Existenzgründung: Der richtige Server für meine Webseite

Die Tinte auf der Gewerbeanmeldung ist noch nicht ganz getrocknet, da haben die meisten Unternehmer und Selbstständigen bereits ihre erste eigene Webseite ins leben gerufen. Mensch, was freuen sich die meisten, denn wo wird das meiste Geld gemacht? Genau: Online! Und woher kommen heutzutage die meisten Besucher? Genau, auch über das Internet.

Doch wo lagern Sie Ihre Webseite? Klar, höre ich viele jetzt rufen, ich suche mir einen günstigen »Server« und da packe ich meine Homepage drauf. Kennen Sie endlose Wartezeiten, wenn Sie ein Feld angeklickt haben? Noch schlimmer wird es, wenn Sie im Backend Dinge ändern möchten. Zum Beispiel WordPress. WP ist auf einem billigen Server langsam, da macht das Arbeiten im Backend keinen Spaß.

Mein Tipp, sparen Sie nicht beim Server. Im Grunde gibt es zwei Varianten von Root-Servern, die für Sie in Frage kommen: Rootserver und Virtual-Root-Server. Denken Sie daran, große Portale wie Amazon oder Zalandoo haben ermittelt, dass jede zehntel Sekunde dort im Jahr mehrere hunderttausend Euro ausmachen. Wenn es einem Besucher bei einem Klick zu lange dauert, verlässt er die Webseite. Dadurch geht bares Geld verloren.

Einen guten Serververgleich gibt es auf folgender Seite: Server-Vergleich

Eines vorab. Sie stellen bei sich keinen Server ins Büro. Das machen große Unternehmen, die eigene Infrastrukturen für Ihre Daten schaffen. Wenn wir hier von Servern sprechen, meinen wir: Server mieten. Der steht dann irgendwo, am besten in Deutschland, damit die Zugriffszeiten geringer ausfallen. Wenn Sie in den USA-Fuß fassen wollen, sollten Sie sich nach einem Server in den USA umsehen.

Was ist ein Rootserver?

Einen Rootserver setzen Sie komplett selber auf. Das bedeutet, dass Sie nach der Mietung des Servers auf sich selber gestellt sind. Sie suchen sich ein Betriebssystem aus, zum Beispiel eine Linux-Distribution wie Ubuntu. Danach haben Sie entscheiden sich zwischen einem Webserver, zum Beispiel Apache oder Nginx.

Diese Einrichtung dauert länger, als bei einem vServer. Dafür ist die Performance deutlich höher. Richtig konfiguriert laufen sogar träge Blogs wie WordPress angenehm flüssig.

Sie sorgen selber für Ihre Sicherheit. Relevante Updates erreichen Ihren Server schneller. Und Sie können auf Datentransferprotokolle wie FTP verzichten, wenn SSH für Sie reicht. Dadurch können Sie große Scheunentore, über die Einbrecher kommen können, bereits im Vorfeld vermauern.

Was ist ein vServer?

Ein Virtual-Server oder vServer ist ein Stückchen eines riesigen Servers. Für Sie wird CPU-Last und Speicher reserviert. Allerdings kann es hier zu Engpässen kommen, wenn in Ihrem Cluster andere große Webseiten laufen. Generell ist die Geschwindigkeit eher Mittelmaß und Updates für größere Geschwindigkeit kostet meist mehr.

Der Vorteil hier ist, dass solch ein Server meist vollständig eingerichtet ist und die meisten Webapllikationen laufen werden. Allerdings wird hier vom Hoster darauf geachtet, dass die breite Maße bedient werden kann. Deshalb laufen hier in der Regel ältere PHP-Versionen, FTP ist meist der einzige Zugangsweg. Es dauert, bis Updates eingespielt werden.

Der richtige Server?

Ein Root-Server oder auch Dedicate-Root-Server genannt, kann günstiger sein als ein vServer. Da kommt es auf den Service und die Power an, die gebraucht wird. Wenn Sie eine eigene Seite aufsetzen, überlegen Sie vorher ihr Budget und was Sie in den nächsten Jahren mit der Seite vorhaben. Auf http://rootservermieten24.de/ können Sie eine gute Übersicht über die gängigsten Server finden.

Wenn Sie Ihre Webseite von einer Webagentur machen lassen, fragen Sie danach, ob die Webseite auf einem schnellen Root-Server liegen wird. Denn Geschwindigkeit ist heute für Google ein wichtiges Kriterium bei der Suchmaschinenoptimierung.

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