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Köln: Dank KfW, IHK und weiteren öffentlichen Institutionen gibt es seit vielen Jahren ein Förderprogramm für insolvenzgefährdete Unternehmen: das Programm „KfW Runder Tisch“. Selbstverständlich fällt es wohl keinem Mittelstands-Unternehmen leicht, diese Unterstützung zu beantragen, doch die Erfolge sind so überzeugend, dass ich – als gelisteter Berater – Ihnen im Folgenden das Roundtable-Förderprogramm näher bringen möchte – im Interview mit den SteadyNews:

Frage 1: Herr Lambert Schuster, ich weiß von Ihnen, dass Sie seit vielen Jahren beim Förderprogramm „KfW Runder Tisch“ als Sanierungsberater tätig sind: wie sind Ihre Erfahrungen – für welche Unternehmen und welche Branchen lohnt es sich, wie sind die Erfolgsaussichten und können auch Kleinstunternehmen davon profitieren?

L. Schuster: Jedes Unternehmen in aktuellen Schwierigkeiten kann von dem Programm „Runder Tisch (RT)“ profitieren und zwar durch eine kompetente Sanierungsberatung. Diese professionelle Unterstützung von externen Beratern wird aus Zuschüssen der KfW gefördert. So bleiben die Kosten für die betroffene Firma überschaubar. Das trifft besonders auf kleine und Kleinstunternehmen zu. Die Beratung lohnt sich für jeden Betrieb in der Krise, egal aus welcher Branche. So mancher Betrieb konnte von mir durch diese Sanierungsberatung wieder zum Besseren geführt werden: Gaststätten, Transportunternehmen, Werbeagenturen, Veranstalter; Handelsunternehmen oder auch Weiterbildungsinstitute.

Das Programm Runder Tisch ist eingebettet in eine Reihe von Beratungsprogrammen, die die KfW fördert. Nach dem Neustart zeigt die „Turn Around Beratung“ den Weg aus der Krise. Ein wieder gefestigtes Unternehmen in Nordrheinwestfalen kann danach durch die Potenzialberatung gefördert werden. Hier geht es darum, Unternehmen und Beschäftigte bei der Sicherung und dem Ausbau von Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung zu unterstützen.

Frage 2: Wie definiert sich ein „Kurz vor der Insolvenz“ – was sind die Alarmzeichen, auf die man als Unternehmer reagieren sollte, um noch rechtzeitig einzugreifen?

Lambert Schuster: Ich will es mal plastisch formulieren: Wenn die Ausgaben laufend höher sind als die Einnahmen, dann lebt das Unternehmen von der Substanz und über kurz oder lang entstehen Schulden. In der Regel sind Unternehmen zum Beginn des Runden Tisches stark verschuldet. Sie haben Kredite bei der Bank aufgenommen, können die Rechnungen der Kreditoren nicht zügig begleichen oder haben gar Mietaußenstände.

Frage 3: Wie ist das Prozedere? Ich hätte als sanierungsbedürftiges Unternehmen eine hohe Hemmschwelle zu überwinden, um mich überhaupt mit einem Berater wie Ihnen in Verbindung zu setzen. Was erwartet mich, wenn ich es wage?

Lambert Schuster: Das Prozedere ist bewusst einfach gehalten. Die Unternehmen wenden sich an ihre Regionalpartner. Das sind die ersten Ansprechpartner vor Ort, meist die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer. Hier stellen Sie Ihren Beratungswunsch vor und liefern alle gewünschten Informationen. Sodann wird ein gelisteter Unternehmensberater zugewiesen. Die Sanierungsberatung soll immer mit einer Schwachstellenanalyse beginnen.

Frage 4: Sie sind seit vielen Jahren in der Sanierungsberatung Experte: was sind Ihre besonderen Stärken, wie unterscheiden Sie sich von anderen Sanierungsberatern?

Lambert Schuster: Eine gute Sanierungsberatung ist sehr anspruchsvoll. Die Krisenursache sehr vielfältig sein. In der ersten Phase müssen meistens schnell Liquiditätsprobleme angegangen werden. Danach sind die Kosten zu durchforsten. Erst jetzt kommt der wichtigste Schritt: Wie können die Einnahmen verbessert werden? In all diesen Bereichen liegen meine Kompetenzen. Meine Stärke ist die Breite! Über vierzig Jahre Erfahrung. Davon profitieren jetzt seit acht Jahren meine Kunden in der Beratung. Ich biete Erfahrung, Ehrlichkeit und enormes Breitenwissen für die Kunden und für ihr Unternehmen.

Frage 5: Nun zum Schluss zum Wichtigsten: was gibt es an Fördermitteln, mit welchen Kosten müssen insolvenzgefährdete Unternehmen rechnen?

Lambert Schuster: Der Berater erhält im Rahmen des Förderprogramms Runder Tisch eine Aufwandsentschädigung. Gefördert werden bis zu 10 Tagewerken. Die Unternehmen bezahlen lediglich die Umsatzsteuer auf das Netto-Beraterhonorar und die Fahrtkosten des Beraters in Höhe der gesetzlichen Fahrtkostenpauschale für Dienstreisen.

Lambert Schuster
Unternehmensberater
S&P Unternehmensberatung GmbH
Oberländer Ufer 154a
50968 Köln
Tel.: +49-02236-375125

www.LambertSchuster.de
ls@lambertschuster.de

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

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