Home / Marketing / Lohnt sich Twitter? Ein Beispiel aus eigener Erfahrung von Eva Ihnenfeldt

Heute mittag rief mich eine ehemalige Start2Grow-Gründerin an, die gerade in Düsseldorf Karriere macht: „Du Eva, ich habe gerade das Wort „Xing“ bei Google eingegeben – und da kamst Du an fünfter Position – mit Foto!“ „Ach“ – antwortet ich „das kann doch nicht sein, sicher gibt Dir Google nur das Ergebnis, weil Du mich persönlich schon häufiger gegooglet hast – die Ergebnisse sind ja immer auf jeden Sucher abgestimmt bei Google“. Doch das hatte sie nicht – und schickte mir erst einmal einen Screenshot zum Beweis.

Ich selbst probierte es natürlich auch und sah, dass ich mit meinem Vortrag am kommenden Mittwoch tatsächlich bei Google News sogar auf dem ersten Rang gelandet war (mit Foto) – wie war das geschehen?

Erst einmal war die Headline ganz wichtig für diesen Effekt. Manche meiner Kunden mögen nicht, dass ich so keywordoptimierte lange Headlines schreibe – doch die Worte dort sind tatsächlich entscheidend für die Prägnanz: lieber auf blumige Umschreibungen verzichten – und möglichst die 100 Zeichen ausnutzen, die man zur Verfügung hat.

Die Veranstaltung hatte ich im Blog gepostet und bei Twitter zu einer guten Uhrzeit getwittert. Sie wurde von der twitteraktiven Simone Rieger @SimoneWitten (sollte man kennen! – ist klasse) ge“retweetet“. Auch fand den Tweet die Regionalzeitung xtranews, die seit der Loveparade unglaublichen Leserzuwachs haben – da sie kritisch darüber berichten und überhaupt sehr gut sind.

Dass ich die große Ehre hatte, dort direkt auf die Titelseite aufgenommen zu werden, liegt wohl vor allem daran, dass ich einen der wichtigsten Redakteure kenne: den Chefblogger der Duisburger Philharmoniker: Christian Spließ. Es ist eine gute News, und über einen so genannten Pingback kann xtranews bequem direkt aus meinem Blog zitieren. Danke, Christian!

Es kommen also folgende Faktoren für eine nachhaltige Suchmaschinenoptimierung zusammen:

Der rote Faden: man braucht einen USP, eine Kernbotschaft, einen Wiedererkennungswert und eine gute Reputation. Alles, was man im Netz von sich gibt, sollte für die Leser einen Wert haben – niemand will „Unternehmens-Nabelschau“ mitverfolgen

Das Netzwerk: man braucht Freunde in der Geschäftswelt, die einem vertrauen und mit denen man verbunden ist – man muss also durchaus auch im „Real Life“ unterwegs sein. Und zwar zuverlässig, großzügig und ehrlich – Geschäftsfreundschaften sind mindestens so schön wie private..

Die Technik: seit über fünf Jahren schreibe ich bewusst Blogs und verfolge, wie man Beiträge bei Google gut platziert. Redaktion und Vertriebskanäle müssen stimmen: das Herzstück ist der Blog – Twitter, Facebook und natürlich der Newsletter ergänzen ihn sinnvoll.

Die Disziplin: sehr viele Unternehmen beginnen dies und das im Web 2.0 – verlieren jedoch schnell die Lust und vernachlässigen die erwählten Kanäle. Natürlich ist es in der heutigen Zeit uneffektiv, nur einen Blog zu schreiben – dafür ist die Konkurrenz zu groß, doch mit der richtigen vernetzten Strategie lassen sich weiterhin gute Ergebnisse erzielen – aber es braucht Zeit und muss klug geplant sein.

Übrigens: die Veranstaltung am nächsten Mittwoch ist nur für Frauen – und bitte meldet Euch an – ich befürchte so langsam, dass wir Platzprobleme bekommen könnten…

Anmeldung bei Elke Nagel, Wirtschaftsförderung Bochum
Tel.: 0234/ 910-1152
E-Mail: nagel@bochum.de

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

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7 thoughts on “Lohnt sich Twitter? Ein Beispiel aus eigener Erfahrung von Eva Ihnenfeldt

  1. Hallo liebe Eva,

    vielen Dank für die Blumen… 🙂

    Die gebe ich gerne zurück.

    Machs gut.
    LG
    Simone

  2. Liebe Eva, liebe Interessierte der SteadyNews,

    ich komme eher aus der Psychotherapie“Ecke“.Und trotzdem- oder gerade deshalb- wollte ich wissen, was sich hinter Web 2.0 verbirgt.Ich habe mich „getraut“ und Evas Workshop besucht. Und- ich habe viel gelernt und auch noch verstanden. Eva bringt einem WEB 2.mit Herz + Verstand bei! Eine super Erfahrung!!!!

    Einen wundervollen Tag wünscht Brigitte Jülich, Erfolg Orange

  3. Liebe Brigitte, danke schön! Für mich ist das tatsächlich eine bedeutende Zeit – ich wünsche mit von Herzen, dass Wirtschaft und Partnerschaftliches Denken zusammenwachsen – in Südafrika z.B. sind viele Unternehmer schon diejenigen, die auch Bildung und Wohlstand der ganzen Dorf-Community fördern – und keine bösen „Ausbeuter“ sind – so wird das immer mehr – auch dank des interaktiven Webs, das dem Kunden eine Stimme verleiht.

  4. Hallo Frau Nagel,
    mit grossem Interesse habe ich Ihren Blogbeitrag gelesen, auch dank Frau Rieger bin ich bereits vorher auf Sie aufmerksam geworden. Und wenn Sie mal was zum Thema für Männer veranstalten, ich bin gerne dabei.

    Liebe Grüße aus Essen
    Reinhard Weber

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