Geld anlegen in der heutigen Zeit – Sparen oder Investieren?

Heute habe ich von einem Geschäftsfreund gehört, es gäbe gar keine Krise, sie würde den Leuten nur eingeredet. Tatsächlich scheint nur unser Unterbewusstsein die Veränderungen in der Geldwirtschaft ernst zu nehmen – unsere Konsumfreude ist erstaunlich hoch. ..

In der Tageszeitung stand vor wenigen Wochen, der Redakteur hätte seinen Berater bei der Sparkasse gefragt, was er mit 17.000 Euro anfangen sollte, die aus einem Sparvertrag flüssig wurden. Die gut gemeinte Antwort: „Gönnen Sie sich was Schönes, geben Sie es aus“.

Auch ich kann nur wärmstens empfehlen: Möbel, Auto, Reisen, ruhig kaufen, kaufen, kaufen – selbst Privat-Kredite sind selten so schlau wie heute …

Was jedoch tun  „vernünftige“ Menschen  in der heutigen Zeit mit ihrem Kapital? Riestern, Sparen, Anlegen – man kann ja nun nicht wie wild konsumieren, nur weil das Vertrauen in die ausgedruckten Zahlen auf den Kontoauszügen sinkt!

Ich bin der Überzeugung, dass wir in einer Zeit leben, in der Investieren tatsächlich der Goldene Weg ist. Wer die Möglichkeit hat, sollte in sein Geschäft investieren, ein wohl durchdachtes Unternehmen gründen – oder auch an eine Geschäftsbeteiligung denken.

Privat empfiehlt sich der gute alte Immobilienkauf. Auch wenn der Häusermarkt zurzeit äußerst schleppend ist, auch wenn nur noch die „lieben Vermieter“ Geld verdienen, lohnt es sich gerade jetzt, nach günstigen Objekten zu schauen. Denn Mieteinnahmen sind regelmäßiges passives Einkommen – und sie passen sich der jeweiligen Inflationslandschaft an – sind also relativ unabhängig von den Turbulenzen auf den Finanzmärkten.

Ob wir uns die Krise nur einbilden, ist natürlich Ansichtssache. Wir haben uns so an die täglichen Meldungen gewöhnt, dass sie erst dann Wirkung zeigen, wenn die eigene Familie betroffen ist, z.B. durch den Verlust eines Arbeitsplatzes. Doch wer aufmerksam die politischen Entscheidungen in den USA verfolgt, wird sicher einen ganz anderen Eindruck haben als die medien-müden „Endverbraucher“ von Nachrichten.

Hier eine Auswahl der jüngsten News Mitte Juli 09, die sehr nachdenklich machen:

Financial Times: Fed soll politischen Einfluss erhalten (die Fed ist übrigens ein Zusammenschluss von amerikanischen Privatbanken – keine Staatsbank …)

Wirtschaftswoche zur „Geldschwemme“ (wie lange kann es noch gutgehen, so viel künstliches Geld in den Markt zu pumpen?)

Spiegel: Umbau der Finanzaufsicht in den USA (wird der „Rat für Finanzaufsicht“ ein wirksames Kontrollorgan für die Fed sein?)

Kann sein, dass in unserer globalisierten Welt hinter den Kulissen die Vernunft regiert, dass unsere Politiker mit gemeinsamer Anstrengung die wirkliche Katastrophe verhindern werden – aber wenn, haben sie – ohne dass wir es wirklich begreifen – eine unglaubliche Herausforderung bewältigt, denn die Sache ist wirklich ernst.

Eine ganz eigene Meinung zum Thema „Geldanlage in der Krise – und Krisenvorsorge“ hat ein Steadynews-Inseratskunde der ersten Stunde. Gerhard Spannbauer, Buchautor, Familienvater und Unternehmer. Er hat mich gebeten, auf seine 32-seitige Broschüre zu verlinken – da ist sie

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

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