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Print-Werbematerial im digitalen Zeitalter? Visitenkarten und Weihnachtspräsente? 0

Unternehmer, Freelancer und Gründer sind darauf angewiesen, sich ständig weiter zu vernetzen. Je größer ihre Reichweite und ihre Beliebtheit wird, desto erfolgreicher können sie ihre Produkte, Dienstleistungen und Angebote vermarkten. Im Internet geschieht dies über Content, SEO und Gespräche – doch wie ist es in der analogen Welt? Welchen Nutzen haben Visitenkarten, Broschüren, Flyer und Weihnachts-Präsente? Und vor Allem sollten sich Anbieter fragen: Welchen Nutzen haben meine Adressaten von meinen Print-Erzeugnissen?

Visitenkarten

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pixabay: WerbeFabrik

Sicher kennen Sie das: Sie lernen auf einer Veranstaltung einen spannenden Kontakt kennen und wollen sich mit ihm vernetzen. Klassischerweise überreicht man sich gegenseitig die Visitenkarte – doch was passiert damit? Und gibt es Alternativen dazu?

Natürlich gibt es verschiedene Typen an Menschen, die sich unterschiedlich verhalten. Die Einen freuen sich über schöne Karten, stecken diese in ihr Portemonnaie und lassen die Visitenkarte zu Hause in eine Schublade verschwinden – mit dem festen Vorsatz, sie bald digital zu übertragen. Andere haben hierfür bereits eine App auf dem Smartphone installiert, die mit einem Klick die Kontaktdaten einscannt und speichert. Wieder Andere sind sehr sorgfältig und sorgen dafür, dass die Kontaktdaten in ihr CRM einfließen.
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Bei der Entscheidung für Ihre Visitenkarte sollten Sie also überlegen, wie Sie selbst mit Visitenkarten umgehen. Was ist Ihnen wichtig, wenn Sie eine Visitenkarte überreicht bekommen? Welchen Sinn haben Visitenkarten von neuen Kontakten für Sie? Welche Wege nutzen Sie, um den frischen Kontakt zu wahren und zu pflegen? Ich empfehle auf jeden Fall, eine Visitenkarte zu wählen, die sich leicht per App einscannen lässt und die nicht grafisch zu komplex ist oder außergewöhnliche Formate aufweist.

Flyer und Broschüren

Gerade auf Messen bekommen die Besucher von Ständen viel Printmaterial in die Hand gedrückt. Doch auch auf Veranstaltungen kann es passieren, dass Ihnen jemand einen Flyer in die Hand drückt. Und selbstverständlich werden per Post Printmaterialien versendet und überreicht, wenn es zu einem Vertriebs-Gespräch kommt.
Doch lohnt sich noch Print-Werbung?

Auch hier gibt es unterschiedliche Typen und unterschiedliche Motive, welche den Umgang mit Printerzeugnissen beeinflussen. Vor Allem klassische Unternehmen heften interessante Werbematerialien ab und ordnen sie so, dass sie bei Bedarf gefunden werden können. Andere stapeln sie auf Schreibtischen oder in Nischen mit dem festen Vorsatz, sie irgendwann durchzuarbeiten und einer langfristigen Verwendung zuzuführen. Wieder andere bedanken sich höflich, blättern durch – und werfen sie in den nächsten Papierkorb.

Welcher Typ sind Sie selbst? Der Sammler? Der Hedonist, der sich freut und vergisst? Der Sorgfältige, der mit einem Griff auch Print-Informationen widerfindet, welche Jahre zurückliegen? Fragen Sie sich, in welcher Situation und bei welcher Fragestellung Sie einen echten Mehrwert von Flyern, Karten und Broschüren hatten. Versetzen Sie sich in Ihre Adressaten und produzieren Sie einen echten Nutzen für Ihre Partner und Kunden.

Marketing ist wichtig, ob offline oder online – und auch Social Media hat viele Stolperfallen

Print-Werbegeschenke

Weihnachtskarten, Print-Geschenke und Kalender sind gerade im Herbst Thema für alle Unternehmen, die sich bei ihren Kunden und Partnern für ein erfolgreiches Jahr bedanken wollen. Auch Geburtstagsgrüße sind ein beliebtes Mittel, um Treue und Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Auch hier sollte man sich fragen, wie man selbst auf solche Präsente reagiert.
Viele Online-Druckereien wie diese bieten Gestaltungsmöglichkeiten für Weihnachtskarten an

Weihnachtskarten mag wohl fast jeder, wenn diese persönlich und individuell geschrieben sind. Sie sind wie eine Berührung und erwärmen das Herz. Vollständig bedruckte Massen-Versendungen werden da schon eher als Spam empfunden – bedruckte Karten mit handgeschriebener Unterschrift sind ein guter Kompromiss.

Doch wie steht es mit Kalendern, Kochbüchern, Notizheften, Schreibböcken und anderen Print-Präsenten? In unserer Wohlstandsgesellschaft werden wir überhäuft mit Materie, die manchmal eher belastet als erfreut. Und doch können wertvolle Präsente auch dann erfreuen, wenn sie nicht für den alltäglichen Gebrauch taugen. Überprüfen Sie sich selbst: Über welche Print-Aufmerksamkeiten freuen Sie sich? Sind Sie her der pragmatische Typ, der Schreibblöcke und Notizhefte schätzt? Oder liegt Ihnen Ihr Geschäftspartner so am Herzen, dass Sie einen individuell gestalteten Kalender gern im Büro aufstellen oder an die Wand hängen, um die Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen? Oder sind es die Aussagen und Zitate auf einem Print-Werbemittel, die Sie erbauen und die Ihnen Mehrwert geben?

So oder so, es ist Ende Oktober und höchste Zeit, sich über Weihnachten Gedanken zu machen! Ganz ohne Weihnachtsgrüße sollte man das Jahr nicht beschließen – und es gibt so viele individuelle Möglichkeiten, Print-Materialien zu gestalten, dass auch Präsente für ausgewählte Kunden und Partner Sinn machen und die Beziehung vertiefen. Print hat zwar an Bedeutung bei den Werbe- und Informationsmaterialien verloren, doch das haptische Produkt macht weiterhin Sinn – wenn man an den Adressaten denkt und ihn versteht…

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit viapronto

 

 

Über Eva Ihnenfeldt

Eva Ihnenfeldt leitet gemeinsam mit Dennis Arntjen das Unternehmensnetzwerk Kmu-digital.net - das Netzwerk von Unternehmen im digitalen Wandel. Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

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