Social Media und die kreative Leitidee: Teil 3

Es gibt kein Rezept für die erfolgreiche Social-Media-Kommunikation. Zwar wird immer wieder versucht, solche Kuchenback-Rezepte zu definieren: Emotionale Bilder, authentische Videos, informative Texte… Anzahl und Zeitpunkt der Posts, ideale Kanäle, Aufbau der Adressaten… doch meistens sind Unternehmen nach einiger Zeit enttäuscht und man spürt, wie Social Media zu einem leblosen Pflichtprogramm wird: Man muss ja zwei bis drei Posts bei Facebook in der Woche bringen, am besten mit Redaktionsplan, dann hat man es in einem Rutsch hinter sich 😉

Unzählige Facebook-Fanpages sind so aufgebaut und langweilen die Fans, Twitter-Accounts verwaisen, Blog-Beiträge werden eva_ihnenfeldt_fotoimmer seltener. Interessant wird es eigentlich immer erst dann, wenn Jemand interagiert und der Social Media Manager Support leisten kann. Oder wenn auf Kritik reagiert werden muss… Nun also die Anleitung für alle Anbieter, die mehr wollen als dekorative Social-Media-Kosmetik:

Anleitung zur Identifizierung der kreativen Leitidee

Schritt 1: Welches Problem löst Du – also wirklich ganz speziell Du?
Jeder Verband ist seinen Mitgliedern verpflichtet – und jeder Handwerker seinem Gewerk. Und doch gleicht kein Verband dem anderen, und auch kein Friseur gleicht seinem Wettbewerber. Natürlich gibt es auch viele Verbände und Friseure, die so mangelhaft sind, dass sie es einfach nicht verdienen, zu existieren – doch sehr viele sind wirklich großartig und unaustauschbar. Sie lösen ganz spezielle Probleme ihrer Kunden und Mitglieder, schade nur, dass sie das nicht auf den ersten Blick vermitteln können!

Um herauszufinden, welches ganz spezielle Problem für meine ganz speziellen Kunden ich löse, versetze ich mich in den begeistertsten, treuesten Kunden hinein, der mir einfällt. Ich schaue mir mein Unternehmen aus seiner Perspektive an und spreche aus, was mich so begeistert und hält. Nur hier bekomme ich… Nur hier erfahre ich… Nur hier kann ich… Probleme sind in unserer heutigen Zeit nämlich selten funktional. Wir bewegen uns mit unseren Problemlösungen weiter oben auf der Maslowschen Bedürfnispyramide, statt messbarer Lösung (jedes Produkt ist eine Problemlösung) zählen häufig Emotion und das gemeinsame Wertesystem, um einem Friseur oder Verband treu zu bleiben.

Schritt 2: Wer genau bist Du – und in welcher Umgebung agierst Du?
Im Marketing nennt man diesen Teil der Vorbereitung für die Entdeckung der „kreativen Leitidee“ die IST-Analyse, die meist in einer Stärken/ Schwächen+ Chancen/ Risiko Analyse (SWOT-Analyse) erfolgt. Wir erstellen gemeinsam eine Anamnese – so vollständig und objektiv wie möglich. Das fällt Organisationen und Anbietern sehr schwer, weil ihre Ziele, Wünsche und Beurteilungen den Blick trüben. Ich empfehle eine gründliche Recherche von Wettbewerb und Markt, bevor man sich ans Werk macht, denn nur, wenn man der Realität aus Zahlen, Daten, Fakten objektiv und furchtlos ins Auge blickt, kann man im Anschluss die eigenen Stärken und Schwächen definieren – und den Markt auf seine Chancen und Risiken hin realistisch einschätzen.

Recherche ist ein aufwändiges Werk. Jeder, der schon einmal einen Businessplan geschrieben hat, weiß das. Nimmt man einen Berater bzw. Coach für die Identifizierung der kreativen Leitidee hinzu, wird man diesbezüglich „verwöhnt“ – das erledigt dieser, bevor man sich zusammensetzt und präsentiert die Ergebnisse zu Beginn des Workshops. Doch es hat auch viel für sich, das selbst zu tun – man muss sich nur diszipliniert die Zeit nehmen. Meiner Erfahrung dauert es auch bei regelmäßigem Marktstudium mindestens ein Tagewerk, bis man Markt, Trends und Wettbewerb umfassend recherchiert hat. Aus diesen Erkenntnissen lässt sich nun leicht die SWOT-Analyse erstellen.

In der nächsten Folge der Serie werden Schritt 3 und 4 erläutert. Die Serie schließt dann mit dem 5. Schritt und einem Fazit.

Eva Ihnenfeldt: Superhelden-Coaching – Deine Traumwelt, Deine Kraft Was wäre, wenn wir dank Streaming, YouTube und Social Media unsere eigenen Interpretationswelten bauen? Abseits von Religionen und Ideologien als Regisseure unserer Realität – selbstbestimmt mit Bedeutung gefüllt? Das ist mein Job: Gemeinsam mit meinen Klienten gestalten wir ihre Realität neu – nicht Fakten entscheiden, sondern die selbstgewählten Interpretationen. So können meine Klienten erkennen, wie großartig sie sind. Die Superhelden-Transformation In meiner Kindheit wurde ich zur Superheldin, um zu überleben. Fantasie rettete mich: unsichtbare Gefährten, Zauberwelten, starke Vorbilder aus dem Fernsehen – mutig, selbstbewusst, unregierbar. Als Einzelkind träumte, malte, schrieb und spielte ich mir ein emanzipiertes Leben mit meinen Barbies zurecht. Ab der Pubertät wurde ich meine eigene Superheldin: halb Heilige, halb Rebellin – mal Mary Poppins, mal Cruella de Vil. In der prozessorientierten Psychologie heißt das: Traumwelten aufbauen. Mein Coaching Heute baue ich mit Klienten Superhelden-Traumwelten. Als „heilige Verbrecherin“ gehe ich auf Augenhöhe: Ich antworte offen auf ihre Fragen zu meinem Leben und zeige Wege in ihre einzigartige Großartigkeit. Erfahrung zeigt: Nicht Geld, Macht oder Liebe machen glücklich – sondern die Überzeugung, ein fantastischer Superheld zu sein. Ob Soldat, Mutter oder Rebellin: Erkenne Deine Kraft, handle danach. Wie wir arbeiten Wir tauchen wie Alice im Wunderland in Deine persönliche Realität: spüren Abenteuer aus, wachsen durch selbstbestimmte Entscheidungen. Formate (Videocalls fallen weg – die schaffen künstliche Distanz) Telefon (mit Protokoll) WhatsApp-Chat Persönliches Treffen (z. B. Café) Honorar Frei vereinbart im Erstgespräch – passend zu Deiner Situation. Bereit für Deine Superhelden-Geschichte? Lass uns starten!

steadynews.de

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