Marketing-Budgets 2015: Online-Marketing und Dialogmarketing im Trend

Laut Studie „Die Zukunft des Marketing“ von Famab Research fließt auch im Jahr 2014 der größte Teil des Kommunikations-Marketing-Budgets in die klassische Werbung (Print, Rundfunk, Fernsehen) und in Messen und Events. Doch Online-Marketing und Dialogmarketing (Direktmarketing und Verkaufsförderung) legen immer weiter zu – auch 2015 steigen die Budgets für die webbasierte Kommunikation und den Dialog mit Kunden und Verkäufern.

Für die unabhängige Studie wurden im Sommer 2014 435 Unternehmen aus 28 Branchen befragt. 39 Prozent des Gesamtetats fließen demnach in die klassische Werbung. Mit 25 Prozent folgt der Bereich „Live-Marketing“ – also Messebeteiligungen, Events, Kongresse und Brandparks/ Showrooms.

Ins Online-Marketing gehen 16 Prozent des Marketingbudgets und 11 Prozent werden für Dialogmarketing und Verkaufsförderung verwandt. Für Sponsoring bleiben etwa 9 Prozent der Marketingausgaben.

Messebeteiligungen sind weiterhin der größte Faktor im Live-Marketing mit 68 Prozent. Vor allem bei Inlandsmessen war ein Wachstum messbar. Für Events entfallen 18 Prozent, für Kongresse acht Prozent des Live-Marketing Budgets.

Interessant ist, dass im kommenden Jahr 2015 der Etat für Online-Marketing um ein Drittel steigen soll. Vor allem der Einzelhandel will sich online verstärkt engagieren. Ein Viertel des Gesamtbudgets der Einzelhändler soll in die Online-Kommunikation fließen.

Für Direktmarketing und Verkaufsförderung ist bei den befragten Unternehmen ein Anstieg des Marketing-Budgets um knapp fünf Prozent geplant. Für Live-Marketing und Sponsoring hingegen sind Einsparungen geplant. Auch bei der klassischen Werbung wird ein leichtes Minus erwartet.
Quelle: Haufe.de

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steadynews.de

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