Home / Hintergrund / Das #moca14 – Monitoring BarCamp in Köln im Mai 2014

Ich gehe immer sehr gern auf BarCamps, da ich dort nicht nur viel über Social Media und verwandte Themen lerne – sondern weil der Austausch zwischen den Konferenzteilnehmern immer sehr fruchtbar ist. Man lernt viele Menschen kennen, und in den Sessions ist viel Raum für Erfahrungsaustausch, Tipps und Inspiration. Vielen Dank an die engagierten Organisatoren und ohne die das Treffen von mehr als 100 Experten und Monitoringtool-Anbietern in Köln nicht möglich gewesen wäre.

Sessionplanung beim MonitoringCamp 2014 in Koeln

Sessionplanung beim MonitoringCamp 2014 in Koeln

Für mich war besonders interessant zu sehen, was Monitoring-Tools heute schon leisten können – und welche Erfahrungen Social Media Manager und Online Marketing Manager aus Unternehmen mit diesen Werkzeugen machen. Tatsächlich waren sich fast alle Experten darüber einig, dass die Tools sehr mächtig sind und weit mehr bieten als die klassischen „Presse-Clippings“, dass sich aber Unternehmen dabei überfordert werden, die Ergebnisse aus Suchmaschinen und sozialen Netzwerken gewinnorientiert zu verwerten.

In den meisten Fällen werden die professionellen Tools, die monatlich ab 300 Euro kosten, nur für die Repuationsüberwachung eingesetzt – es wird also geschaut, was im Netz über das jeweilige Unternehmen gesprochen wird, wie viel, wie oft, wann und in welcher Tonalität. Doch die Zahlen, Daten, Fakten erlauben viel mehr!

  • Marktbeobachtung: Man kann den Markt und die Wettbewerber beobachten, und aus den Themen, Trends und News Schlüsse für die eigenen Produktentwicklung und den Vertrieb ziehen
  • Marktforschung: Man kann anhand des Nutzerverhaltens in sozialen Netzwerken analysieren, welche Erwartungen die Kunden an Produkte, Service, Kommunikation stellen. Man kann sehen, wo welche Art von potentiellen Kunden zu finden sind im Web und wie man sie dort am erfolgreichsten anspricht
  • Kooperationen: Man kann Meinungsführer aus der Blogger-Szene beobachten und gegebenenfalls mit ihnen gemeinsame Kampagnen verabreden.
  • Dialog: Durch die Ergebnisse der Marktbeobachtung kann das Unternehmen gezielt in den Dialog treten – in Blogs, Foren, bei Facebook, Twitter und Xing.
  • Vertrieb: Durch strategische Beobachtung von Unternehmen, Organisationen, Keywords und Themen können potentielle Neukunden herausgefiltert werden – gerade im Bereich B2B eine sehr wirkungsvolle Unterstützung für den Vertrieb.

Ich denke dass sich die Toolanbieter in den nächsten Jahren weiter darauf fokussieren werden, ihren Kunden neben den Auswertungen noch weitere Dienstleistungen anzubieten: Redaktionspläne, Suchmaschinenoptimierung, Analyse und Srategische Empfehlungen für das Marketing im Web.

Ausführlicher Beitrag von Kai Thrun zum MonitoringCamp 2014 in Köln

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

2 thoughts on “Das #moca14 – Monitoring BarCamp in Köln im Mai 2014

  1. Hallo Eva, vielen Dank für die lobende Erwähnung. Allerdings wird das MonitoringCamp nur von Steffi und Sefan organisiert. Ich habe vor Ort lediglich ein wenig mit angepackt (wie andere auch) und möchte Dich deshalb bitten, dass noch zu korrigieren.

    Danke und beste Grüße
    Katja

  2. Hi liebe Katja, natürlich habe ich das sofort korrigiert! Danke dass Du mich darauf aufmerksam gemacht hast – und danke überhaupt an alle, die mitgeholfen haben – war toll.

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