Industrieroboter: Begriff und Geschichte einer revolutionären Technologie

Roboter sind schon überraschend lange ein Teil menschlicher Geschichte. Als Produkt eines einmaligen Erfindungsgeistes erblickten die ersten Roboter bereits Ende der fünfziger Jahren das Licht der Welt. Heutzutage haben sie eine beispiellose Erfolgsgeschichte zu erzählen, dessen Ende noch lange nicht absehbar ist. Obwohl sie schon vielfältig in der Produktion, besonders in Industrien, eingesetzt werden, ist ihre Verwendung statistisch veranschaulicht eine exponentiell steigende Kurve.

Doch woher kommt eigentlich der Begriff Roboter? Was unterscheidet sie von Maschinen? Wer erfand und programmierte die ersten Roboter und gab es sie zuerst in der physischen oder der literarischen Welt?

Der Begriff Roboter

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay 

Der Begriff Roboter ist zunächst einmal abzugrenzen von dem Begriff der Maschine. Maschine können ganz bestimmte Aufgaben selbsttätig ausüben, aber eben auch nur diese. So ist zum Beispiel ein Automat, der durch eine bestimmte Tastenkombination die Süßigkeit herausgibt, eine Maschine. Auch eine Kaffeemaschine ist – wie der Name schon sagt – eine Maschine, weil sie eben nur eines kann: Kaffee.

Roboter dagegen sind programmier- und umrüstbar und damit abgrenzbar von Maschinen. Ein Roboter ist flexibel und kann nicht nur eine bestimmte, sondern mehrere Aufgaben oder Arbeitsvorgänge ausführen. Während der Fräsautomat wirklich nur Fräsen kann, kann ein Roboter so programmiert werden, dass er greifen, montieren, schweiße, bohren oder kleben kann. Und das manchmal sogar simultan. Ein Staubsaugroboter zum Beispiel staubsaugt nicht nur, sondern scannt gleichzeitig seine Umgebung und seinen eigenen Standort, geht Hindernissen aus dem Weg und speichert Daten ab.

Der Name Roboter nun kommt von dem tschechisch/slawischen Wort „Robota“. Das bedeutet so viel wie Arbeit oder Fronarbeit. Karel Čapek, ein tschechischer Schriftsteller, bezeichnete Maschinenmenschen dann erstmals als Robot und der russisch-amerikanische Science-Fiction-Autor Isaac Asimov übernahm diesen Begriff für seine eigenen literarischen Ergüsse.

Die Entstehung des Begriffs durch Science-Fiction Romane kann zudem auch den Robotern anhängenden beängstigenden Ruf erklären, wurden diese schließlich zunächst als – sowohl in Äußerlichkeiten als auch Intelligenz – menschenähnliche Maschinen dargestellt.

Die Geschichte der Roboter außerhalb von Science-Fiction

Im Unterschied zu der Darstellung in Büchern und Filmen, begannen Roboter im echten Leben stattdessen mit ihrer technischen Erfindung im Jahre 1959 wie einarmige Banditen auszusehen. Die physische Gestaltung beläuft sich – besonders bei Industrierobotern – meist auf einen einzelnen Roboterarm, der imstande ist, verschiedene Werkzeuge zu halten und Aufgaben auszuführen.

Es war die in den 40er Jahren erfundene Transistortechnik, die es den schlauen Köpfen der Menschheit schließlich endlich ermöglichte, die bereits in vielen Entwürfen und Skizzen gezeichneten Roboter auch tatsächlich zu verwirklichen und zu programmieren.

Der allererste Roboter hieß Unimate und wurde von George Devol und Joseph Engelberger gebaut und programmiert. George Devol meldete bereits 1954 das Patent an, doch erst 1956 traf er bei einer Cocktailparty auf den Unternehmer, Physiker und Ingenieur Joseph Engelberger. Dieser hatte einerseits das nötige Kleingeld und war andererseits großer Fan der Science-Fiction Geschichten Isaac Asimovs.

Nun machten sich die beiden gemeinsam ans Werk und schon drei Jahre später, 1959, stellten sie schließlich einen Prototyp des Unimate vor. Dieser konnte bereits rund 200 Operationen durchführen und wurde 1961 bei General Motors in der Produktion eingesetzt. Damit war der Weg geebnet für den Siegeszug der Robotik, der bis heute anhält.

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

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