Der perfekte Businessplan aus Sicht des Bankers: „entscheidend ist die Executive Summary“

Am Montag, den 22.Februar 2010, war es beim Dortmunder Wettbewerb Start2grow wieder einmal soweit: die zehn besten Businesspläne der Phase 1 wurden ausgezeichnet -jedes Siegerteam erhielt 2.500 Euro. Zuvor hielt Karl-Heinz Weiser von der Sparkasse Dortmund einen Vortrag über den Businessplan aus Sicht des Bankers: wirklich entscheidend ist tatsächlich die „Executive Summary“.

Gründern fällt es erfahrungsgemäß schwer, die Sicht eines Bankers nachzuvollziehen. Sie sind von ihrer Idee überzeugt und erwartenvon ihrem Umfeld, dass diese ebenso reagieren. Banken werden da in Köpfen zu Wirtschaftsförderungen hochstilisiert, die doch ein Interesse daran haben müssten, junge Unternehmen zu fördern!

Doch natürlich ist die Realität weitaus nüchterner. Auch wenn regional ansässige Hausbanken, wie Sparkassen und Volksbanken, durchaus ein Interesse an einer blühenden regionalen Wirtschaft haben, ist ihr erster Blick ganz auf Zahlen ausgerichtet: ist es wahrscheinlich, dass diese Geschäftsidee in naher Zukunft liquide wird? Wird dieser Gründer in der Lage sein, sein Darlehen pünktlich und zuverlässig bis zur letzten Rate zu bedienen? Besteht auch nicht die Gefahr, dass er in zwei Jahren kommt und den Kredit aufstocken will, weil er sonst sofort pleite ist? Kann man ihm einen Kontokorrentkredit einräumen für kurzfristige Zahlungslücken?

Diese Fragen beantwortet sich der Gründungsberater meist schon beim Überfliegen der Executive Summary. Denn hierbei handelt es sich nicht um eine Einleitung, sondern tatsächlich um das Herz des ganzen Konzepts. Sämtliche wichtige Angaben sollten darin aufgeführt sein – denn meistens geht der zweite Blick direkt zum Zahlenteil -und erst wenn diese beiden Punkte überzeugen, besteht eine Hoffnung, dass im Mittelteil nachgeschaut wird, ob die aufgeführten Zahlen denn auch ordentlich belegt sind und auf begründeten Annahmen und Fakten beruhen.

Eine Executive Summary sollte folgende Angaben in Kürze (zwei, maximal drei Seiten) enthalten:

  • Gründet man allein oder im Team (Schlüsselpositionen)
  • Welche Rechtsform ist entschieden (Genauigkeit überzeugt von der Unternehmereignung)
  • Wer ist die genaue Zielgruppe (so fokussiert wie möglich)
  • Welche Marktgröße wird angestrebt (nie zu klein, es muss gewinnbringend sein)
  • Wie gestaltet sich die Markteinführung (offensiv, das Unternehmen muss schnell Gewinne bringen)
  • Welche weiteren Investitionen tätigt der Gründer/ das Team (Eigenmittel, Eigenleistungen, Beteiligungen etc.)
  • Wie ist die genaue Marktstrategie/ gibt es strategische Partnerschaften
  • Wie ist die Marktsituation, die Nachfrage
  • Muss das Produkt eingeführt werden oder ist es bereits etabliert
  • Wie viele relevante Mitbewerber gibt es
  • Was ist der USP (das Alleinstellungsmerkmal)
  • Was ist der Mehrwert des Produkts/ der Dienstleistung
  • Wie wird die Reaktion der Mitbewerber sein

Tatsächlich ist es möglich, all diese Angaben in Kürze zusammenzufassen. Bedenken Sie, dass z.B. die Sparkasse Dortmund im Jahr 2009 370 Erstberatungen durchgeführt hat (also etwa zwei am Tag!). Sie haben nur wenige Augenblicke Zeit, um das Interesse des Beraters/ der Beraterin zu wecken. In diesen wenigen Sätzen müssen Sie das Vertrauen gewinnen. Dem Konzept sollte auch ein aussagekräftiger Lebenslauf (oder Lebensläufe plus Organigramm) beigefügt werden, um dieses Vertrauen aufzubauen.

Achtung: bevor das Konzept überhaupt geprüft wird, überzeugt sich der Berater bei jedem finanzierungssuchenden Gründer über dessen Bonität. Falls Schufa-Eintragungen vorliegen, oder bei der Kontoführung häufiger Unregelmäßigkeiten auftraten, ist eine Gründungsfinanzierung über die Hausbank fast aussichtslos. Doch auch Gründer, die bei der Bank chancenlos sind, können bis zu 10.000 Euro – eventuell sogar bis zu 20.000 Euro öffentlich gefördertes Gründungsdarlehen erhalten,und zwar hier:

Mikrodarlehen NRW

Eva Ihnenfeldt: Superhelden-Coaching – Deine Traumwelt, Deine Kraft Was wäre, wenn wir dank Streaming, YouTube und Social Media unsere eigenen Interpretationswelten bauen? Abseits von Religionen und Ideologien als Regisseure unserer Realität – selbstbestimmt mit Bedeutung gefüllt? Das ist mein Job: Gemeinsam mit meinen Klienten gestalten wir ihre Realität neu – nicht Fakten entscheiden, sondern die selbstgewählten Interpretationen. So können meine Klienten erkennen, wie großartig sie sind. Die Superhelden-Transformation In meiner Kindheit wurde ich zur Superheldin, um zu überleben. Fantasie rettete mich: unsichtbare Gefährten, Zauberwelten, starke Vorbilder aus dem Fernsehen – mutig, selbstbewusst, unregierbar. Als Einzelkind träumte, malte, schrieb und spielte ich mir ein emanzipiertes Leben mit meinen Barbies zurecht. Ab der Pubertät wurde ich meine eigene Superheldin: halb Heilige, halb Rebellin – mal Mary Poppins, mal Cruella de Vil. In der prozessorientierten Psychologie heißt das: Traumwelten aufbauen. Mein Coaching Heute baue ich mit Klienten Superhelden-Traumwelten. Als „heilige Verbrecherin“ gehe ich auf Augenhöhe: Ich antworte offen auf ihre Fragen zu meinem Leben und zeige Wege in ihre einzigartige Großartigkeit. Erfahrung zeigt: Nicht Geld, Macht oder Liebe machen glücklich – sondern die Überzeugung, ein fantastischer Superheld zu sein. Ob Soldat, Mutter oder Rebellin: Erkenne Deine Kraft, handle danach. Wie wir arbeiten Wir tauchen wie Alice im Wunderland in Deine persönliche Realität: spüren Abenteuer aus, wachsen durch selbstbestimmte Entscheidungen. Formate (Videocalls fallen weg – die schaffen künstliche Distanz) Telefon (mit Protokoll) WhatsApp-Chat Persönliches Treffen (z. B. Café) Honorar Frei vereinbart im Erstgespräch – passend zu Deiner Situation. Bereit für Deine Superhelden-Geschichte? Lass uns starten!

steadynews.de

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