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Warum jedes Unternehmen jetzt auf Videomarketing setzen sollte 0

Imagefilme für Unternehmen gehören mit zu den wichtigsten Aspekten im Marketingmix. Mit einem Imagefilm erreicht man Menschen auf einer persönlicheren und emotionaleren Ebene. Ein gutes Video ist kurz und prägnant. Dabei soll das Image des Unternehmens und besonders die Marke hervorgehoben werden.

Das Storytelling gehört bei einem Imagefilm zu den wichtigsten Parametern. Der Film soll keinem Werbefilm  oder einem Produktspot ähneln. Die Emotionen des Zuschauers müssen angesprochen werden, um ihn auf mehreren Wegen zu überzeugen, ein Kunde zu werden bzw. weiterhin dort zu kaufen.

Viele Unternehmen sind bei solch einem großen Projekt abgeschreckt, da dieses mit sehr viel Aufwand und Kosten in Verbindung gesetzt wird. Beide Punkte sind definitiv vorhanden, doch der Aufwand und die Kosten zahlen sich im Nachhinein aus, wenn der Film viral geht und die Umsätze drastisch ansteigen.

In diesem Artikel möchten wir uns anschauen, was einen guten Imagefilm überhaupt ausmacht und wie man dafür die passende Agentur in seinem Umfeld finden kann. Zudem blicken wir etwas über den Tellerrand hinaus und schauen, warum Videos insgesamt so einen hohen Stellenwert mittlerweile haben im Marketing.

Was macht einen guten Imagefilm aus?

Ein guter Unternehmensfilm kann branchenunabhängig zum Erfolg führen und Sinn machen. Unternehmen verwenden diese gerne für soziale Netzwerke und Ihre Unternehmensseite. Aber auch auf Messen und Firmenpräsentationen sind diese sinnvoll einzusetzen.

Das Wichtigste an einem Film ist die zu vermittelnde Botschaft. Doch diese Botschaft sollte nicht aus den eigenen Produkte und der Vorgehensweise bestehen. Viel wichtiger ist es zu beantworten, warum etwas so gemacht wird, wie es gemacht wird. Das Paradebeispiel hierfür ist Apple. Kaum ein anderes Unternehmen erzeugt solch grandiose Filme und betreibt ein Marketing auf diesem hohen Niveau.

Die Zielgruppe können die wenigsten Unternehmen exakt spezifizieren. Viele können diese zwar ungefähr beschreiben, mehr aber auch nicht. Die Zielgruppe gehört dabei ebenso zu den wichtigsten Aspekten. Nicht nur beim Imagefilm. Da ein Imagefilm Emotionen beim Zuschauer auslösen soll, ist es besonders wichtig die Zielgruppe zu definieren und deren Gewohnheiten und Verhaltensweisen zu analysieren.

Warum sind Filme so beliebt?

In Zeiten von YouTube und Co sind Videos nicht mehr wegzudenken, auch nicht für Unternehmen. Abseits der Imagefilme existieren etliche Arten von Videos, welche mittlerweile ein essenzieller Bestandteil des Marketing Mixes geworden sind.

Jede Person schaut im Durchschnitt zwei Videos am Tag. Und mehr als jeder Zweite schaut sich ein Video an, bevor er sich ein Produkt kauft oder sich für eine Dienstleistung entscheidet. Visuelle Inhalte können vom Gehirn besser aufgenommen werden, weshalb Videos gegenüber seitenlangen Texte bevorzugt wird.

Neben den Filmen, wo Unternehmen sich selbst präsentieren, sind die Produktvideos sowie Erklärvideos die populärsten. Ein solches Video bietet den Vorteil, dass der Zuschauer sich besser hineinversetzen kann und einen besseren Eindruck gewinnt.

Unternehmen können zwar ein Smartphone beschreiben, doch sind dies meist nur Werbetexte. Gute Webseiten zeigen zwar auch ausführliche und informative Testberichte in Textform, jedoch ist immer ein entsprechendes Video mit einem Review verlinkt. In einem Video kann der Zuschauer das Produkt noch besser begutachten und kann es „live“ in der Praxis sehen.

Das gleiche gilt für Erklär- und Lehrvideos. Viele Schüler und Studenten verstehen im Unterricht nur einen Bruchteil. Schüler und Studenten gehen deshalb in das Selbststudium zu Hause über und bringen sich den Unterrichtsstoff bei YouTube und Co bei. Viele Menschen, sogar Lehrer und Unternehmen selbst haben diese Lücke entdeckt und veröffentlichen Lehrvideos auf ihren Webseiten und YouTube.

Videos tragen zur Rankingverbesserung bei

Nicht nur bei den Konsumenten sind Videos eine beliebte Form der Informationsquelle. Auch die Suchmaschine selbst, in diesem Fall Google, bewertet Videos äußerst positiv. Gerade in Zeiten und Branchen, wo noch nicht jedes Unternehmen auf Videos setzt, kann man sich damit einen erheblichen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen.

Doch wie genau tragen Videos auf der Webseite zur Verbesserung des Rankings bei? Primär geschieht dies über die sekundären Rankingfaktoren, wie die Verweildauer. Kurze Videos mit einer Dauer von wenigen Minuten sind optimal. Sind die Videos auf der Seite implementiert, erhöht sich die Verweildauer der Seite drastisch, wenn die Menschen sich das Video anschauen. Dadurch wird ein Signal an Google gesendet, dass die Seite interessant sein muss.

Aus dem Grund ist es immer ratsam in den Content neben Bildern und internen sowie externen Verlinkungen einen kurzen Videoclip zu implementieren. Die Conversionrate kann dadurch bis zu 80 % steigen und erhöht die Chance auf neue Leads drastisch.

Fehler beim Videomarketing

So wichtig Videos mittlerweile auch sind, so viele Fehler können begangen werden. Unternehmen, die keine Fachkräfte dafür im Einsatz haben und dies selbst erledigen wollen, produzieren oftmals fehlerbehaftete Videos, welche die Marke im schlimmsten Fall negativ behaften können. Aus diesem Grund schauen wir uns jetzt ein paar grobe Fehler an, welche gerne begangen werden, aber definitiv verhindert werden sollten.

Wie zuvor kurz angeschnitten darf ein Video niemals ein reines Werbevideo sein. Solche Videos sehen die meisten Nutzer als Zeitverschwendung an. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wenn Werbevideos besonders aufwändig produziert worden sind. Jedoch sollten sie immer informativ sein und dem Zuschauer einen Mehrwert bieten.

Videos müssen zudem geübt werden. Neben dem informativen Aspekt müssen sie ebenso unterhaltsam sein, damit die Zuschauer das Video gerne schauen und sich die Marke im Unterbewusstsein einprägen. Eine monotone Stimme, die über das gesamte Video geht ist kontraproduktiv.

Wie finde ich eine passende Agentur für meinen Film?

Dass ein guter Film nicht selbst produziert werden kann ist den meisten Unternehmen klar. Die Ausrüstung ist gar nicht so relevant, dennoch muss man genau wissen, was man tut, und auch später in der Post Production (Schnitt und Colorgrading) gute Kenntnisse besitzen.

Auf dem deutschen Markt gibt es zahlreiche Unternehmen und Personen, die Imagefilme produzieren, doch nur wenige erfüllen die wichtigsten Kriterien, damit der Film ein Erfolg wird. Für einen professionell produzierten Film sollte mindestens ein hohe 4-Stelliger Betrag eingerechnet werden. Optimalerweise hat die Agentur Referenzen auf ihrem Kanal, sodass man sich anhand von Praxisbeispielen ein Auge machen kann.

Viele Dinge lassen sich in einem ersten Gespräch aufgreifen und bereits bei den ersten Ideen der Agentur merkt man, wie hoch die Kreativität ist und sollte auf sein Bauchgefühl hören.

Handelt es sich jedoch um Produktvideos oder Lehrvideos, welche nicht animiert sind und selbst mit Mitarbeitern des Unternehmens aufgenommen werden, bietet es sich an diese selbst zu produzieren, da hierbei keine besonderen Einstellungen notwendig sind. Die meisten kann man sich selbst aneignen.

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

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