Arte-Doku: Wie Künstliche Intelligenz unsere Welt verändert

Im April 2021 veröffentlichte arte eine 54-minütige Dokumentation aus dem Jahr 2018 zur Thematik der Künstlichen Intelligenz auf YouTube. Selbstverständlich ist in den letzten drei Jahren noch vieles passiert, was man 2018 noch nicht kommen sah – und doch ist diese Dokumentation sehenswert. Durch die weltweite Corona-Pandemie hat sich vieles schneller entwickelt, als gedacht. Der Siegeszug des Digitalen hat weiter an Geschwindigkeit zugelegt – vor Allem im Bereich der selbstlernenden Maschinen und der daraus entstehenden Algorithmen, die zunehmend Entscheidungen für den Menschen übernehmen. Ich habe Notizen zur Dokumentation angefertigt und selbstverständlich das Video eingebettet. Würde mich freuen, wenn die Notizen für Interessierte nützlich sind.

1997 schlug zum ersten Mal ein Schachcomputer einen Schachgroßmeister: Deep Blue von IBM brachte Kasparow dazu,. aufzugeben. 2016 beim spektakulären Sieg im Spiel „Go“ war der Computer Alpha Go in der Lage, während des laufenden Spiels hinzuzulernen. Nun kann sogar ein Supercomputer im Poker gewinnen, kann bluffen, Taktieren, seine menschlichen Gegner in ihrem Verhalten einschätzen. Und das mit Algorithmen.

Künstliche Intelligenz gilt heute als „Heiliger Gral der mächtigsten Konzerne der Welt“.

Bild von Markus Winkler auf Pixabay 

Fair von Facebook: Institut für KI und Deep Learning. Daten analysieren, die zwischen den 2 Mrd. Nutzern täglich ausgetauscht werden. KI erkennt Interessen, filtert unangemessen Inhalte heraus und passt die angezeigten Inhalte individuell an. Die Bilderkennung von Facebook/Instagram ist extrem filigran geworden dank neuronaler Netze.

IBM’s Watson: 2011 schlug Watson in der TV-Show Jeopardy Seine menschlichen Gegner vernichtend, da er schon damals ganze Sätze verstehen und zu ihrer korrekten Frage zurückführen konnte.

Heute kann Watson in der Krebsforschung wertvolle Unterstützung leisten – sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie. Die Entwickler hoffen, dass ihre Supercomputer schon bald über jeden Menschen so viele gesundheitliche und medizinische Daten zur Verfügung haben, dass sie nicht nur körperliche Störungen, sondern auch psychische Erkrankungen genau erkennen können. Das funktioniert schon heute erstaunlich gut. Das Computerprogramm konnte bei 300 Probanden sogar psychische Auffälligkeiten und Verhaltensänderungen erkennen, die dem Psychiater entgangen waren.

Künstliche Intelligenz und selbst fahrende Autos. Nutonomy ist schon sehr weit in der Entwicklung. Das Schwierigste bei der Programmierung der selbstfahrenden Autos ist die Entscheidungsfindung. Da haben die Steuerungssysteme noch Schwierigkeiten und sind dem intuitiven Menschen unterlegen.

KI und Job-Verlust: Die Dinge werden sich schneller verändern, als wir denken. Der Mensch konkurriert in immer mehr Bereichen mit der künstlichen Intelligenz. Beispiel Werbespots. Eine Agentur aus Japan konnte mit ihrem KI-Programm prämierte Werbespots analysieren und dank des Algorithmus erfahren, welche Erfolgsfaktoren Werbespots bei bestimmten Produkten und Zielgruppen haben sollten. Der Agentur hat sich für eine künstliche Kreativdirektorin entschieden. Schon jetzt leistet sie bei der Konzeption erfolgreicher Werbung wertvolle Arbeit.

Chatbots: Maschinen, die differenziert mit Menschen kommunizieren. Sprechen, verstehen, analysieren. Intelligente Systeme, die in Roboter eingebaut werden und mit Menschen interagieren. Der Roboter Pepper wurde konstruiert, um sich mit Menschen sprachlich auszutauschen. Doch es gibt noch keine Maschinen, die auch nur so intelligent sind wie eine Ratte. Sie sind immer sehr spezialisiert auf spezialisierte Aufgaben. Ihnen fehlt der „gesunde Menschenverstand“. Forscher arbeiten bereits am „unüberwachten Lernen“, um an diesen gesunden Menschenverstand heranzukommen. Doch die Hürden sind noch sehr hoch. Wie lange wird es dauern, bis eine allgemeine Künstliche Intelligenz – ja eine Superintelligenz machbar ist? Werden Menschen sich auf Kunst und Emotionen konzentrieren und alles Menschen-Unabhängige den Maschinen überlassen? Wie kann man in diesem Szenario die Kontrolle bewahren?

Es ist eine problematische Entwicklung: Philosophische Fragen müssen diskutiert werden, da es sich um eine philosophische Fragestellung handelt – nicht nur um eine soziologische. Eins ist klar: Diese revolutionäre Entwicklung wird die menschliche Gesellschaft auf dem Planeten Erde entscheidend prägen.

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

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