Home / Management / Lohnt sich ein Blog? Und lohnt es sich, Kommentare in Blogs zu schreiben?

Eva Ihnenfeldt: Heute morgen habe ich in meinem Social Media Lieblings Onlinemagazin t3n einen großartigen Beitrag darüber gelesen, warum man aus Social Media Sicht unbedingt in Blogs kommentieren sollte: „11 Tipps für maximalen Nutzen“ und möchte die Gelegenheit nutzen, um einmal wieder auf die sinnvolle Kombination von Blog und Newsletter fürs Online-Marketing hinzuweisen: Es gibt nichts Besseres, Preiswerteres und Effektiveres für die Werbung im Internet als Blog und Newsletter! Schon mit drei Beiträgen und einem Newsletter im Monat kann man sehr viel erreichen – wenn man die Grundsätze der Web 2.0-Kommunikation beherzigt und seine Ziele deutlich vor Augen hat.

Welche Themen sollte ein Blog aufnehmen?

Der oberste Grundsatz im Web 2.0 ist die Konzentration auf den Empfänger, den Kunden, den Leser, den Adressaten. Nicht was mich als Anbieter interessiert ist ausschlaggebend, sondern was meine Leser-Zielgruppe sich sehnlichst wünscht – und was sie nicht woanders in dieser Qualität bzw. mit diesem Mehrwert erhalten. Zweiter Grundsatz: Nicht nur die sachlichen Inhalte müssen stimmen – auch die Tonalität, die Emotion hinter den fakten ist entscheidend – trauen Sie sich ruhig als menschliche Organisation ein wenig in die Öffentlichkeit – es sollte auf jeden Fall „menscheln“.

Wie viel Beiträge sollte man schreiben?

Drei Beiträge im Monat sind die unterste Grenze, um bei Google Relevanz zu erhalten. Schön sind natürlich mehrere beiträge in der Woche, doch man sollte sich nicht überfordern – jedes Unternehmen hat seine Kapazitäten in der Unternehmenskommunikation und seine Grenzen.

Was habe ich von einem Blog – warum ist das so gut?

1. Bloggen ist die beste Suchmaschinenoptimierung
Ein Blog wird von den Suchmaschinen bevorzugt, da er lebendig ist, viele Aktualisierungen erfährt, und da viele Programmiere daran arbeiten, dass die Suchmaschinenoptimierung optimal ist – und das kostenlos! Sowohl wordpress, als auc tumblr und blogger sind frei zugängliche kostenlose Programme, für die es reichliche zusätzliche Tools und Programme gibt, so dass der Blog immer auf dem technisch neusten Stand ist. Auch die Installation ist überschaubar, so dass die kosten sich in Grenzen halten. Wer es kann, kann sich auch selbst seinen Blog installieren, es ist kein Hexenwerk.

2. Bloggen gibt die Möglichkeit zu synchronisieren
Viele Kommunikationsverantwortliche und Selbstständige klagen darüber, dass Facebook, Twitter und Co so viel Zeit frisst. Doch wenn man einen Blog redaktionell bedient, kann man über Zusatztools es so einrichten, dass die Beiträge automatisch auf der Facebook Fanpage und dem Twitter Account erscheinen – man muss nichts dafür tun.  Das bedeutet zwar Redaktion für den Blog – doch entlastet davon, auch immer noch etwas für Facebook und Twitter zu finden – ein Grundstock ist dann schon einmal vorhanden.

3. Blogs sind aktive Marktforschung
Im Blog schreibt man ja nicht nur – man überprüft über Google Analytics oder eine anderes gutes Statistikprogramm ja auch, wer wann warum auf den Blog gekommen ist, welche Keywords ihn dahin geführt haben und wie lange er welche Beiträge gelesen hat. das ist aktive Marktforschung und wertvollste Erkenntnis für alle Online-Marketing-Aktivitäten und Kampagnen wie Google Adwords oder Facebook Werbeanzeigen.

4. Blogs liefern Stoff für den Newsletter
Was schreibe ich denn im Newsletter? Mit einem Blog ist man diese Frage schon einmal los. Wenn man monatlich die Beiträge aus dem Blog zusammenfasst und versendet, noch einen netten Teaser hinzufügt und unten ein Angebot oder einen anderen Produkthinweis, hat man genügend Stoff für den Newsletter und macht nicht den Fehler, den Newsletter als reines Vertriebsinstrument zu missbrauchen – das können sich Amazon und Zalando erlauben, aber keine Dienstleister oder Industrieunternehmen.

5. Blogs helfen bei der Vernetzung, beim Image und beim Vertrauensaufbau
Jedes Unternehmen – auch im B2B-Bereich – lebt vom Vertrauen seiner Kunden – auch Einkäufer haben ein Herz und wollen nicht nur den billigsten Anbieter – sie wollen auch Zuverlässigkeit, Aufrichtigkeit und langfristige Zusammenarbeit. Das alles kann man über einen Blog transportieren. Man kann Auszubildenden zeigen, wie schön es hier ist, man kann Fachkräfte für sich gewinnen und natürlich Kunden.

6. Bloggen heißt, sich im Social Media Netzwerk einen Platz erobern
Ganz wichtig ist es für Social Media Manager, zu bloggen und andere Blogger kennen zu lernen – auch die großen Zeitungen wie die Süddeutsche und die FAZ haben hervorragende einflussreiche Blogger! Durch Kommentare in anderen Blogs lerne ich neue intelligente engagierte Social Media Akteure kennen, erfahre von wichtigen Events, BarCamps und Kongressen, baue Netzwerke auf und Kooperationen. Deshalb heißt das Gesetz für alle Social Media Manager: „Jeden Tag drei Kommentare in Blogs schreiben – und zwar gute Kommentare!“ Und darum jetzt auch in t3n unbedingt lesen:

In Blogs kommentieren: 11 Tipps für den maximalen Nutzen – von Kai Thrun

Eva Ihnenfeldt
Kommunikationsagentur SteadyNews
Rheinlanddamm 201
44139 Dortmund
Tel.: 0231/ 77 64 150
Mobil: 01761/ 77 64 150
E-Mail: eva.ihnenfeldt@newsletter-redaktion.de

 

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

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7 thoughts on “Lohnt sich ein Blog? Und lohnt es sich, Kommentare in Blogs zu schreiben?

  1. Hallo Eva,

    vielen Dank für die Erwähnung an Ort und Stelle! Es müssen nicht jeden Tag 3 sein, einer tut es auch. Wichtig ist dabei, dass ich mir ein Pensum einteile, dem ich dauerhaft standhalten kann. Ich schaffe es auch nicht jeden Tag, manchmal sind es dafür aber 5 oder sogar 10. Sonntage eignen sich dafür auch hervorragend.

    Die vorhandenen Kapazitäten sollte man vorher klar festlegen. Eine klare Uhrzeit hilft oft dabei „Freitag nachmittag – Blog, 14-17Uhr“ oder so. Es ist wichtig, dass man sich die Zeit reserviert, sonst hat man ständig etwas wichtigeres vor 😉

    Liebe Grüße,
    Kai Thrun

  2. Nicht wahr? Durch das ganze Web 2.0 werden viele Menschen zu „Künstlern“ und entdecken in sich Fähigkeiten zum Schreiben, Fotografieren, Malen, Regie etc., die sonst ewig und unerkannt geschlummer hätten. Auch das liebe ich an unserer neuen Zeit: ich kann mich kreativ austoben und werde dabei immer schlauer und besser

  3. Hi Kai! Ja, für mich ist das Frühstück die beste Zeit: Ich lese mit dem RSS-Reader meine abonnierten Blogs und Zeitungen, schicke die wichtigsten news wahlweise zu Twitter oder Facebook – damit mein Netzwerkfreunde auch etwas davon haben – und dann kann ich auch mal kommentieren! Wichtig ist nur, dass ich keinen Mist schreibe – ich will keinen Blogger für SEO missbrauchen – ich will echte nachhaltige gute Beziehungen aufbauen und mit den Kommentaren auch einen Mehrwert bieten – aber ein „Danke für den tollen Beitrag“ kann durchaus auch mal guttun – ich weiß ja, wie ich selbst mich über Komplimente und Dankssagungen freue: „Applaus ist das Brot des Künstlers“ 😉

  4. Eva Ihnenfeldt hat mich vor gut einem Jahr in einem Seminar auf das aktive Betreiben von Blogs fokussiert. Seitdem blogge ich regelmäßig.
    Die Wirkung bei Google ist enorm. Ich kann die Verbesserungen von Monat zu Monat beobachten. Einerseits verbessere ich meine Position bei Google und andererseits steigen auch Traffic und Besucherzahlen.

    Social Media, Web2.0 und Blogs, das sind heute nicht mehr wegzudenkende Marketinginstrumente.

  5. „Lohnt sich ein Blog? Und lohnt es sich, Kommentare in Blogs zu schreiben?“

    Ein klares „Jaaaa“ von meiner Seite. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Manchmal verläuft der Start etwas „holprig“, d. h. man schreibt viel und bekommt wenig zurück. Wenn man mit qualitativ hochwertigem Content überzeugt und sich gut vernetzt, merkt man jedoch mehr und mehr, dass die Community auf einen aufmerksam wird.

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