Hartz IV: Langzeitarbeitslose würden im Durchschnitt Stundenlöhne von 6,29 Euro akzeptieren

Die Arbeitsagentur hat über eine Studie ermitteln lassen, zu welchen Konzessionen Langzeitarbeitslose bereit sind, um wieder in Arbeit zu kommen. In vielen Punkten zeigen die Hartz-IV-Empfänger viel Bereitschaft zu Zugeständnissen: so akzeptieren alleinstehende ALG-II-Empfänger im Durchschnitt sogar Stundenlöhne von 6,29 Euro.

Familienväter hingegen wünschen durchschnittlich mindestens 7,58 Euro und bewegen sich hiermit auf einer Linie mit den Forderungen der Gewerkschaften und der SPD nach einem gesetzlichen Mindestlohn.

Langzeitarbeitslose sind in der Regel bereit, eine Stelle unter ihrem Qualifikationsniveau anzunehmen. Auch das Vorurteil, dass Hartz-IV-Empfänger sich auf den Sozialleistungen ausruhen, wurde durch die Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung nicht bestätigt: bei vielen Erwerbslosen ist eine hohe Bereitschaft an Eigeninitiative zu erkennen, wenn auch häufig unter erschwerten Bedingungen. Gerade Alleinerziehenden fehlt meistens die ausreichende Kinderbetreuung.

Nur in einem Punkt sind die Arbeitslosen nicht flexibel: den Wohnort würden zwei von drei Erwerbslosen nicht wechseln, nur um eine neue Stelle anzutreten.

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

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