflich und privat keinen Ärger zu bekommen, weil sie darüber sprechen, und werden nicht überrascht sein, dass es kaum rechtliche Konsequenzen für die Täter geben wird.

Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht

Ich sehe bei diesen Grausamkeiten tatsächlich eine spirituell/religiöse Ebene, die für das Weiterbestehen der Menschenwesen eine fundamentale Bedeutung hat. Seit Tausenden von Jahren wird uns Menschen von Philosophen, Kirchen und Religionen eingeredet, Menschen wären „böse“, wären schlecht, wären im Grunde höchstens aus Mitleid zu ertragen (Schopenhauer).

Es gibt kaum Philosophen (ich habe KI benutzt, um danach zu fragen), die den Menschen als etwas Wertvolles, Kostbares – als das geliebte „Gotteskind“ ansehen. In der Renaissance gab es den italienischen Philosophen Giovanni Pico della Mirandola, der vom „Wunder Mensch“ schwärmte, später noch Kant, Herder, Feuerbach und Schiller, die zumindest Positives und Bemerkenswertes am Menschen finden – jedoch eher rational als grundsätzlich liebend. Orchideenzüchter schwärmen von Orchideen – aber Menschen werden in fast jeder Mainstream-Ideologie als Schädlinge dargestellt.

Das ist doch verrückt! Wenn wir aufhören könnten, diesen Narrativen zu glauben, die uns einreden, dass wir Menschen als Erbsündige, skrupellose Naturzerstörer/Innen, hemmungslose Egoist/Innen und neuerdings psychopathische Narzisst/Innen vernichtet gehören – oder in die Hölle kommen, könnten wir endlich an den Punkt kommen, zu erkennen
„Der Kaiser ist splitternackt und hässlich“.

Darum bin ich doch wieder auf die Suche gegangen nach den Spuren, die sich in den Epstein-Akten finden lassen. Ich will diese spirituell/ideologische Ebene verstehen, die ja immerhin die Unterstützung der Eliten hat. Das sind ja keine Konsumtrottel, die auf Werbeslogans wie „Ewige Jugend“, „Beschwörung geistiger Mächte“ und „hippe Baal-Community“ hereinfallen.

Meine Empfehlung

Ich wünsche mir, dass wir uns mit diesem „Kaninchenbau“ beschäftigen – jedes Menschlein auf die eigene Art.

Ich habe angefangen mit einem Podcast, in dem derStandard aus Wien mit der renommierten Wirtschafts- und Politikexpertin, Autorin und Anwältin Sandra Navidi über ihre Erfahrungen mit dem Netzwerk rund um Jeffrey Epstein spricht. 

Ich empfehle, mit diesem einstündigen Podcast anzufangen (der Standard ist ein seriöses Leitmedium aus Wien) und dann weiterzugoogeln. Kann bei YouTube sein, kann bei Google sein … nur bitte  nicht die Antworten der KI ernst nehmen – ich habe es probiert, die sind weiterhin auf „Verschwörungstheorie“ trainiert… 😉

Noch 2 Tipps für die YouTube Suche:

– Epsteins dunkle Geschäfte | Prof. Homburg
– RECHERCHE: VIP-Liste, Mafia-Methoden &
Familie Maxwell | Der Fall Jeffrey Epstein (Grenzgänger Studios)

Eva Ihnenfeldt: Superhelden-Coaching – Deine Traumwelt, Deine Kraft Was wäre, wenn wir frei und selbstbestimmt unsere eigenen Interpretationswelten bauen? Abseits von Religionen und Ideologien als Regisseure unserer Realität? Das ist mein Job: Gemeinsam mit meinen Klienten gestalten wir Visionen und Realität neu. [email protected]

steadynews.de

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