Die vier Kardinaltungenden – und das „Flüstern der schönen Judith“

Weisheit, Tapferkeit, Mäßigung und Gerechtigkeit sind die vier Kardinaltugenden, die auf dem Dachfirst des Goldnen Hauses in Danzig zu sehen sind.  Diese vier Tugenden gehen auf Platon zurück – nicht etwa auf das Christentum! Platon sagt, dass der Mensch in der Lage ist, sich Gerechtigkeit „anzuerziehen“. Und wenn er sich darin unablässlich übt, kann er den aggressiven Antrieb in sich zu Tapferkeit wandeln, die Vernunft in Weisheit, und das sinnliche Begehren in Mäßigung. Und in diesem Goldenen Haus in Danzig soll die „schöne Judith“ noch immer im Haus umherwandeln und flüstern: „Übe Gerechtigkeit gegen Jedermann – Fürchte Dich vor Niemandem“…

Was aber ist nun Gerechtigkeit? Denk ich an Gerechtigkeit, sehe ich immer Jesus da hocken, wie er nachdenklich mit dem Stock seltsame Zeichen in den Staub zeichnet. Nichts sagt, während die aufgebrachte Menge von ihm ein Urteil – ein gerechtes Urteil – erwartet. Immer habe ich überlegt, was ihm wohl da im Kopf herumging. Warum er mit dem Stock gezeichnet hat. Musste er sich ablenken, – so wie beim Telefon-Kritzeln – um sich zu besinnen? Oder hatten die Zeichen einen Sinn, sozusagen eine „magische“ Bedeutung (was ich nicht glaube – so war er nicht). War er gelassen, innerlich aufgebracht (er war ja eigentlich ganz schön oft wütend!), unentschieden – oder suchte er einfach den richtigen Worten, um ein Leben zu retten?

Ein falsches Wort – und die Menge hätte die Frau gesteinigt –

Vielleicht ist „Gerechtigkeit üben“ die Kunst, mit dem Stock in den Staub zu zeichnen, bevor man spricht, bevor man Entscheidungen fällt, bevor man etwas tut, was man nie wieder zurücknehmen kann?

 

Eva Ihnenfeldt: Superhelden-Coaching – Deine Traumwelt, Deine Kraft Was wäre, wenn wir dank Streaming, YouTube und Social Media unsere eigenen Interpretationswelten bauen? Abseits von Religionen und Ideologien als Regisseure unserer Realität – selbstbestimmt mit Bedeutung gefüllt? Das ist mein Job: Gemeinsam mit meinen Klienten gestalten wir ihre Realität neu – nicht Fakten entscheiden, sondern die selbstgewählten Interpretationen. So können meine Klienten erkennen, wie großartig sie sind. Die Superhelden-Transformation In meiner Kindheit wurde ich zur Superheldin, um zu überleben. Fantasie rettete mich: unsichtbare Gefährten, Zauberwelten, starke Vorbilder aus dem Fernsehen – mutig, selbstbewusst, unregierbar. Als Einzelkind träumte, malte, schrieb und spielte ich mir ein emanzipiertes Leben mit meinen Barbies zurecht. Ab der Pubertät wurde ich meine eigene Superheldin: halb Heilige, halb Rebellin – mal Mary Poppins, mal Cruella de Vil. In der prozessorientierten Psychologie heißt das: Traumwelten aufbauen. Mein Coaching Heute baue ich mit Klienten Superhelden-Traumwelten. Als „heilige Verbrecherin“ gehe ich auf Augenhöhe: Ich antworte offen auf ihre Fragen zu meinem Leben und zeige Wege in ihre einzigartige Großartigkeit. Erfahrung zeigt: Nicht Geld, Macht oder Liebe machen glücklich – sondern die Überzeugung, ein fantastischer Superheld zu sein. Ob Soldat, Mutter oder Rebellin: Erkenne Deine Kraft, handle danach. Wie wir arbeiten Wir tauchen wie Alice im Wunderland in Deine persönliche Realität: spüren Abenteuer aus, wachsen durch selbstbestimmte Entscheidungen. Formate (Videocalls fallen weg – die schaffen künstliche Distanz) Telefon (mit Protokoll) WhatsApp-Chat Persönliches Treffen (z. B. Café) Honorar Frei vereinbart im Erstgespräch – passend zu Deiner Situation. Bereit für Deine Superhelden-Geschichte? Lass uns starten!

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