Studie: Deutsche trinken mehr Kaffee: 2008 waren es 148 Liter pro Person

Der Deutsche Kaffeeverband teilte im April 2009 mit, dass der Kaffeekonsum der Deutschen im vergangenen Jahr weiter gestiegen ist. Im Vergleich zu 2007 stieg der Pro-Kopf-Konsum um 2 Liter auf insgesamt 148 Liter im Jahr 2008. Verkauft wurden insgesamt 400.000 Tonen Röstkaffee und 16.000 Tonnen löslicher Kaffee.

Vor allem der Absatz von Espresso ist angestiegen: in den vergangenen zwei Jahren um zwanzig Prozent. Das entspricht einer Produktionsmenge von 26.000 Tonnen Espressobohnen. Dieser Zuwachs ist nicht nur auf Espresso zurückzuführen, sondern auch auf Cappuccino und Latte Macchiato. Beide Spezialitäten finden sich in Kaffeevollautomaten – und deren Beliebtheit steigt weiter.  In immer mehr Büros Deutschlands stehen hochwertige Vollautomaten, die die Mitarbeiter mit Kaffee-Spezialitäten verwöhnen – und die Kunden selbstverständlich auch…

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

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One thought on “Studie: Deutsche trinken mehr Kaffee: 2008 waren es 148 Liter pro Person

  • Reply Karl Dilly 14. April 2009 at 10:27

    Klasse, Frau Ihnenfeldt, dass unsereiner nicht mehr das Adressfeld ausfüllen muss, wenn man einen Kommentar abgeben möchte!

    Hier mein Kommentar zum Espresso:
    Es gibt sie mittlerweile allenthalben – die Möglichkeit auf einen Espresso. Was wir hier noch nicht haben, ist die Espresso-Kultur, nämlich: Der Espresso diente und dient in Italien seit ewigen Zeiten in allen Bevölkerungsschichten als das Schlückchen nach dem Essen. Damit tilgt man sehr effizient den womöglich lang anhaltenden Nachgeschmack dessen, was man zuvor speiste – in Verbindung mit Fisch oder Knofi sehr gut vorstellbar.
    Man wird in Italien gefragt, ob man den Espresso am Tisch zu sich nehmen will oder an der Bar. An der Bar hat den Vorteil, dass der Espresso immer heiß ist – so soll es sein. Dafür werden ja auch die (dickwandigen) Espresso-Täschen vorgewärmt, was hierzulande selten gemacht wird.
    In Italien haben Espresso-Maschinen, die mit Pads gefüttert werden, keine Chance. Das ist eine deutsche Erfindung – und ein Sakrileg. Niemals hat ein Pad-Espresso den vollen Geschmack – das volle Aroma wie der ungefiltert gebrühte.
    Und den Espresso vertragen auch die, die schon ab dem Mittag mit Entsetzen den Kaffe mit Coffein ablehnen: „Dann kann ich die ganze Nacht nicht schlafen.“
    Der Original-Espresso hat nur ca. 30% so viel Coffein wie der deutsche Kaffe. Das hat damit zu tun, dass die (Espresso-)Bohne anders geröstet wird als die „deutsche“ Bohne. Bei der italienischen Methode werden weit aus weniger Coffeine aktiviert als bei der deutschen Methode, sondern mehr die (Geschmacks-)Öle, die dann nach dem Brühen als dunkelbrauner Cremerand sichtbar sind. Es hat etwas damit zu tun, dass das Espresso-Pulver nicht wie in Deutschland in einem Filter ausgebadet wird, sondern heißes Wasser wird mit Druck in kürzester Zeit durch das Pulver gedrückt. Dabei werden weit aus weniger Coffeine ausgeschwemmt als bei unserer Filter-Methode. Ich trinke – wie viele viele ItalienerInnen – den Espresso vor dem zu Bett gehen. Wegen des herrlichen Geschmacks. Und schlafe fest.
    Sie sehen, Espresso ist nicht gleich Espresso. Da ich 1/3 Italiener bin, ist mir das Original geläufig.
    Und dann gibt es noch eine Extra-Geschichte rund um den Cappuccino. Auch hier trennen das Original von dem, was man bei uns angeboten bekommt, Welten. Wenn Sie uns besuchen, dann werden Sie es erleben.

    Herzlichst
    Karl Dilly

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