Änderungen beim Gründungszuschuss 2011: Auch Gründercoaching mit 3.600 Euro wird seltener bewilligt

Ab November 2011 werden die Bedingungen für die Förderung von Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit sehr viel schlechter. Zum Einen wird die Förderung selbst gekürzt, zum Anderen werden die Zugangsberechtigungen schlechter. Auch auf die Förderung von Beratung im ersten Unternehmensjahr hat die Verschärfung Einfluss: wenn ein Existenzgründer den Gründungszuschuss nicht bewilligt bekommt, verliert er auch den Anspruch auf den Förderzuschuss von 3.600 Euro. Dieser wird Start-Ups, die aus der Arbeitslosigkeit mit Gründungszuschuss gegründet haben, als 90%-ige Förderung gewährt, damit sie im ersten Jahr nach Gründung fachkundig begleitet werden.

Mit dem Förderprogramm Gründercoaching Deutschland können StartUps, die aus der Arbeitslosigkeit heraus gegründet haben, 90% Zuschuss zu einer intensiven Experten-Begleitung erhalten – es bleibt nur ein geringer Eigenanteil. Dieses Coaching in Betriebswirtschaft, Buchführung, Web-Auftritt, Werbemittel, Marketing, Personal und Finanzierung ist ein wertvoller Beitrag für ein sicheres rasches Wachstum.

Die Änderungen, Kürzungen und erschwerten Zugangsmöglichkeiten für den Gründungszuschuss ab November 2011 finden Sie hier

Eva Ihnenfeldt
Unternehmensberaterin, Schwerpunkte Marketing/ Vertrieb

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Infos vom BMAS: Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt

 

2 thoughts on “Änderungen beim Gründungszuschuss 2011: Auch Gründercoaching mit 3.600 Euro wird seltener bewilligt

  • Reply Claudia Engelberts 21. Juni 2011 at 14:46

    ….und was können wir tun, um dafür zu sorgen, dass zukünftig, wie bei den ALG II-Empfängern heute schon Usus, der Bezug von ALG I direkt vor der Gründung Zugangsvoraussetzung für das GCD in der 90%-Variante wird? Wen können wir ansprechen, wo Druck machen?

  • Reply Claudia Engelberts 28. Juni 2011 at 19:02

    Heute erreichte mich ein email von Dr. Lutz von gruendugszuschuss.de mit meines Erachtens sinnvollen Vorschlägen, etwas gegen den Kahlschlag bei dieser Förderung zu unternehmen (und jeder von uns kann das leicht tun):

    Sehr geehrte Claudia Engelberts,
    zunächst einmal ganz herzlichen Dank für Ihre Bereitschaft, unseren offenen Brief in Sachen „Kahlschlag beim Gründungszuschuss“ zu unterstützen. Rund 200 Experten, darunter Vertreter aller wichtigen Verbände, haben den Brief unterzeichnet. Mehr als 500 weitere Gründer, Selbständige und Experten haben ihn nachträglich mitgezeichnet: http://www.gruendungszuschuss.de/?id=52&showblog=3006.

    In den vergangenen Wochen haben uns von einigen Politikern E-Mails und Anrufe erreicht, in denen zum ganz überwiegenden Teil unsere dargelegten Bedenken und Einwände geteilt wurden. Speziell die Oppositionsparteien haben in ausführlichen Stellungnahmen ihre Positionen dargelegt – aus der CDU, CSU und FDP hingegen war die Resonanz leider sehr spärlich.

    Aus den Gesprächen wurde deutlich, dass die Regierungskoalition unverändert an den geplanten Einsparungen festhält und sie in den nächsten Tagen durch die verschiedenen Gremien zur Abstimmung führen möchte. (Am Freitag, 1.7. findet ab 12.30 Uhr die erste Lesung des Gesetzes im Bundestag statt.) Die Beratungen innerhalb des von uns angeschriebenen Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales wurden zwischenzeitlich aufgenommen – allerdings war das Thema „Gründungszuschuss“ trotz unseres offenen Briefes nur eines von vielen.

    Uns wurde von Ausschussmitgliedern empfohlen, ganz konkret auf ALLE Bundestagsabgeordneten– insbesondere aber auf die der Regierungskoalition – zuzugehen. Wenn Sie auf der Seite http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/index.jsp Ihre Postleitzahl eingeben, werden Ihnen Ihr Wahlkreis und im nächsten Schritt die gewählten Bundestagsabgeordneten angezeigt. Ein weiterer Klick führt Sie zu deren Kontaktdaten.

    –> Wir möchten Sie als Mitzeichner unseres Briefes deshalb ganz persönlich bitten, zu einem oder mehreren der Bundestagsabgeordneten Ihres Wahlkreises direkt schriftlich oder telefonisch Kontakt aufzunehmen. Versuchen Sie, in einem persönlichen Brief oder Telefonat gezielt auf das Thema aufmerksam zu machen.

    Den einzelnen Abgeordneten ist teilweise gar nicht bewusst, dass es beim Sparpaket vor allem um eine Kürzung des bewährten und erfolgreichen Gründungszuschusses geht. Je häufiger und je gezielter die Bundestagsabgeordneten angesprochen werden – vor allem aus dem eigenen Wahlkreis heraus – umso besser. Gerne können Sie dazu unseren offenen Brief oder Teile davon verwenden oder eigene Argumente in den Vordergrund stellen.

    Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns über Ihre Bemühungen und Gespräche auf dem Laufenden halten würden – bitte nutzen Sie dazu die Kommentarfunktion unter dem obigen Link auf unserer Website (ganz am Ende der Seite). Wir werden Sie natürlich ebenfalls weiterhin informieren.

    Vielen Dank für Ihre Mühe!

    Beste Grüße
    Dr. Andreas Lutz
    Wolfgang Dykiert

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