Der BVMW bei der Staudt Lithographie GmbH in Bochum

Der BVMW zu Gast bei Staudt Lithographie GmbH in Bochum

Eva Ihnenfeldt: Im Oktober 2014 hatte ich Gelegenheit, eine Abendveranstaltung des BVMW (Bundesverband Mittelständische Wirtschaft e.V.) zu besuchen. Die Staudt Lithographie GmbH hatte eingeladen – und etwa 50 Unternehmer waren zusammengekommen, um exklusiven Einblicke aus dem Werk zu erlangen. Für mich war der Besuch schon allein deshalb sehr spannend, weil meine jüngere Tochter Druck und Medientechnik studiert – und ich endlich mal begreifen wollte, wie eine Druckerei in der heutigen Zeit arbeitet!

Der BVMW zu Gast bei Staudt Lithographie GmbH in Bochum

Der BVMW zu Gast bei Staudt Lithographie GmbH in Bochum

Zunächst lernte ich, dass Staudt keine reine „Druckerei“ ist, sondern vor Allem Experte für klassische Druckvorlagen und Medienproduktion. Der Geschäftsführer Klaus Dienstbier erläuterte in seinem Vortrag die Wandlung vom Lithographie-Betrieb, der 1977 in Bochum gegründet wurde, zum heutigen Angebot, das durch den Einzug von Computertechnik und Internet vielfältige Aufgaben für seine Kunden übernimmt.

Kern des Ganzen ist und bleibt jedoch das Papier. Ludger Lanwert, Betriebs- und Vertriebsleiter der Staudt GmbH, machte mit vielen Argumenten deutlich, welche Vorteile Printerzeugnisse gegenüber Online-Daten haben. Allein das Gefühl des Tasterlebnisses ist sehr wertvoll, da es emotional in Erinnerung bleibt – während das Lesen von Online-Informationen rasch wieder in Vergessenheit gerät.

Nun konnten wir die Betriebsführung genießen und viel lernen über Offset-Druck, Digitaldruck, Flachbrett- und Trommelscanner – und den „Heidelberger Prägetiegel“, der schon seit den 50-er Jahren brav seinen Dienst tut und liebevoll von den Mitarbeitern gepflegt wird.

Unglaublich viel verändert hat sich seit der Gründung in den 70-er Jahren. Früher war die Herstellung von Druckvorlagen ein industrielles Handwerksverfahren, das mit sehr viel Schmutz und giftigen Substanzen verbunden war. Es wurde in Aluminiumplatten geätzt, Filme wurden massenweise entwickelt – und schon die kleinsten Staubkörnchen konnten eine Druckvorlage zerstören – bzw. zu zeitintensiven Nacharbeiten führen.

Heute steht der kreative Prozess im Mittelpunkt. Staudt hat viele Kunden, die immer wieder kleine Auflagen von Druckerzeugnissen in Auftrag geben: personalisiert, individualisiert, als wertvolle Verkaufshilfe unverzichtbar im Vertrieb und auf Messen.

Wir Gäste wurden an dem Abend mit vielen Leckereien verwöhnt . Wir durften uns überall frei bewegen und mit den Mitarbeitern ins Gespräch kommen, um noch mehr zu erfahren vom „Wandel des Druckhandwerks“. Ich sprach lange mit einem Drucker, der von Anbeginn dabei war und nun bald in den Altersruhestand geht. Er trauert den alten Zeiten nicht hinterher sondern genießt es, heute weitaus mehr Zeit und Möglichkeit für kreative Gestaltung in der Erstellung von Druckvorlagen zu haben.

Jeder Gast erhielt als Abschiedspräsent eine personalisierte Broschüre mit seinem Bild

Jeder Gast erhielt als Abschiedspräsent eine personalisierte Broschüre mit seinem Bild

Die Atmosphäre in diesem Familienbetrieb ist auffallend freundschaftlich und kollegial. Die Ehefrau eines Belegschaftsmitgliedes hatte noch extrem köstlichen Waffelteig gespendet – und wer wollte, konnte (natürlich ausgedruckt) das Rezept mitnehmen. Zum Abschied erhielten alle eine individualisierte kleine Broschüre mit ihrem Foto, dass direkt bei der Begrüßung erstellt – und in die Broschüre eingebunden wurde.

Peter Dannowski (Leiter der Wirtschaftsregion) und Britta Möller (Verbandsbeauftragte) vom BVMW „Team Ruhrgebiet“ waren wunderbare Gastgeber und kümmerten sich herzlich um jeden Gast. So wurde es ein langer Abend, und ich fuhr – bereichert durch viele intensive Gespräche und Eindrücke – nach Haus. Vielen Dank und bis bald!

Eva Ihnenfeldt: Superhelden-Coaching – Deine Traumwelt, Deine Kraft Was wäre, wenn wir dank Streaming, YouTube und Social Media unsere eigenen Interpretationswelten bauen? Abseits von Religionen und Ideologien als Regisseure unserer Realität – selbstbestimmt mit Bedeutung gefüllt? Das ist mein Job: Gemeinsam mit meinen Klienten gestalten wir ihre Realität neu – nicht Fakten entscheiden, sondern die selbstgewählten Interpretationen. So können meine Klienten erkennen, wie großartig sie sind. Die Superhelden-Transformation In meiner Kindheit wurde ich zur Superheldin, um zu überleben. Fantasie rettete mich: unsichtbare Gefährten, Zauberwelten, starke Vorbilder aus dem Fernsehen – mutig, selbstbewusst, unregierbar. Als Einzelkind träumte, malte, schrieb und spielte ich mir ein emanzipiertes Leben mit meinen Barbies zurecht. Ab der Pubertät wurde ich meine eigene Superheldin: halb Heilige, halb Rebellin – mal Mary Poppins, mal Cruella de Vil. In der prozessorientierten Psychologie heißt das: Traumwelten aufbauen. Mein Coaching Heute baue ich mit Klienten Superhelden-Traumwelten. Als „heilige Verbrecherin“ gehe ich auf Augenhöhe: Ich antworte offen auf ihre Fragen zu meinem Leben und zeige Wege in ihre einzigartige Großartigkeit. Erfahrung zeigt: Nicht Geld, Macht oder Liebe machen glücklich – sondern die Überzeugung, ein fantastischer Superheld zu sein. Ob Soldat, Mutter oder Rebellin: Erkenne Deine Kraft, handle danach. Wie wir arbeiten Wir tauchen wie Alice im Wunderland in Deine persönliche Realität: spüren Abenteuer aus, wachsen durch selbstbestimmte Entscheidungen. Formate (Videocalls fallen weg – die schaffen künstliche Distanz) Telefon (mit Protokoll) WhatsApp-Chat Persönliches Treffen (z. B. Café) Honorar Frei vereinbart im Erstgespräch – passend zu Deiner Situation. Bereit für Deine Superhelden-Geschichte? Lass uns starten!

steadynews.de

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