Home / Hintergrund / 5 Argumente für einen eigenen Blog – Content Marketing statt Werbung!

Coca-Cola tut es, Schwarzkopf tut es, Red Bull und viele andere tun es. Sie haben sich von kommerziellen Werbeaussagen abgewandt und setzen zunehmend auf Information und Unterhaltung über Content Marketing. In den USA setzen über 91 Prozent aller B2B Unternehmen (Unternehmen die Business Kunden beliefern) und 86 Prozent der B2C Unternehmen (Endverbraucher Kunden) auf das so genannte „Content Marketing“ – und Herzstück ist immer der/ das eigene Blog.

Was steckt hinter Content Marketing?

Wir sind mündige Konsumenten geworden. Wir kommen nicht mehr ausgehungert aus schlechten Zeiten und lassen

Vorsicht! Bei Facebook trügt sehr oft der Schein...

Vorsicht! Bei Facebook trügt sehr oft der Schein…

uns leicht verführen – wir WOLLEN konsumieren und dabei als Partner und ernstzunehmende Kunden wahrgenommen werden. Wir denken nach über Produkte und haben Freude daran bei der Entwicklung und Gestaltung gefragt zu werden.

Wer klickt schon auf eine „Homepage“?

Mal ehrlich – wie oft geben Sie gezielt die Internetadresse eines Unternehmens ein? Im Normalfall sucht der Webnutzer nach Informationen und Unterhaltung, indem er Keywords googlet – und genau hier setzt Content Marketing an. Ob der Profi nach einer „Kabelzugentlastungsschelle“ googlet oder die junge Dame nach einer „Haarverlängerung“ – man geht zu Google und lässt sich von den Suchergebnissen inspirieren – und genau hier setzt der eigene Blog an – mit Themen die für die potentiellen Kunden interessant sind!

5 Argumente für einen eigenen Blog

  1. „Mein Blog gehört mir“! Immer wieder erleben Unternehmen dass ihre schöne Social Media Strategie zusammenbricht: Qype als Bewertungsplattform wird verkauft, Facebook Fanpages haben kaum noch Reichweite, Foren schließen kommerzielle Experten von einem Tag zum Anderen aus. Ein eigener Blog ist genau so Eigentum wie die Homepage. Alles was dort geschrieben und verbreitet wird bleibt archiviert erhalten.
  2. „Content is King“! Egal was Sie verkaufen oder welche Dienstleistung Sie erbringen, Themen sind unerschöpflich. Auch ein Europlattenhändler kann News zum internationalen Palettenhandel recherchieren, und auch ein Architekt kann viel berichten über Trends, Modelle und Projekte. Je mehr Sie schreiben desto relevanter wird Ihre Seite für Google – und Sie werden gefunden!
  3. „Wir wollen virales Marketing“! Bei WordPress (jede sechste Website weltweit wird schon mit der Blogsoftware WordPress erstellt) ist es möglich, die Blogartikel automatisch mit Twitter, Facebook und Xing zu verbinden. Sie schreiben also einen einzigen Text – doch dieser geht automatisch zu Ihren anderen Accounts. Das ist keine Belästigung für die Leser, und Sie können Fotos, Sprüche, externe Links und News beliebig in den Netzwerken individuell hinzufügen, wie es gerade passt.
  4. „Ich schaff nicht alles allein“! Genau so wie bei einem Mitarbeiter- oder Kundenmagazin kann ein Blog auch von einer externen Agentur redaktionell betreut werden – natürlich in enger Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. Denn branchenspezifische Themen müssen nicht unbedingt von eigenen Mitarbeitern bearbeitet werden. Posts bei Facebook und Twitter hingegen müssen schon selbst geschrieben werden – denn hier geht es um Dialog und Interaktion, das kann eine externe Agentur kaum leisten.
  5. „Ich will eine Pull-Strategie!“ Natürlich kann man bangen, warten und hoffen, dass potentielle Kunden im rechten Moment das Richtige googlen (oder bei Twitter, Facebook, Xing und Co finden) um sie für den Blog zu gewinnen, doch in Kombination mit einem E-Mail Newsletter klappt das viel besser und gezielter. Wenn man die Blogbeiträge im Newsletter verlinkt hat man regelmäßigen wertvollen Inhalt und wird zum Magazin für seine Kunden. So gewinnt man nicht nur Neue hinzu -. man bindet Kunden! Und man gewinnt die Herzen durch den kostenlosen Service an Information und Unterhaltung.

Fazit: Besuchen Sie mal das Coca-Cola Magazin Journey (es gibt überhaupt keine reguläre Website von Coca-Cola mehr!) und lassen Sie sich inspirieren. Lesen Sie mal das Online Magazin von Schwarzkopf  und lernen Sie von den Besten: Die Homepage ist die elektronische Visitenkarte mit allen Firmeninformationen – doch das eigentliche Marketing passiert über den Blog!

Erstellen Sie Ihre eigene Social Media und Content Marketing Strategie in unserem Zertifkatslehrgang zum Social Media Manager (IHK). In Präsenz- oder auch interaktiven eLearning Kursen – alle Veranstaltungen im Überblick hier

 

 

 

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

4 thoughts on “5 Argumente für einen eigenen Blog – Content Marketing statt Werbung!

  1. Daran sieht man, dass man uns Blogs & vor allem den Content braucht. Das Wort übrigens geistert derzeit durch so ziemliche alle Social Media Accounts…endlich! Und gelunger Artikel, Chapeau!

    Mfg Christian Gera (Blogger freizeitcafe.info & Bloggerherz)

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