Social Media Marketing am Beispiel Eva Ihnenfeldt – Teil 3

Nachdem wir in der letzten Folge den „idealen Kunden“ in Form einer fiktiven Persona entwickelt haben, geht es nun darum, wie dieser Mensch das Produkt, nach dem er sich sehnt, finden kann. Es geht also darum, Gemeinsamkeiten zwischen Anbieter und Adressat zu finden. Haben die Beiden gemeinsame Kontakte? Können sie sich irgendwo an den selben Orten begegnen? Gibt es ein Bindemittel, um das Vertrauen und die Beziehung wachsen zu lassen? Die Frage lautet also im Vertrieb immer: „Wie kommt das richtige Produkt zum richtigen Zeitpunkt und richtigen Ort in der richtigen Menge und Verpackung zum richtigen Kunden?“

Nina braucht Veränderung

Bild von Chakkree Chantakad auf Pixabay 

In der letzten Folge haben wir festgestellt, dass Nina an ihrer jetzigen Lage leidet und spürt, dass sie Veränderung braucht. Da sie in erster Linie beruflich unter einer gesundheitsgefährdenden Umgebung leidet und sich beruflich verändern muss, sind die Business-Netzwerke LinkedIn und XING wichtig für sie als Social Media Portal. Sie sucht nach Jobs, Gleichgesinnten, baut ihre Kontakte auf bei XING, hofft, über Beziehungen und eine gezielte Suche spannende Weiterbildungen zu entdecken, Netzwerkveranstaltungen oder auch Jobmöglichkeiten und Wunschunternehmen.

Wie kann ich Nina bei XING und LinkedIn begegnen?

In unserer digitalen Zeit bietet es sich an, über kostenfreie Online-Angebote in Kontakt zu kommen. Um Vertrauen aufzubauen, können Online-Video-Veranstaltungen durchgeführt werden, die genau die Zielgruppe ansprechen. Ich kann als langjährige Dozentin und Trainerin 45-mimütige Videokonferenzen mit bis zu 16 Teilnehmern durchführen, bei denen ich einen bestimmten Aspekt des beruflichen Wandels thematisiere und mit den Teilnehmern live erarbeite.

In der Vorankündigung und im Anschluss an die Kurzseminare kann ich auf meinen Blog und den Newsletter hinweisen. Ich werbe darum, über den wöchentlichen Newsletter in Kontakt zu bleiben.

Um mögliche Teilnehmer auf mein kostenfreies Angebot aufmerksam zu machen, spreche ich mögliche Empfehler über XING an. Geeignet sind Multiplikatoren, die beruflich mit Menschen aus meiner Zielgruppe umgeben sind. Ich mache ihnen die Empfehlung für ihre Kontakte so leicht wie möglich, damit sie keine Arbeit damit haben.
– Empfehlung per Statusmeldung
– Empfehlung als kurzer E-Mail-Text mit Verlinkung
– Empfehlung formuliert für einen Twitter-Tweet, einen Facebook-Post, eventuell auch einen Instagram-Post.

Was kann ich noch tun für den kostenlosen Workshop?

– Artikel in den SteadyNews schreiben und in allen sozialen Netzwerken verteilen. Für Twitter und LinkedIn passende Hashtag verwenden
– im Newsletter-Teaser auf den Workshop aufmerksam machen. Eine Exklusivität für meine Newsletter-Abonnenten hinzufügen: Wer an dem Workshop aus meinem Abonnenten-Kreis teilnimmt, erhält ein kleines Präsent – eine Postkarte von mir mit einem selbst verfassten kleinen Gedicht und Wunsch.
– Bei Facebook mit einem kleinen Selfie-Video auf das Angebot aufmerksam machen. Dabei die Frage/  das Thema des Workshops so aufbereiten, dass wir eventuell in der Kommentarspalte darüber ins Gespräch kommen.

Weitere Social Media Vertriebswege

Meine liebste und intensivste Gemeinschaft habe ich bei Facebook – mit 2.500 Kontakten. Zu vielen von ihnen passt das, was ich anbieten und leisten kann – das weiß ich. Natürlich könnte ich eine Facebook-Gruppe starten, doch das erfordert sehr viel Arbeit und ist nur bedingt geeignet, um zahlende Kunden zu gewinnen. 

Ich weiß, dass nicht wenige meiner Kontakte (die mich und meine Arbeit gut kennen und mir immer wieder bestätigen, wie sehr sie meine pädagogischen und strategischen Werte schätzen) gern bereit wären, mich zu fördern. Hier werde ich – ähnlich wie bei meinem Xing-Multiplikatoren – einige Vertraute anschreiben oder ansprechen, um sie darum zu bitten, mich und meine Leistung weiter zu empfehlen.

Da es viele veränderungswillige Menschen gibt, die Anspruch auf einen öffentlich geförderten Coachinggutschein haben (zum Beispiel Arbeitslose, Gründungswillige, Mütter und Väter nach der Elternzeit, Berufsrückkehr/Innen) denke ich, dass uns im Austausch so einige Möglichkeiten einfallen, mit denen wir Betroffene unterstützen können.

Hochinteressant für meine Ziele sind meine vielen Kontakte zu Behörden, Wirtschaftsförderungen, Beratern und themennahen Öffentlichen Institutionen. Wir alle haben den gleichen Wunsch: Kollegen, Freunden, Familienangehörigen und Ratsuchenden weiterhelfen zu können, wenn diese professionelle Unterstützung brauchen auf ihrem Weg. Ich werde viel lernen in diesen Gesprächen, werde neue Kontakte knüpfen durch Empfehlungen, werde wertvolle Erkenntnisse gewinnen in Bezug auf das, was gebraucht wird und was ich noch ergänzen und optimieren kann bei meinem Angebot.

Fazit für den Vertrieb im digitalen Zeitalter

Der digitale Wandel ist eine riesige Herausforderung für die meisten von uns, und mein leidenschaftlicher Wunsch ist es, hier nach Kräften das Beste zu geben, was ich geben kann. Natürlich will ich auch damit meinen Lebensunterhalt bestreiten und Ressourcen für weitere Investitionen und Entwicklungen aufbauen – doch in erster Linie geht es mir um den Menschen.

Jedes Produkt ist anders, jede Vision und jeder Antrieb für Unternehmende ist anders. Liebt der eine die Gestaltung von Blumenarrangements, liebt der andere technische Lösungen für gesunde Raumluft. Jeder von uns ist einzigartig und unersetzbar.

Im Vertrieb sind die persönlichen Kontakte das Entscheidende. Diese persönlichen Kontakte wissen, wer wir sind und warum sie uns schätzen und uns vertrauen. Eine Kombination von „Lerne mich und mein Produkt unverbindlich kennen“ und „Ich bin da, wenn Du mich kontaktierst, weil Du eine Empfehlung bekommen hast“ ist das Wichtigste, um ein solides Business-Gebäude aufzubauen. Das ist der Vorteil der kleinen Anbieter: Statt teure Werbung zu schalten, verbinden sie Marktforschung, Produktentwicklung, Schnupperangebote mit Beziehungspflege und verlässlicher Netzwerkarbeit. Vertrieb ist wie eine Vereinszugehörigkeit: Wer gibt, wird erhalten – wer haben will, wird einsam. Wenn eines gleich bleibt im digitalen Wandel, dann ist es die Rolle der Zwischenmenschlichkeit.

Im vierten Teil der Serie werden wir uns der SWOT-Analyse widmen und entwickeln daraus eine grundlegende Marketingstrategie.

Teil 1: Die 4 P’s im Marketing

Teil 2: Zielgruppe und Persona

Eva Ihnenfeldt: Coach für Beruf, Karriere, (Social Media)-Marketing

Einen Überblick über mein Coachingangebot inklusive Zielgruppen, Honorar für Selbstzahler und mögliche Finanzierungsquellen finden Sie hier in den SteadyNews

Kontaktdaten

Eva Ihnenfeldt
Coach für Beruf, Karriere, (Social Media)-Marketing
Mobil: 017680528749
E-Mail: [email protected]
Impressum

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

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